Tag 166 + 167 – 1. Samuel 23:1-18

1  Irgendwann steckte man David, dass die Philister in Keila eingefallen waren und alle Nahrungsmittel aus der Stadt gezockt hatten.

2  David redete mit Gott über die Sache: „Was meinst du? Soll ich angreifen? Schaffen das meine Leute, die Philister dort wieder rauszuschmeißen?“ Gott antwortete: „Klar, das schaffst du! Mach die Philister platt und rette Keila!“

3  Aber seine Leute waren von der Idee nicht so begeistert. „Wir schieben schon ständig Panik, dass wir angegriffen werden, obwohl wir nur hier in Juda sind. Und jetzt willst du mit uns nach Keila gehen und einen Angriffskrieg gegen die Philister führen?“

4  David redete noch mal mit Gott über die Sache. „Ja, los jetzt! Geht nach Keila und mach die Philister fertig! Ich werde dafür sorgen, dass ihr gewinnt!“, antwortete er ihm.

5  Also marschierte David mit seinen Männern auf die Stadt zu. Er griff die Philister an, vertrieb sämtliche Kühe und Schafe und fügte ihnen eine herbe Niederlage zu. Auf diese Art befreite er die Leute, die dort wohnten, von den Philistern.

6  Keila war auch die Stadt, in der der Priester Abjatar ein Treffen mit David hatte, als er vor Saul geflohen war. Er hatte auch seine besonderen Lose mit am Start.

7  Saul kriegte Wind davon, dass David in Keila Station gemacht hatte. Er fand das gut, weil er dachte, dass Gott David an ihn ausgeliefert hätte. Denn die Stadt mit ihren Mauern ringsherum war ja wie eine Falle, aus der er nicht so schnell fliehen konnte.

8  Saul trommelte die ganze Armee der Israeliten zusammen und zog gegen Keila in den Krieg, um David und seine Leute dort zu umzingeln.

9  David kapierte natürlich, dass Saul vor allem hinter ihm her war. Er fragte beim Priester Abjatar an, ob er mal mit der Tasche vorbeikommen könnte, in der die besonderen Lose drin lagen.

10  Er fragte Gott: „Du bist der Chef von Israel? Ich gehöre dir und tu, was du willst. Man hat mir aus sicherer Quelle gesteckt, dass Saul hierher unterwegs ist. Er will die ganze Stadt plattmachen, nur weil ich hier bin.

11  Könnte gut sein, dass die Bewohner von Keila mich an ihn ausliefern. Sind die Gerüchte jetzt wahr, die ich gehört habe? Wird Saul kommen? Bitte, Gott, rede zu mir!“ Und Gott sprach durch die Lose zu David. „Die Antwort ist: Ja, Saul wird kommen!“

12  „Und wie ist das, Gott? Würden die Bewohner mich an ihn ausliefern, mich und meine Leute?“ – „Die Antwort ist: Ja, sie würden dich und deine Leute ausliefern.“

13  David packte seine Sachen und verließ mit allen Männern bei ihm, das waren mittlerweile um die 600, die Stadt. Sie versteckten sich im ganzen Land, sie gingen immer von einem Ort zum nächsten. Saul hörte davon, dass David Keila verlassen hatte, und blies den Krieg gegen die Stadt des-wegen wieder ab.

14  David versteckte sich in den Bergen in einer ziemlich öden Gegend. Die meiste Zeit hielt er sich in der Stadt Sif auf. Saul war ihm die ganze Zeit dicht auf den Fersen, kriegte ihn aber nie zu fassen, weil Gott auf David aufpasste.

15  David wusste davon, dass Saul hinter ihm her war und ihn töten wollte. In der Zeit, als er in der Wüste Sif bei Horescha lagerte,

16  bekam er Besuch von Sauls Sohn Jonatan. Jonatan wollte David ermutigen, weiter mit der Hilfe von Gott zu rechnen. Und das baute David auch echt wieder auf.

17  Jonatan sagte zu David: „Hey, Mann, du brauchst keine Angst mehr zu haben, mein Vater findet dich nie! Irgendwann bist du der Präsident von Israel, und dann bin ich dein zweiter Mann, gleich nach dir. Mein Vater hat auch schon lange geschnallt, dass das so passieren wird.“

18  Die beiden machten dann einen neuen Freundschaftsvertrag miteinander, mit Gott als Zeugen. Danach ging Jonatan wieder zurück nach Hause. David blieb aber in Horescha.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Da fragte David Jahwe ein zweites Mal und erhielt die Antwort: …
(1Sam 23:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt
Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute mache ich es anders, heute fasse ich alles in ein einziges Gebet zusammen. Ich muss mit dir reden.
In dem Bibelabschnitt für heute sagst du zu mir, dass ich immer wieder mit dir kommunizieren soll, auch ein zweites oder drittes Mal, wenn ich es nichgt verstehe, dass du mir sagst, was ich tun soll und dann es auch getrost tun kann, ohne Angst und Zweifel.
Gestern hat es mich wieder voll erwischt. Die Depressionen. Heftig. Mich hat unfassbar getriggert, dass unser Treppenhaus grundgereinigt wurde. Mittags habe ich festgestellt, dass diese klebrige Suppe durch die Wohnungstür auf mein Parkett lief. Ich hab sofort einen Mitarbeiter gerufen und dieser hat dann so sehr auf meinen Parkett geschrubbt, dass darauf ein Riesenschaden entstanden ist. Ich habe alles fotografiert und an die Hausverwaltung geschickt. Was bleibt, ist ein unschöner Fußboden im Flur. Alles nicht weltbewegend. Aber, wenn man unter Depressionen leidet, kann dies der Trigger für einen Absturz sein. Und so war es dann auch. Ich habe alles in Frage gestellt. Ich habe kein Kraft mehr gespürt, diesen ganzen Wahnsinn, was Leben heißt, auszuhalten. Ja, ich weiß, es ist nur ein großer Fleck auf dem Parkett, sonst nichts. Nichts weltbewegendes. Aber bei so einem Depressionsschub kommen Vernunftsgedanken nicht an. Sie sind im Kopf da, aber alles andere spielt verrückt. Und heute morgen nun lese ich von David, wie sehr er von dir abhängig ist, wie sehr er dich immer wieder fragt, wie groß sein Vertrauen auf dich ist. Es ist einfach vom Gefühl her so, als sagtest du mir: Hey, komm her, und frag mich, konzentriere dich auf mich, ich zeige dir, wo es lang geht, ich gehe mit dir ….
Und genau dafür möchte ich dir danken, danke, dass du da bist, danke, dass du mir zuhörst und hilf mir bitte, weiter zu laufen. Ich übergebe dir die ganze Sache mit dem Flur, ich habe gemacht, was ich kann (es der Hausverwaltung melden), bitte regle du den Rest. Es ist wie ein riesiger unbezwingbarer Berg für mich.
Und so beende ich heute diesen Blogeintrag, der so anders ist als sonst, mit einem großen Hilferuf an dich …
Amen

o o o o o

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