Tag 180 + 181 – 1. Samuel 28:7-25

7 Dann hatte Saul die dumme Idee, so eine Hexe zu befragen, die mit toten Menschen reden konnte. „Holen Sie mir mal so eine Hexe her! Ich muss das jetzt unbedingt wissen!“, sagte er zu seiner Sekretärin. „Soweit ich weiß, gibt es da eine Frau in En-Dor, die so was machen kann“, antwortete die.

8 Saul zog ein paar einfache Klamotten über, klebte sich einen falschen Bart an und ging mit zwei seiner Männer dorthin. Mitten in der Nacht klingelten sie bei der Frau. „Sie müssen für mich mit jemandem sprechen, der schon tot ist!“, sagte er zu ihr. „Der soll mir nämlich sagen, was in der Zukunft abgeht. Ich werde Ihnen genau sagen, mit wem Sie sprechen sollen.“

9 „Aber entschuldigen Sie, mein Herr“, antwortete die Frau. „Sie wissen doch genauso gut wie ich, dass auf Anordnung des Präsidenten Saul so was verboten ist! Er hat angeordnet, dass alle Wahrsager, Hexen und Okkultisten aus dem Land geschmissen oder getötet werden sollen. Ist das hier eine Falle, oder was? Wollen Sie, dass ich auch sterbe?“

10 „Hey, nein, keine Sorge!“, redete Saul auf sie ein. „Ihnen wird nichts passieren, das schwöre ich!“

11 „Hm, um wen geht es denn?“, fragte die Frau. „Ich will mit Samuel sprechen!“, antwortete Saul.

12 Dann ging es los. Als die Frau mitten in der Session plötzlich Samuel sah, kapierte sie auch, wer ihr da eigentlich gerade den Auftrag gegeben hatte: „Sie haben mich betrogen, Sie sind es ja selbst, der Präsident“, schrie sie los.

13 „Ich sage es noch mal: Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben! Jetzt sagen Sie endlich, was Sie sehen!“, redete Saul weiter. „Also, ich seh da so einen Geist, der aus der Erde hochkommt!“ antwortete sie.

14 „Und? Wie sieht der aus?“ „Es ist ein alter Mann, er hat einen langen Mantel an, wie ihn Propheten normal immer tragen.“ Für Saul war jetzt klar: Es handelte sich um Samuel. Sofort warf er sich auf die Erde.

15 Samuel sprach jetzt mit ihm: „Hey, Mann, warum stören Sie mich? Warum musste ich zu Ihnen kommen?“ Saul antwortete: „Ich bin in Lebensgefahr! Die Philister haben Stellung bezogen und wollen gegen uns in den Krieg ziehen. Gott hat mich verlassen. Er redet nicht mehr mit mir! Sowohl durch die Propheten als auch durch Träume kommt keine Nachricht mehr rein. Darum hab ich mal bei Ihnen angeklingelt. Können Sie mir sagen, was ich jetzt machen soll?“

16 „Was fragen Sie mich noch? Haben Sie noch nicht kapiert, dass Gott nicht mehr auf Ihrer Seite ist? Sie kämpfen jetzt auch gegen ihn, er ist Ihr Feind geworden.

17 Er zieht das Ding gnadenlos durch, das er mir schon vor einiger Zeit gesagt hatte. Ich hab ja immer schon gesagt, dass Gott Ihnen Ihre Präsidentschaft wegnehmen und sie dem David geben wird.

18 Sie haben damals nicht das getan, was Gott von Ihnen wollte. Sie sollten alle Amalekiter plattmachen, Sie sollten die Rote-Karte-Aktion dort durchziehen, aber das haben Sie nicht getan. Darum hat Gott Ihnen heute nicht geholfen, darum geht er so mit Ihnen um.

19 Gott wird alle Israeliten, alle Soldaten und auch Sie an die Philister ausliefern. Morgen werden Sie und Ihre Söhne tot sein.“

20 Saul traf buchstäblich der Schlag. Wie ein nasser Sack fiel er der Länge nach auf den Boden. Er hatte richtig krasse Angst, weil Samuel ihm diese Sache angekündigt hatte. Außerdem war er sowieso schon sehr schwach auf den Beinen, weil er den ganzen Tag nichts gegessen hatte.

21 Die Hexe hatte auch schon kapiert, dass Saul voll kaputt war. Sie sagte zu ihm: „Ähh, mein Präsident, ich hab jetzt alles getan, was Sie von mir wollten, oder? Dabei hab ich sogar mein Leben riskiert.

22 Bitte essen Sie jetzt endlich was! Und wenn es nur ein kleiner Happen ist. Sie müssen was zwischen die Kauleisten -kriegen, bevor Sie sich auf den Weg nach Hause machen, sonst brechen Sie noch zusammen!“

23 Saul hatte aber kein Bock auf Essen. „Nein, ich will jetzt nicht!“ Aber die beiden Männer, die ihn begleitet hatten, und auch die Frau redeten so lange auf ihn ein, bis er sich breitschlagen ließ. Er stand auf und setzte sich an den Tisch.

24 Die Frau hatte noch ein Kalb im Stall stehen. Das wurde jetzt schnell geschlachtet, in Stücke zerteilt und auf den Grill gehauen. Dazu backte sie noch ein paar Fladenbrote im Ofen.

25 Sie deckte den Tisch, und Saul und seine Begleiter nahmen Platz. Nach dem Essen machten sie sich noch am selben Abend wieder auf den Rückweg.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Samuel aber sprach zu Saul: Warum hast du meine Ruhe gestört, dass du mich heraufsteigen lässt? Saul sprach: Ich bin in großer Bedrängnis, die Philister kämpfen gegen mich, und Gott ist von mir gewichen und antwortet mir nicht mehr, weder durch Propheten noch durch Träume; darum hab ich dich rufen lassen, dass du mir kundtust, was ich tun soll.
(1Sam 28:15)

Meine Erkenntnis des Tages

Weil Gott schweigt, geht Saul nun zu einer Wahrsagerin und lässt Samuel rufen. Ich kann Sauls Verzweiflung schon verstehen. Wenn Gott schweigt und man ist selbst in Panik, weil man nicht weiß, was man tun soll, dann greift man unter Umständen zu solchen Sachen. Nur geht das in den seltensten Fällen gut aus. Hier wurde Samuel gerufen, aber man tritt in ein Reich ein, dessen Wirkungsweise uns völlig unbekannt ist. Und Satan nutzt solche Dinge, gerade wenn wir dahin gehen, weil die Verbindung zu Gott fehlt. Und nein, es ist keine Spinnerei mit dieser anderen Welt. Sie existiert. So ganz merkwürdig ist es ja mit dem Pendeln. Viele denken, das ist Umbug. Nein, ist es nicht. Ich habe es in der Zeit, als meine Verbindung zu Gott weg war, ausprobiert. Ich habe meine Hand völlig still gehalten und das Pendel schlägt aus aus. Ich habe dann auch festgestellt, dass es auf meine Gedanken reagiert. Denke ich: Jajajaja, dann macht es bei mir eine kreisende Bewegung, denke ich in diese Bewegung: neinneinneinnein, das fängt es aus der drehenden Bewegung heraus zu schwingen an. 1000x probiert, ob ich nicht vielleicht doch unbewusst die Muskeln in meiner Hand bewege. Nein, es ist wirklich so. Soll heißen, ich kann mit meinen Gedanken in eine Welt eintauchen, die ich nicht kontrollieren kann. Und das ist soooooo gruselig. Man sollte sich auf keinen Fall darauf einlassen. Finger weg! Nicht umsonst gibt uns Gott diese Anweisung!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja die Versuchung ist groß, einfach einen Verstorbenen anrufen, zu dem man Vertrauen hatte und nachfragen, was man tun soll. Oder eben auch Pendeln. Man fragt das Pendel und es sagt Ja oder Nein. Wie einfach, damit wären alle Probleme dieser Welt gelöst…. Aber nicht umsonst verbietest du es in deinem Wort! Du tust es nicht, um uns zu ärgern, sondern um uns zu schützen. Es ist das Einfallstor zu einer Welt, in der auch Satan herrscht, die wir nicht kontrollieren können, die uns noch mehr in die Abwärtsspirale ziehen kann. Und trotzdem versuchen es so viele Menschen. Einfach aus der Bedürfnis heraus, eine Antwort auf die vielen Fragen der Zeit zu bekommen. Bitte Vater, all jene, die dies nur aus Verzweiflung tun, weil sie nicht weiter wissen, hilf du ihnen, zeig dich ihnen und lass sie nicht in den Strudel hineingeraten. Eine Frage hätte ich aber noch zu dem obigen Bibelabschnitt. Es steht geschrieben, dass Samuel zu Saul sagte: Morgen wirst du bei mir sein. Was heißt das? Heißt das, Samuel war zu dieser Zeit noch gar nicht in Gottes Welt? Denn dahin wird ja der Saul nicht gekommen sein. Heißt das, es gibt ein Totenreich, wo alle erst einmal hinkommen bis du dann alle auferstehen lässt? Ja, ich habe mich mit diesem Thema noch nicht wirklich intensiv beschäftigt, weil es da so viele unterschiedliche Auslegungen von Christen gibt, die meinen, es ganz genau zu wissen. Es gibt da ja auch noch die Geschichte von Jesus über den Abraham und Lazarus, die im Himmel bzw. Hölle sind und sich austauschen. Die wären ja dann schon dort. Ach, ich weiß es wirklich nicht. Vater, ich bitte dich, wenn es wirklich wichtig für mich ist, dieses zu wissen, dann erkläre es mir bitte. Schick mir in den nächsten Tagen dann dazu einen Vortrag oder eine Predigt oder so etwas. Wenn nicht, dann ist es auch okay, dann muss ich es eben jetzt auch nicht zwingend wissen.
So starte ich dann mal in den Tag, heute Nachmittag kommt T. Lass es eine angenehme Zeit sein, beschütze und behüte uns alle, D, A, T, die Jungs und ich möchte ab jetzt auch noch J. mit einschließlich. Ja, er hat mir verdammt weh getan, aber er wusste es einfach nicht besser. Und C., die jetzt verrübergehend bei D. wohnt. Allen soll es gut gehen.
Und so lege ich dir dieses Gebet zu Füßen in Jes Namen
Amen.

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