Tag 192 + 193 – Epheser 2:11-22

11 Vergesst bitte nicht, dass ihr nicht zu den jüdischen Leuten dazugehört. Von eurer Geburt her seid ihr eigentlich gar nicht dabei gewesen. Die Juden haben auf euch runtergesehen, obwohl dieses Beschneidungsritual ja nur von einem Menschen gemacht wird. Es ist ein äußerliches Zeichen, weiter nichts.

12 Als ihr damals ohne Jesus gelebt habt, wart ihr ausgeschlossen. Ihr hattet auch keine Ahnung von den Versprechen, die Gott seinem Volk gemacht hatte. Ziellos und ohne Hoffnung wart ihr in dieser Welt unterwegs.

13 Jetzt gehört ihr aber zu Jesus Christus. Ihr wart mal meilenweit entfernt von Gott, aber jetzt seid ihr, weil Jesus für euch gestorben ist, ihm plötzlich sehr nahe.

14 Jesus hat uns endlich miteinander versöhnt. Er hat aus beiden Gruppen eine Einheit gemacht, aus Juden und Nichtjuden wurde eine Familie. Er hat die Mauer gesprengt, die zwischen uns und Gott war. Durch ihn haben wir Frieden.

15 Er hat mit dem Gesetz und seinen unendlich vielen Regeln Schluss gemacht. Dadurch können wir jetzt zusammenkommen. Er selbst hat für Frieden gesorgt, damit die Juden und Nichtjuden sich in ihm treffen können, und aus den beiden verfeindeten Gruppen ist durch ihn ein neuer Mensch entstanden.

16 Beide wurden zusammengetan zu einem Ding, um so mit Gott wieder klarzukommen. Das ging nur durch das, was am Kreuz passiert ist. Dort hat er durch seinen Tod die Feindschaft zwischen Juden und Nichtjuden und sogar die Feindschaft zwischen Gott und Menschen beendet.

17 Jesus ist zu uns gekommen, um uns zu erklären, wie man Frieden haben kann. Und das gilt jedem, egal, ob er ihm jetzt nahe war (so wie die Juden) oder eher fern.

18 Durch das, was Jesus Christus für uns getan hat, können wir jetzt alle, egal ob Jude oder nicht, zusammen durch dieselbe Kraft zu Gott kommen.

19 Ihr seid jetzt keine Ausländer mehr oder Leute ohne Staatszugehörigkeit, ihr gehört jetzt zum Volk von Gott, ihr seid jetzt Teil der Familie!

20 Wir sind wie ein Haus, das auf dem Lehrfundament seiner Botschafter, den Aposteln und den Propheten, gebaut wurde. Jesus ist dabei der Grundstein, an dem sich alles ausrichtet, und der alles zusammenhält.

21 Dieser Grundstein hält alles zusammen. Das ganze Gebäude wächst zu einem neuen Haus, zu einem Tempel für Gott, zusammen.

22 Ihr gehört auch zu diesem Bauwerk, und in diesem Gebäude wohnt Gott mit seiner Kraft.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… ihr seid Mitbürger der Heiligen und gehört zur Familie Gottes. 
(Eph 2:19)

Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

ICH. Ich gehöre zur Familie Gottes! Ist das nicht unglaublich? Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken, dann bilden sich Knoten in meinen Kopf und mir wird ganz schwindelig.
Wie oft wird in den Kirchen und Gemeinden gesagt, wir sind der Leib Christi … …. Aber Leute, lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Wir gehören zur Familie Gottes! Wie cool ist das denn?!

Glauben ins Leben umgesetzt

Und als nächster Punkt schwirrt schon im Kopf: Was sind denn jetzt meine Pflichten? Fast nix.
„Man hat dir gesagt, Mensch, was gut ist  und was Jahwe von dir erwartet: Du musst nur das Rechte tun,  anderen mit Güte begegnen  und einsichtig gehen mit deinem Gott.“ (Mi 6:8)
Oder noch einfacher runtergebrochen: „Lieben! Gott, dich und deinen Nächsten.“
Darin ist alles enthalten.
Und dafür können wir an die mächtigste Kraft des Universums andocken.
Ist das nicht einfach genial?!

Mein Gebet für meinen Tag

Ja, Vater, es ist einfach großartig, dass ich zu deiner Familie gehören darf, dass du mich auserwählt hast, noch bevor ich geboren wurde, noch bevor ich wusste, dass es dich gibt. Es ist einfach so unglaublich, wenn man beginnt, darüber nachzusinnen. Du bist immer da, immer verfügbar, immer ein offenes Ohr! Und ja, du erziehst mich auch, und ja, es manchmal sehr schmerzhaft, und ja, wenn ich nicht hören will, wendest du dich auch schon mal gänzlich ab. ABER: Du vergibst mir! Wenn ich alles bereue, den ganzen Unsinn, den ich getan habe, ohne auf dich zu hören, vergibst du mir mit einem Fingerstrich und ich bin wieder in deiner Familie herzlich aufgenommen. Dafür möchte ich dir sosososo danken!
Und ich möchte es rausschreien, warum so viele Menschen von dir nichts wissen wollen! Denn erst, wenn du alle eingesammelt hast, die zu deiner Familie gehören, dann kommt Jesus wieder, dann hat dieser wahnsinnige Spuk auf der Erde, dieses menschengemachte Chaos ein Ende. Und könntest du bitte auch D., A., T. und die Jungs einsammeln? Könntest du ihnen das doch bitte in ihr Herz legen und sie ziehen? Ich kann mir ein jenseitiges Leben ohne sie nicht vorstellen. Ginge das bitte?
Heute ist Sonntag, wieder ein Tag nur für dich.
Am Nachmittag gehe ich nicht zum Gottesdienst, sondern zu T. Ich glaube, dass das im Moment wichtiger ist. Mimi ist jetzt endlich da und es gibt doch große Eingewöhnungsschwierigkeiten. Ich hoffe sehr, dass sie es schafft. Aber wenn nicht sie, wer dann? Könntest du ihr bitte ein bisschen dabei helfen?
Und so lege ich dir diesen Tag vor die Füße, behüte und beschütze uns alle, halte Kummer und Schmerz von uns fern und lass es einfach einen guten Sonntag werden.
Amen

o o o o o

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