Tag 196 – Epheser 3:14-21

14 Ich kann immer nur auf den Knien zum Vater kommen,

15 der ja im Grunde der Vater von allem Leben ist.

16 Ich bete dafür, dass Gott euch durch seinen Geist innerlich stark macht, denn er kann aus dem Vollen schöpfen.

17 Und ich bete dafür, dass Jesus durch das Vertrauen, das ihr in ihn habt, ganz tief in euer Bewusstsein eindringt. Jesus liebt euch total! In diesem Boden sollen die Wurzeln eures Glaubens wachsen.

18 Denn nur so könnt ihr wirklich das ganze Ausmaß der Größe begreifen, mit der Gott euch wirklich liebt.

19 Unser Hirn wird das nie schaffen können, das wirklich ganz zu erfassen. Aber je mehr Gott uns erklärt, wie gigantisch groß die Liebe von Jesus Christus für uns ist, desto mehr kommt er mit seinen unvorstellbaren Möglichkeiten in unserm Leben zum Zug.

20 Gott kann durch diese powervolle Kraft, die in uns ist, sehr viel mehr tun als das, worum wir ihn bitten, ja sogar mehr, als wir uns überhaupt vorstellen können.

21 Dafür können wir alle in der Jesus-Gemeinschaft Gott immer wieder und ohne Ende loben. So ist das richtig, so sollte es sein [Amen].

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Deshalb knie ich mich hin vor dem Vater, …
(Eph 3:14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Heute ist mir dieser kurze Bibelvers ins Gesicht gehoppst. Auf die Knie gehen, um zu beten. Ich habe das in meinem Christenleben nur ganz ganz selten gemacht. Auf die Knie vor jemanden gehen, bedeutet die absolute Unterwürfigkeit. Und das ist es doch, was Jesus von uns will. Wir werfen uns doch nicht irgendwelchen Menschen unter, die das ausnutzen könnten. Es ist doch Jesus, unser Herr und König, GOTTES SOHN!
Ich kann mich an keinen einzigen Gottesdienst erinnern, wo dies mal gemacht wird. Ich glaube nicht, dass das etwas mit eventuellen Schmutz auf dem Boden zu tun hat und auch nicht vordergründig wegen der älteren Menschen, die Schwierigkeiten haben, dann wieder aufzustehen.
Im Islam wird auf einem Teppich gebeten (Ich weiß nicht viel über den Islam, aber „Gebetsteppiche“ sind mir ein Begriff).
Warum wir nicht? Warum fallen wir nicht vor Gott auf die Knie?
Ich weiß es nicht.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ist schon irre. Da mache ich (fast) täglich ein paar Yogaübungen. Nicht wegen der Philosophie, die dahinter steht, auch nicht, dass ich irgendwann einmal meine Gelenke irgendwie verknoten kann, sondern einfach nur, dass ich, wenn ich schon durch die Krankheit kaum Muskelkraft habe, wenigstens beweglich bleibe. Ich rolle meine Matte aus und mache solche Übungen. Aber auf die Idee, jeden Morgen auf den Knien betend zu beginnen, auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen. Es wäre etwas Neues. Ich werde es versuchen und sehen, was es mit mir macht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich in deinem Wort gelesen, dass Paulus sich beim beten hinkniet. Sicher, es steht immer mal wieder in der Bibel, aber so ist es mir noch nicht aufgefallen. Dass dieser Vers heute mich angesprungen hat … Was willst du mir damit sagen? Meinst du, ich sollte dies auch tun? Nungut, dieses Gebet hier geht schlecht auf den Knien. Kniend schreiben geht dann doch eher schlecht. Aber die anderen Gebete? Jetzt auch nicht unbedingt, wenn ich unterwegs bin und mich irgendwo auf der Straße in den Staub werfe, weil ich dir ganz schnell unbedingt etwas sagen muss, aber diese häuslichen tiefen Gebete? Das ist jetzt Neuland für mich, aber ich bin mir auch bewusst, dass es für dich eine Wichtigkeit hat, sonst würdest du es mir heute nicht extra gezeigt haben.
ich werde sehen, wie es sich entwickelt.
Vater, ich habe jetzt nichts Neues erfahren von all den lieben Menschen, für die ich dich tägliche bitte, dass es ihnen gut geht. Ach doch. ich habe gestern von J. eine Karte bekommen. Ich habe mich sehr gefreut. Sie klang freundlich und weich, nicht böse und bitter. Nun überlege ich, ob ich ihn antworte, zurückschreibe, wie es mir ergangen ist, was mit mir passiert, seit ich jeden Tag in deinem Wort lese. Vielleicht hast du ihm ja den Gedanken ins Herz gegeben, dass er mir eine Karte schreiben möge, dass ich mich darüber freue. Ja, ich werde ihm wohl antworten und auch schreiben, was du für ein wunderbarer Gott du bist, obwohl er doch sehr oft von „deinem Scheißgott und der hilft dir sowieso nicht“ gesprochen hat.
Bitte, sei weiter bei J. Hilf auch ihm, sein Leben in deinem Sinn zu ordnen und vielleicht auch erkennen, welche Fehler er immer wieder macht. Ja, Vater, und grüße ihn von mir, gib ihm das Gefühl, dass ich ihn wirklich geliebt habe.
Und bitte sei auch bei den anderen, D., A., den Jungs, T. und Chr. behüte und beschütze uns alle. Sei bitte heute auch auf meinem Weg zum Arzt, einmal quer durch die Stadt mit 3x umsteigen und ganz viel Regen bei mir, dass ich gut ankommen und wieder zurück.
Und Vater, bitte hilf mir auch, dass mich dieses doofe Handyspiel Woody oder wie sie alle heißen, mich nicht wieder in Beschlag nimmt und somit alles nur ein Zeit totschlagen ist.
Das alles lege ich dir heute vor die Füße im Namen deines Sohnes Jesus Christus
Amen.

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