Tag 183 – 1. Samuel 30:1-10

1 Als David mit seiner Truppe zwei Tage später nach Ziklag zurückkam, lag alles in Schutt und Asche. Die Amalekiter waren auf einem Feldzug durch das Südland auch in seiner Wahlheimatstadt eingefallen und hatten alles plattgemacht.

2 Dabei war aber keiner umgebracht worden, die Männer waren ja nicht da gewesen, und alle Frauen und Kinder aus der Stadt hatten sie gefangen genommen und verschleppt.

3–4 David und seine Kollegen kriegten voll den Heulflash, als sie kapierten, dass ihre Frauen und Kinder einfach geklaut worden waren. Sie weinten so lange, bis sie total erschöpft waren.

5 Auch die beiden Ehefrauen von David waren weg: Ahinoam aus Jesreel und Abigajil, die Witwe von Nabal aus Karmel, beide waren von den Feinden gefangen genommen worden.

6 David hatte jetzt ein echtes Problem am Hals, denn seine Leute gaben ihm die Schuld dafür und wollten ihn am liebsten sofort umbringen. Sie waren einfach megatraurig und stocksauer, weil ihre Frauen und Kinder weg waren. David bekam dann aber neue Power von Gott.

7 Er organisierte ein Treffen mit dem Priester Abjatar, der ein Sohn vom Ahimelech war. Die Tasche mit den besonderen Losen sollte auch mit am Start sein.

8 Dann fragte er Gott: „Was meinst du? Soll ich dem Feind hinterher oder nicht? Werden wir schnell genug sein? Packen wir das, Gott?“ Er zog die Lose, und das Ergebnis war: „Ja, du wirst sie einholen, und du wirst eure Frauen und Kinder befreien!“

9 Sofort wurde die ganze Truppe startklar gemacht, und David rannte mit 600 Soldaten los. Am Bach Besor machten sie eine kurze Pause.

10 Die ersten 200 Soldaten machten hier schlapp, sie waren zu fertig, um über den Bach Besor zu ziehen. Also ging David nur noch mit 400 Mann weiter.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

David kam in schwere Bedrängnis, denn die Leute sprachen davon, ihn zu steinigen, so erbittert waren sie über den Verlust ihrer Söhne und Töchter. Aber David holte sich Mut bei Jahwe, seinem Gott. 
(1Sam 30:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun war David vollkommen unten angelangt. Er durfte nicht für die Philister kämpfen, wurde nach Hause geschickt und zu Hause war sein Dorf abgebrannt, Frauen und Kinder weg. Seine Leute gaben ihm die Schuld und wollten ihn steinigen. Und jetzt, erst jetzt, tat David das einzig Richtige. Er fragte Gott. Und seine Erkenntnis war perfekt, in den Psalmen steht darüber:
„Es war gut für mich, dass ich gedemütigt wurde, so lernte ich deine Ordnungen neu.“ (Ps 119:71) und Vers 67: „Ich irrte, bevor ich gedemütigt war, / jetzt aber halte ich mich an dein Wort.“
Warum müssen wir Menschen erst immer wieder auf die Nase fallen, damit wir es verstehen?

Glauben ins Leben umgesetzt

Die Botschaft ist so klar: Immer im Gespräch mit Gott bleiben! Wer einmal gespürt hat, wie es ist, wenn Gott schweigt und die Standleitung gekappt ist, der hat fürs Leben gelernt. Glaube ich. Wer kann das besser wissen, als ich. Es war sooo knapp, dass ich heute noch hier sitze …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, immer wieder habe ich für A. gebetet, dass du ihn beschützen mögest, dass er erkennt, dass er sich verrannt hat. Nun passieren Dinge, die sich D. einfach nicht erklären kann. Plötzlich fängt er an, sich wieder für die Jungs zu interessieren, nimmt Lappalien, um Kontakt zu knüpfen. Sie verstehen es nicht. Und, und das ist das Traurige, D. und die Jungs blocken. Zu tief sind sie verletzt, z viel ist passiert. Vater ich bitte dich sososososo sehr, ich flehe dich an, lass deren Herzen nicht hart werden. Lass sie erkennen, dass andere Fehler machen und diese auch bereuen können. Und vielleicht sagst du A. auch, dass es gut wäre, sich zu entschuldigen. Aber vielleicht interpretieren ich die Geschehnissen auch komplett falsch. Nur du weißt, was in A. wirklich vor sich geht. Bitte Vater, es ist so wichtig, dass alle Frieden finden, hilf ihnen doch bitte!
Und mir geht es gut. Es war ein guter Tag gestern, ich hab zwar nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber es lag daran, dass es zu viel war, aber ist okay. Bitte führe mich auch heute wieder durch den Tag, zeig mir nachher, was ich für Themen mit dem Therapeuten besprechen kann, wo er mir einen guten Rat geben kann. Ich bin so dankbar, dass ich ihn habe.
Beschütze und behüte mich und wirklich bitte, kümmer dich bitte um D., dass sie die richtigen Entscheidungen trifft, dass ihr Herz nicht hart wird.
Danke, dass du da bist, danke, dass du mir zuhörst, danke, dass du dich kümmerst. Einfach nur ein dickes Danke ehrlichen Herzens. DANKE
Amen.

o o o o o

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