Tag 197 – Epheser 4:1-6

1 Eine Sache ist mir noch superwichtig: Lebt euer Leben so, wie es sich für jemanden gehört, der von Gott extra ausgesucht wurde. Das sag ich jetzt als jemand, der für Jesus im Knast sitzt.

2 Geht liebevoll mit den andern um und gebt niemanden so mal eben auf. Helft den anderen, ohne was dafür zurückbekommen zu wollen!

3 Die Kraft, die von Gott kommt, hat euch zusammengeschweißt. Achtet darauf, dass das so bleibt, indem ihr untereinander Frieden haltet.

4 Gott möchte, dass wir alle zusammenhalten, so als ob wir nur ein einziger Mensch wären. Und in diesem Menschen wirkt eine einzige Kraft, nämlich sein Geist, genau wie wir zusammen auch nur eine einzige Hoffnung haben.

5 Es geht nur um einen Meister, einen Glauben, eine Taufe,

6 um den einen Vater, der alles im Blick hat, der in allem lebt und der in jedem von uns ist.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr seid ja ein Leib; in euch lebt der eine Geist; und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen.
(Eph 4:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Paulus ruft in diesen Versen zur Einheit der Christen auf. Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung … Es geht wohl auch darum, die Einheit der Gläubigen sichtbar darzustellen und nicht der Außenwirkung ewiger Zickerei.
Aber ist es so 2000 Jahre nach dem Erscheinen dieses Briefes?
Gibt es bei aller Individualität der Einzelnen diese Einheit? Wird sie von anderen wahrgenommen? Ich meine jetzt nicht zu Kirchentagen, Kongressen oder ähnlichem. Nein, ich glaube nicht. Selbst in unserer sicheren westlichen Welt, wo jeder seine Religion hach so offen ausüben darf, kommt einem Befremdung entgegen, wenn ich sage, ich bin Christin. Okay, vielleicht mag das gerade mal noch gehen, aber wenn man von sich sagt, mein glaubt uneingeschränkt an die Bibel, dass sie das Wort Gottes ist, kommt Stirnenrunzeln. Ja, Satan tut auch heute noch gut sein Werk. Was heißt „noch“? Ich habe das Gefühl, dass er merkt oder weiß, er hat nicht mehr wirklich ewig lange Zeit. Dann ist aus die Maus.

Glauben ins Leben umgesetzt

Warum sollte es heute mit der Aufforderung zur Einheit anders sein als damals zu Petrus‘ Zeiten? Die Menschen haben sich nicht geändert. Ich glaube als Einzel-Mensch kann nicht wirklich etwas daran ändern, dass die Einheit als solches da ist und nach außen sichtbar. Ich bin nur ein winziges Puzzleteilchen. Und als solches kann ich nach meinem Platz im Bild suchen, finden und mich gut einpassen, dass es ein großes schönes Bild gibt …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war kein guter Tag. Am Nachmittag zuvor hat mir meine Ärztin erzählt, dass sie zum Jahresende ihre Praxis aufgibt und in Rente geht. Es war der absolute Schock für mich. Ja, ich wusste, dass sie irgendwann aufhört, aber doch nicht JETZT. Ein Jahr nachdem mein Rheumatologe verstorben ist und ich immer noch keinen neuen habe. Ich habe mich so sehr verlassen gefühlt, wohin soll ich denn nun gehen, wenn es mir schlecht geht? Ja, es gibt soviele Ärzte, auch bestimmt gute, aber für meine Grunderkrankung eben nicht. Die Ärztin hat ihre Praxis dem anderen Arzt in ihrer Gemeinschaftspraxis übergeben und dieser hat wohl auch einen neuen eingestellt. Aber nicht mal die Schwester kennt ihn. Es war der absolute Hammer für mich und ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht, zu trauern. Ich kann so gar nichts daran ändern, dass sie aufhört, aber ich kann dir das Problem sagen. Ich kann dich bitten und anflehen, dass du einen Arzt für mich findest, der gut zu mir passt und sich mit meiner Krankheit gut auskennt. Bitte Vater, finde jemand für mich. Du hast es zugelassen, dass beide Ärzte in einem so kurzen Abstand für mich nicht mehr da sein können, bitte Vater kümmere dich um Ersatz! Ich flehe dich an und übergebe dir hiermit dieses ganze Problem, ich kann es nicht lösen, du aber kannst es. Du hast in deinem Wort gesagt, dass alles, was passiert, mir zum Guten dienen wird. ich weiß zwar nicht, was jetzt hier das Gute sein soll, aber du weißt es! Ich vertraue dir und verlass mich auf dich!
Amen

o o o o o

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