Tag 198 – Epheser 4:7-16

7 Jeder von uns wurde von Jesus mit einem neuen Leben beschenkt. Das wird auch in besonderen Begabungen sichtbar, die er an uns ausgeteilt hat.

8 Darum steht übrigens auch in den alten Schriften, ich zitiere: „Er ist in den Himmel zurückgekommen, er hatte ein paar Gefangene dabei, die sich gegen Gott gestellt hatten, und den Menschen hat er Geschenke gemacht.“

9 Wenn da steht: „Er ist in den Himmel zurückgekommen“, muss das ja bedeuten, dass er vorher hier bei uns auf der Erde war.

10 Der zu uns runtergekommen ist, ist derselbe, der auch wieder zu Gott zurückkehren konnte. Und jetzt steht er über allem.

11 Einigen hat er die Begabung gegeben, Gemeinden zu starten (das sind die Apostel), von anderen wollte er lieber, dass sie Worte, die direkt von Gott kommen, an andere weitergeben (Propheten). Es gibt wiederum Leute, die haben die Begabung, Nichtchristen von Gott zu erzählen (Evangelisten). Dann gibt es da auch Leute, die sollten Pastoren sein, Seminare geben und Vorträge halten (Hirten und Lehrer).

12 Sie alle sollen die Christen für ihre Aufgabe fit machen, damit die Gemeinschaft der Leute, die mit Jesus leben, auch stark wird.

13 Auf diese Art und Weise werden wir auf der Basis unseres Glaubens immer mehr zusammenwachsen. Wir werden so auch Jesus immer besser verstehen. Unser Ziel sollte sein, starke kompetente Christen zu werden, die in seiner Gemeinschaft leben, damit wir so voll und ganz mit ihm durchstarten können und Christus in uns und der ganzen Gemeinde Gestalt gewinnt.

14 Dann sind wir auch keine Babychristen mehr, die sich ständig von irgendwelchen Leuten bequatschen lassen oder durch geschickte Täuschungsmanöver, die sich ein paar linke Menschen ausgedacht haben, reingelegt werden können.

15 Lass uns am besten immer bei der Wahrheit bleiben und uns durch die Liebe immer mehr an Jesus orientieren. Er ist ja schließlich der Kopf von unserer Gemeinschaft.

16 Durch ihn wird auch alles zusammengehalten. Jeder Teil erfüllt seine besondere Aufgabe, damit der ganze Körper überhaupt funktioniert. So bleibt er gesund und stärkt sich auch selbst, weil er von Liebe zusammengehalten wird.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Er stieg hinauf in den Himmel, … und den Menschen Gaben gegeben.“
Eph 4:8

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe keine Gaben, ich kann nichts wirklich gut. Wo sind sie?
Ich kann tatsächlich nichts, womit ich Gott wirklich dienen könnte.
Wann immer auch es von gescheiten Christen behauptet wird, JEDER hat irgendwelche Gaben und ich antworte: „Ich nicht“, bekomme ich den Satz: „Doch, doch, jeder“. Frag ich dann bitte nach, welche Gabe er denn meinte, die ich habe, kommt mein Gegenüber absolut ins Rudern und weiß auch nichts.
Soviel dazu.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute sagst du mir in deinem Wort, dass du jeden mit Gaben bestückt hast. Wo sind meine? Wo hast du sie in mir versteckt? Bitte, wenn du es mir heute so sagst, dann sag mir bitte auch HEUTE, welche Gabe ich denn habe, womit ich dir und anderen dienen kann. Ich werde heute den ganzen Tag darauf warten. Ich möchte doch dienen und möchte auch etwas können, damit ich es tun kann. Ich möchte mir nicht einreden, dass ich dir doch diene, indem ich meine Wohnung putze. Das ist Quatsch. Egal, ob bei mir Staub liegt oder nicht, damit verherrliche ich dich doch nicht. Du merkst schon, ich hänge wieder in der „ich-bin-nichts-wert-Schlaufe“ fest. Bitte Vater, sag es mir. Bitte.
Sonst starte ich müde in den Tag, mit wenig Kraft. Ich versuche jetzt irgendwie noch das Beste draus zu machen und nicht stundenlang auf dem Sofa zu hängen.
Ja, es wäre gut, wenn du mir sagst, was ich für dich hier auf der Erde noch tun könnte….
Und sonst läuft es rundherum um mich. D. geht es gut, A. weiß ich nicht, T. bekommt wieder Antibiotika, die Jungs fahren morgen nach England (mit der Fähre und nicht mit dem Flugzeug.) Mimi geht es auch gut. Und vielleicht schaffe ich es ja emotional, J. für seine Karte zu danken und von mir zu erzählen… Mal sehen. Am Besten ich rede gar nicht wirklich weiter, du merkst ja, wie toll ich drauf bin, nachdem ich gelesen habe, dass jeder Gaben von dir bekommen hat. Hast du mich übersehen? Wie so viele mich einfach „übersehen“?
Und nun lege ich dir dieses depressive Gebet vor die Füße und hilf mir bitte, aus diesem Start noch etwas für dich wachsen zu lassen. Beschütze und behüte mich und nimm mir bitte diese Wertlosigkeit. Bitte sei auch bei all den anderen und auch bei Chr. Er hat sich nicht bei mir gemeldet, nachdem ich das Buch bei ihm gekauft habe. Vielleicht mag er nicht. Sicherlich brauch er meine Hilfe auch nicht. Oh man, Vater, hilf du mir bitte aus diesen trüben Start.
Amen

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