Tag 191 – Epheser 2:1-10

1 Wie sah denn früher euer Leben aus? Ihr habt Sachen getan, auf die Gott überhaupt keinen Bock hatte, und so wart ihr für ihn im Grunde gestorben.

2 Der Dreck, der in der Welt abgeht, war auch euer Dreck. Ihr habt ohne Gott gelebt und wurdet voll kontrolliert vom Satan. Der kontrolliert ja heute auch noch alle Menschen, die ohne Gott leben.

3 Wir waren früher alle genauso drauf und haben unser eigenes Ding durchgezogen. Diese Dinge, die uns von Gott trennten, haben uns ein pseudogutes Gefühl gegeben, und das hat unser Leben kontrolliert.

4 Aber Gottes leidenschaftliche Liebe für uns ist riesig!

5 Darum hat er uns mit Jesus ein wirklich neues Leben geschenkt, und das, obwohl wir durch den ganzen Mist, den wir bauen, für ihn nicht akzeptabel sind! Haben wir das irgendwie verdient? Null! Das ist einfach ein Geschenk, was Gott uns macht!

6 Dadurch, dass wir unser Vertrauen auf Jesus setzen, hat er uns jetzt schon mit Jesus aus dem Einfluss des Todes rausgeholt. Wir gehören jetzt zu Jesus und sitzen mit ihm in seinem Himmelsland, ist das nicht irre?

7 Gott will dadurch ein klares Statement abgeben, er will uns durch Jesus seine wahnsinnig große Liebe beweisen, die er für uns hat!

8 Wir haben es nämlich null verdient, dass wir aus dem Tod gerettet wurden. Da haben wir auch nichts großartig zu beigetragen. Das wurde nur möglich, weil ihr angefangen habt, Jesus zu vertrauen, und selbst dieser Glauben ist ein Geschenk.

9 Dass ihr gerettet worden seid, hat also nichts mit euren tollen Taten zu tun. Das wäre ja auch komisch, dann könnte man sich ja was drauf einbilden.

10 Gott hat uns gemacht! Er hat uns durch Jesus einen kompletten neuen Anfang gegeben. Jetzt sind wir erst in der Lage, das Gute zu tun, was Gott schon lange für unser Leben geplant hat.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Darin habt ihr früher gelebt, abhängig vom Zeitgeist der Welt, …
(Eph 2:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Abhängig von Zeitgeist der Welt …. Es klingt so gut, wenn Paulus sagt, dass wir früher darin gelebt haben. FRÜHER! Ich habe das Gefühl, ich stecke heute noch mittendrin. Ja, weiß darum und ich versuche auch aktiv dagegen zu steuern, aber immer wieder lande ich dort. Immer wieder holt es einem ein durch die Medien, egal welcher Form. Ob Internet (Werbemails, Instagram, Facebook, twitter, Onlinenachrichten etc….) oder „einfach“ nur Radio, Fernsehen, Zeitung. Es ist sehr schwierig, sich aus allem so rauszunehmen, dass es einem nicht immer wieder einfängt. In einer Werbung von diesen Kinderquark hieß es früher: „Und wir kriegen euch doch …“ Das passiert ständig. Umso mehr und umso größer ist meine Verlangen nach einem ruhigen minimalistischen Leben. Und das irgendwie umzusetzen, daran versuche ich zu arbeiten, aber immer wieder scheitere ich.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß gerade nicht, was passiert. Ich verstehe es nicht. Täglich bete ich für D. und A. Und täglich sehe ich, wie du es erhörst und dort eingreifst. Ich höre und erfahre, dass du D. immer wieder aus Ängsten und Sorgen holst, dass du Dinge gelingen lässt und sie stark machst. Ich bin dir sosososo dankbar dafür. Aber gleichzeitig sehe ich, dass A. immer weiter nach unten gezogen wird. Dass du es zulässt, dass er weiter abrutscht, dass sie die Umstände scheinbar alle gegen ihn verschworen haben. Auch dort könntest du eingreifen, fügen, dass er versteht und begreift. Stattdessen wird er immer verbitterter, weil seine Umstände sich fast täglich verschlechtern. Warum bitte lässt du das zu? Soll er erst so sehr hart aufschlagen, dass er munter wird? Geht es nicht anders? Oder willst du damit uns zeigen, was er für ein Mensch ist, wie er tickt, welchen Charakter er hat, dass sich D. mental von ihm lösen kann? Das wäre aber nicht die feine Art. Das geht doch bestimmt auch anders. Bitte, Vater, lass ihn nicht ganz fallen, hilf ihm doch, dass er erkennt, auf welchem Weg er ist und dass dieser nur bergab geht, dass er sich in sich selbst verstrickt hat. Bitte, Vater, ich weiß nicht, warum das alles geschieht und das in einem Tempo, das mir Angst macht. …
Vater, heute kommt das Katzenkind zu T., bitte hilf ihr doch, dass es dieses Mal wirklich klappt und nicht am Flughafen an irgendwelchen Impfungen scheitert. Sie schafft dieses Achterbahnfahren nicht. Hilf ihr diesen heutigen Tag gut zu überstehen, sei bei ihr. Bitte.
Heute scheint es auch bei mir wieder ein besserer Tag zu werden. Natürlich habe ich gestern nicht alles geschafft, weil es viel zu viel war, was in meinem Kalender stand. Und da ist es wieder dieses Ding mit dem „dem Zeitgeist verfallen“. Wenn ich es doch hinkriegen könnte, mein Leben zu vereinfachen, es anzupassen, an dich, an deinen Willen und dann in dieser Hinsicht nur noch die Prioritäten zu setzen. Ich wünsche es mir so sehr.
Und so lege ich dir wieder diesen Tag vor die Füße, beschütze und behüte mich, D., A., T., die Jungs, J. (von dem ich nun schon fast 1,5 J. nichts mehr gehört habe). Gib uns Kraft für diesen Tag und lass uns deinen Willen erkennen. Führe uns gut durch und halte allen Kummer von uns fern.
Das alles trage ich dir in Jesu Namen vor
Amen

o o o o o

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