Licht für den Weg #12

Jeder von uns hat den Anteil an der Gnade erhalten, so wie er ihm von Christus zugemessen wurde. 
(Eph 4:7)

Wir müssen immer daran denken, dass der Herr, wenn er uns etwas zu tun befiehlt, uns such die nötige Kraft dazu schenkt. Alle seine Gebote schließen auch die durch ihn verliehene Befähigung ein, selbst wenn diese seine Gebote im Bereich des Unmöglichen liegen.

Jethro sagte zu Mose: „Wenn du dieses tust, und Gott es dir gebietet, so wirst du bestehen können“ (2. Mose 18:23). „Der Grundsatz ist, dass Gott die volle Verantwortung dafür übernimmt, seinen Mann zur Erfüllung jeder Aufgabe zu befähigen, zu der ihn bestimmt hat“ (J.O. Sanders).

In seinem Dienst begegnet der Herr Jesus mindestens zwei Gelähmten (Mt 9:6, Joh 5:9). Bei beiden Gelegenheiten sagte er ihnen, dass sie aufstehen und ihr Bett mitnehmen sollten. Als sie die Willensentscheidung trafen, zu gehorchen, floss Kraft in ihre hilflosen Gliedser.

Petrus spürte, dass wenn der Herr Jesus ihn rief, auf dem Wasser zu ihm zu kommen, er dann auf dem Wasser gehen konnte, sobald Jesus sagte: „Komm“, stieg Petrus aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser.

Es ist zweifelhaft, ob der Mann mit der verdorrten Hand sie ausstrecken konnte; aber als unser Herr es ihm befahl, tat er es und seine Hand wurde geheilt.

Der Gedanke, 5000 Menschen mit ein paar Broten und Fischen zu speisen, ist völlig unmöglich. Aber als Jesus zu den Jüngern sagte: „Gebt ihnen zu essen“, verschwand die Unmöglichkeit.

Lazarus lag bereits 4 Tage im Grab, als der Herr Jesus rief: „Lazarus komm heraus!“ Das Gebot war von der notwendigen Kraft begleitet. Und Lararus kam heraus.

Wir sollten uns diese Wahrheit praktisch aneignen. Wenn Gott uns führt, etwas Bestimmtes zu tun, sollten wir uns nie mit dem Argument herauswinden, dass wir es nicht können.Wenn er uns etwas zu tun befiehlt, dann gibt er uns auch die nötige Kraft dazu. Es wird treffend gesagt: „Der Wille Gottes wird dich nirgendwohin führen, wo dich nicht die Gnade Gottes aufrecht erhalten wird.“

Es ist ebenso wahr, dass wenn Gott einen Auftrag gibt, er auch für die Kosten aufkommt. Wenn wir uns seiner Führung sicher sind, brauchen wir uns auch nicht um die Finanzen zu sorgen. Er wird dafür Sorge tragen.

Gott, der das Rote Meer und den Jordan teilte, damit sein Volk hindurchziehen konnte, ist heute noch derselbe. Immer noch steht er für die Beseitigung von Hindernissen bereit, wenn die Seinen seinen Willen nur gehorchen. Und immer noch stellt er alle Gnade zur Verfügung, die nötig ist, um ausführen können, was er gebietet. Immer noch wirkt er in uns sowohl das Wollen als auch das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

(William MacDonald)

o o o o o

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