Setzen Sie ihr Vertrauen auf Gott

Wenn Sie Ermunterung brauchen und niemand da ist, der Ihnen Mut macht, dann lassen Sie sich neue Kraft schenken, indem Sie auf den Herrn vertrauen, wie es David tat (siehe 1Sam 30:6). Davit hatte eine positive Einstellung zu sich selbst (siehe 1Sam 17:35-36), und die sollten Sie auch haben. Wir sollten uns davor hüten, stolz zu sein, aber es ist nicht falsch, ein positives und gesundes Selbstvertrauen zu haben.

David befand sich in einer scheinbar hoffnungslosen Situation: Seine Stadt war zerstört, Frauen und Kinder waren gefangen genommen worden, und seine Männer gaben ihm die Schuld für ihr Unglück. Wie reagierte David? Er fand im Herrn Mut und Stärke und die Situation kehrte sich letztlich um (siehe 1Sam 30:7-20).

Als David noch ein Junge gewesen war, hatte ihn seine ganze Umwelt entmutigt und ihm die Fähigkeit abgesprochen, Goliat zu bezwingen. David hingegen setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott. Er glaubte, dass Gott in seiner Schwäche stark sei und ihm den Sieg schenken würde. Er zog im Namen des Herrn mit Selbstvertrauen im Herzen los, er besiegte einen Riesen und wurde am Ende zum König gekrönt (siehe 1Sam 17). David hatte niemand außer Gott, der an ihn glaubte. Also glaubte er das, was Gott glaubte; er glaubte daran, dass Gott in ihm alles tun kann.

Der Herr hat mir einmal Folgendes gesagt: Wenn ich kein Vertrauen in mich selbst habe, dann habe ich auch nicht wirklich Vertrauen in ihn. Er sagte: „Ich bin in dir; ich bin deine Zuversicht, aber ich kann durch dich nur das tun, was du glaubst.“ Selbstzweifel sind eine absolute Qual. Ich habe viele Jahre damit gelebt, und ich ziehe Selbstvertrauen vor.

Sie denken vielleicht: „Ach ja, ich wünschte, ich hätte auch Selbstvertrauen.“ Selbstvertrauen zu haben, ist mehr als ein Gefühl, es ist eine Entscheidung. Es ist die Entscheidung, kühn dein Schritt zu gehen, den uns Gott führt. Wir lernen viel über Gott – über seine Liebe, seine Art und sein Wort. Und dann müssen wir uns entscheiden, ob wir glauben oder nicht. Wenn wir glauben, haben wir Selbstvertrauen. Wenn wir nicht glauben, zweifeln wir an allem. Selbstzweifel machen uns unbeständig. Im Jakobusbrief lesen wir: „Einb solcher Mensch … ist unbeständig und schwankt ständig hin und her“ (Jak 1:7-8). Wir kommen nicht weiter, solange wir uns nicht entscheiden, Gottvertrauen und Selbstvertrauen zu haben.

Ich will Sie ermutigen, einen großen Glaubensschritt zu gehen und aufzuhören, an sich selbst zu zweifeln. Wie man so schön sagt: §Verkauf dich nicht unter deinem Wert.“ Sie haben mehr Fähigkeiten, als Sie meinen. Sie können vielmehr tun, als Sie in der Vergangenheit getan haben. Gott wird Ihnen helfen, wenn Sie Ihr Vertrauen auf ihn setzen und aufhören, an sich selbst zu zweifeln.

Wie jeder Mensch werden Sie Fehler machen. Aber mit Gottes Hilfe lernen Sie daraus, und er wird am Ende alles zu Ihrem Guten dienen lassen, wenn Sie sich entscheiden, sich nicht davon unterkriegen zu lassen. Wenn Zweifel anfangen, Ihr Denken zu quälen, sprechen Sie Gottes Wort aus und Sie werden den Kampf gewinnen. Glauben Sie von ganzem Herzen an Gott, glauben Sie, dass er in Ihnen ist. Dann können Sie durch ihn alles tun, was Sie tun müssen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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