Tag 200 – Epheser 4:25-32

25 Hört auf rumzulügen, erzählt euch die Wahrheit! Wir gehören doch zusammen zu einer Familie.

26 Wenn ihr schlecht drauf seid, passt auf, dass da nichts zwischen euch und Gott kommen kann. Versucht euch noch am gleichen Tag wieder mit den Leuten zu vertragen, mit denen ihr euch gestritten habt.

27 Gebt Satan auf keinen Fall irgendeine Möglichkeit, euch auseinanderzubringen.

28 Wenn einer von euch früher krumme Dinger gedreht hat, soll er jetzt damit aufhören. Er soll sich mal einen ordentlichen Job suchen, damit er mit dem Geld, das er verdient, Leuten helfen kann, die es nötig haben.

29 Hört auch auf, über andere Leute abzulästern! Wenn ihr was sagt, sollen andere damit etwas anfangen können. Es ist immer besser, Menschen zu ermutigen.

30 Ihr solltet auf keinen Fall den Geist von Gott traurig machen! Er ist eure Garantie, dass ihr irgendwann im Himmel landet.

31 Wenn ihr Leuten nicht vergeben könnt oder Angewohnheiten habt wie plötzliche Ausraster, Rumlästern, Wutanfälle, Aggressionen, Frust könnt ihr das alles getrost in die Tonne drücken.

32 Geht nett miteinander um, zeigt Mitgefühl und verzeiht euch gegenseitig, wenn ihr euch mal verletzt habt. Hat Jesus ja auch gemacht!

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! 
(Eph 4:26)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum ist es häufig so, dass man Bibelverse liest und sich dabei denkt: das müsste der oder jener unbedingt mal lesen, dann würde er/sie vielleicht mal einsehen, dass es falsch ist und Gott das gar nicht lustig findet?

Und genau das geht mir bei diesen Vers so. Was hat J. für Wütausbrüche gehabt, wie sehr verletzend er war, was für ein Choleriker, der bei jeden winzigen Ding sogleich durch die Decke ging und mit übelsten Sprüchen explodiert ist. Warum liest er in der Bibel nur: „Der Mann ist das Haupt, die Frau seine Gehilfin?“ Und warum nicht diesen auch diesen?

Und warum stößt mir das heute noch auf und warum mache ich mir nicht andere Gedanken zu dem Bibelabschnitt wie Vers 23:  „Ihr dagegen werdet im Geist und im Denken erneuert“? Warum mache ich mir darüber keine Gedanken, wie ich meinen Geist und mein Denken erneuern kann?“

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass es mir heute morgen soweit ganz gut geht, dass ich die Nacht gut geschlafen habe, in Ruhe meinen Kaffee trinken konnte und Frühstück essen. Ich danke dir das das Schweinchen gesund und munter ist, dass es wieder aufgehört hat zu regnen, dass ich gestern Abend es noch geschafft habe, den Kuchen für die Gemeinde zu backen und die 40 kleinen Muffins. Ein Pensum, was schon ganz ordentlich ist. Nun muss ich nur noch die Muffin mit Glasur überziehen. Und bitte Vater, ich hoffe so sehr und wünsche mir, dass alles insgesamt schmeckt. Gerade diese Kaugummi-Muffins, die ich noch nie gemacht habe. Da das Kuchenbacken das Einzige ist, was ich für die Gemeinde tun kann, bitte Vater, lass es einfach gelingen, sonst stehen die anderen da und haben keinen Kuchen. Bitte!
Da ich ja gestern für mich beschlossen habe, hier nicht mehr so sehr viele Texte zu zitieren, bin ich total entspannt heute und ohne Druck im Kopf, wann ich das alles noch schreiben „soll“. Allein für heute wären es 5(!) Dinger gewesen. Was habe ich mir bloß für einen Druck aufgebaut? Ich danke dir, dass du die Notbremse gezogen hast und ich mich nun viel besser auf dein wirkliches Wort konzentrieren kann und nicht mehr darauf, was sonstwer über den entsprechenden Bibelabschnitt denkt. Danke!
Und so gehe ich heute ruhig und gelassen in den Tag. Ach, kannst du dich bitte um T. kümmern? In ihrem Haus sind sie und ihre Nachbarin inzwischen die einzigen Deutschen im Haus, alles andere sind Flüchtlinge und es kommt zu ganz vielen Problemen im Umgang miteinander. Könntest du ihr eventuell zeigen, wie sie am besten damit umgeht und wenn sie es nicht schafft, ihr eine andere Wohnung organisieren? Morgen kommt wieder ihre Betreuerin, bitte schenke ihr ganz viele kluge und weise Worte, dass T. geholfen wird. Sie ist so unglücklich über ihre derzeitige Wohnsituation. Bitte, bitte hilf ihr, sonst verliere ich sie am Suizid. Bitte behüte sie davor!
Beschütze und behüte auch mich, D., A., T., J., Chr. und die Jungs. Und natürlich auch K., und F., die derzeit mit den Jungs in England unterwegs sind. Ich finde es so toll, vielleicht können sie auch ihr Schulenglisch etwas anwenden und sehen den Sinn besser, dass es nicht schlecht ist, wenn man eine andere Sprache kann.
Und das alles trage ich vor dich und lege es dir vor die Füße im Namen Jesu
Amen

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