Tag 194 + 195 – Epheser 3:1-13

1 Weil ich euch, die ihr keine Juden seid, die guten Nachrichten über Jesus erzählt habe, sitze ich jetzt im Knast fest.

2 Ist bei euch bestimmt schon angekommen, dass Gott mir diese spezielle Order gegeben hat, so Leuten wie euch von der Liebe zu erzählen, mit der er die Menschen annimmt.

3 Ich hab ja oben schon mal kurz erwähnt, dass Gott mir sein Geheimnis tatsächlich erklärt hat.

4 Beim Lesen werdet ihr mitkriegen, worum es dabei vor allem ging.

5 Früher hatten die Menschen noch keinen Schnall von den Sachen, die Gott heute durch ausgesuchte Menschen (wie zum Beispiel Apostel und Propheten) erklärt hat.

6 Dazu gehört auch, dass wir durch Jesus Christus alle zusammen zu einer Familie gehören, Juden wie Nichtjuden, und dass die Nichtjuden genauso einen Anspruch auf die ganzen Versprechen haben, die Gott seinem besonderen Volk auch gegeben hat.

7 Diese Nachricht ist voll mein Ding, dafür hat Gott mich eingesetzt. Mit voller Kraft, einfach so, weil er mich liebt, hat er mich dazu ausgesucht.

8 Ausgerechnet mich, den letzten von allen Leuten, die zu Jesus gehören, hat Gott ausgesucht, um diesen Job zu erledigen, nämlich den anderen Menschen zu erzählen, was für wahnsinnig fette Sachen durch Jesus möglich geworden sind.

9 Er hat mich extra dafür ausgesucht, allen zu erklären, was Gott eigentlich von den Menschen möchte. Das hatte er schon von Anfang an so geplant, aber noch nicht allen erzählt.

10 Anhand von dem, was in der Gemeinde abgeht, sollen alle Mächte, die im Universum was zu sagen haben, erkennen, mit was für einer Übersicht Gott alles im Griff hat.

11 Das hatte Gott schon vor Ewigkeiten beschlossen, und diesen Plan hat Jesus jetzt umgesetzt.

12 Weil wir unser Vertrauen auf ihn gesetzt haben, können wir jetzt entspannt jederzeit zu ihm kommen.

13 Darum, Leute: Verliert jetzt nicht den Mut, nur weil ich im Knast sitze! Dass ich wegen euch ätzende Sachen durchmachen muss, sollte euch eher stolz machen.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Deshalb bitte ich, nicht mutlos zu werden …
(Eph 3:13)

Meine Erkenntnis des Tages

Der heutige Bibelvers hat mich in einer ganz anderen Form inspiriert als deren Hintergrund gemeint war. (Oh, was für ein Satz, auch hier bin ich gerade nicht in der Lage, vernünftig zu denken und zu schreiben). „Nicht mutlos werden“ heißt heute für mich, ich kann diesen Text (in der Elberfelder Bibel) lesen, sooft ich will, ich verstehe einfach nicht, was er mir sagen will. Sicher ist die Botschaft ganz klar, aber ich befinde mich gerade in einem dicken Nebel, der nichts zu mir durchdringen lässt. Also für heute Morgen einfach abhaken, es nützt nichts, diese Verse zum hundertsten Mal zu lesen, wenn ich mit Ach und Krach gerade mal die Buchstaben aneinander reihen vermag, aber deren Inhalt mir fremd bleibt.

Glauben ins Leben umgesetzt

Da im Moment nichts geht, kann ich nur meine Bibel schließen, nicht mutlos werden und morgen einfach weitermachen. Ich kenne keinen, der solche Blackout-Tage hat. Bei mir kommen sie vor. Ich weiß nicht warum, aber es macht mir keine Angst. Es ist eben so. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß nicht, ob meine Gebet zu dir durchdringt durch die dichte Suppe, die gerade um meinen Kopf herum existiert. Trotzdem möchte ich danke sagen für so viele Dinge. Danke, dass du dich trotzdem um mich kümmerst, dass ich genug zu essen habe, genug Kleidung, ein Dach über den Kopf, genügend Geld, um alles kaufen zu können, was wichtig ist. Danke auch für T. und Mimi, ganz besonders für D. und die Jungs. Sei auch bei A., J. und Chr., alle brauchen wir dich, wenn vielleicht bei den anderen eher unbewusst. Behüte und beschütze uns am heutigen Tag. Ich lege ihn in deine Hände. Nimm bitte diesen Nebel von meinem Kopf, wenn auch du findest, dass er da nicht hingehört. Ich habe alle Termine abgesagt. Es stürmt fürchterlich und der Regen peitscht an meine Fenster. Ein Tag gemacht dafür, dass man die Heizung hochdreht, sich ein gemütliches Eckchen sucht mit Tee und Kerze und etwas zum Lesen oder hören. Vielleicht hast du es genau deshalb so organisiert – zum Innehalten in dieser hektischen Welt.
Amen

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