Tag 168 – 1. Samuel 23:19-28

19  Ein paar Männer, die in Sif wohnten, verpetzten David beim Saul: „Der Typ, den Sie suchen, versteckt sich bei uns in den Bergen, in der Nähe der Stadt Horescha. Er lagert auf dem Berg Hachila, der südlich von Jeschimon liegt.

20  Sie müssen nur schnell vorbeikommen, Herr Präsident, dann sorgen wir dafür, dass er noch da ist und Sie ihn sich schnappen -können.“

21  „Danke! Gott soll Ihnen dafür was schenken, dass Sie mir bei meinem Problem helfen wollen!“, antwortete Saul.

22  „Bitte gehen Sie wieder zurück, und erkundigen Sie sich über seinen genauen Aufenthaltsort. Ich möchte alles wissen, wer ihn zuletzt gesehen hat und so. Man hat mir erzählt, dass er ziemlich schlau ist und ganz schöne Tricks auf Lager hat.

23  Spioniert für mich jede Ecke aus, in der er sich noch versteckt halten könnte. Wenn ihr eure Informationen gesammelt habt, dann kommt zurück, und wir gehen zusammen dort hin, solange er noch da ist. Ich werde ihn dann finden, egal wo er sich versteckt, und wenn ich das ganze Land nach ihm absuchen muss.“

24  Die Männer gingen zurück nach Sif, und Saul kam in einigem Abstand hinterher. In der Zeit waren David und seine Leute schon weiter in der Wüste bei Maon. Dort lagerten sie in der Steppe, die südlich von Jeschimon liegt.

25  David kriegte gesteckt, dass Saul und seine Leute auf der Suche nach ihm waren. Darum wollte er sich in einer Höhle verstecken, die auch noch in der Wüste Maon lag. Doch auch das wusste Saul bald und jagte ihm dorthin hinterher.

26  Schließlich lag nur noch ein Berg zwischen den beiden. Saul ging an der einen Seite entlang, David an der anderen. David versuchte so schnell es ging weiterzukommen, aber Saul und seine Männer holten ihn ein und wollten ihn und seine Leute gerade umzingeln.

27  Plötzlich kam eine SMS bei Saul rein. „Die Philister haben uns den Krieg erklärt. Sie sind schon im Land und plündern alles. Hilfe! Kommen Sie schnell!“

28  Saul brach sofort den Einsatz ab und fuhr mit seinen Männern zurück, um gegen die Philister anzutreten. Der Fels, der die beiden (nur noch) getrennt hatte, bekam dann später den Namen „Trennungsfelsen“.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Jahwe segne euch dafür“, sagte Saul, „dass ihr Mitleid mit mir hattet! …“
(1Sam 23:21)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Heute bin ich über diese Stelle gestolpert, wo Saul die segnet, die ihm sagen, wo David sich versteckt hält. Er spricht den Segen aus und diese Leute fühlen sich dann sicherlich auch noch gesegnet. Und geistert mir im Kopf herum: Wie viel ist eigentlich ein Segen wert? Wenn mir der Segen Gottes von jemand zugesprochen wird, der gar kein enges Verhältnis zu Gott hat und woher weiß ich es? Oder mir wird der Segen für eine Tat zugesprochen, die Gott gar nicht gut findet? Woher weiß ich das? Diese Fragen verknoten sich gerade in meinen Kopf.

Glauben ins Leben umgesetzt

Aber der heutige Abschnitt zeigt auch ein Eingreifen Gottes in letzter Minute. Er rettet David vor Saul kurz bevor er ihn wirklich eingeholt hatte. Ich finde es sosososo tröstlich, wie Gott seine Augen überall hat und sich kümmert und hilft und eingreift in Situationen, die wir vielleicht noch gar nicht realisiert haben. Wir haben einen großartigen Gott. Er ist der Souverän, er kann überall und zu jederzeit eingreifen. Wenn er es nicht tun, dann hat das seinen Grund. Und diesen werden wir oft genug nicht erfahren.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute wieder gezeigt hast, dass du alles in deiner Hand hältst, dass nichts ohne dein Einverständnis passiert. Warum du soviel Schlimmes hier auf der Erde zulässt, werden wir sicherlich erst erfahren, wenn wir dich persönlich fragen können. Aber die Sache mit David heute hat mir gezeigt, dass auch du in meinem Leben jederzeit und in letzter Minute eingreifen kannst, Schlimmes abwenden. Du kannst es und darauf setze ich mein ganzes Vertrauen.
Vater, heute geht es mir wieder besser. Die letzten beiden Tage waren so hart, dass ich gestern selbst eine Tavor-Tablette nehmen musste. Aber heute Morgen stand ich auf, als wäre nichts passiert. Das ist schon krass. Ich danke dir, dass du es wieder gerichtet hast und ich heute wieder einen normalen Tag beginnen kann. Es ist soviel liegen geblieben, nicht nur die letzten beiden Tage, sondern die ganze heiße Zeit.
Ich freue mich auch, dass ich nun wieder nachmittags größere Runden laufen kann und somit auch mein Kopf freier wird. Juhhuuu.
Bitte sei bei mir, beschütze und behüte mich, halte allen Kummer und Schmerz von mir fern. Das Gleiche bitte ich dich auch für D., A., T. und die Kinder. Hab ein Auge auf sie, dass ihnen nichts Schlimmes passiert.
Und so bringe ich dir heute dieses Gebet, sichtlich erleichtert und lege es dir zu Füßen.

o o o o o

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