Tag 210 – Jesaja 1:1-17

Gott warnt seine Leute

1 Jetzt kommen einige Sachen, die der Prophetentyp Jesaja direkt von Gott hatte. Jesaja ist der Sohn vom Amoz. Gott hat ihm einiges über das Land Juda und die Hauptstadt Jerusalem erzählt. Diese Nachrichten, die von Gott bei ihm reinkamen, hörte er in der Zeit, als Usija, Jotam, Ahas und Hiskija nacheinander als Präsidenten von Juda an der Macht waren.

2 Das hier war das Erste, was Jesaja gesagt hat: Alle mal herhören! Das gilt jetzt für alles und für jeden! Gott sagt Folgendes: „Die Israeliten waren wie Kinder für mich. Denen hab ich immer genug zu essen organisiert. Und hab sie erzogen, bis sie erwachsen waren. Aber jetzt haben sie plötzlich keinen Bock mehr auf mich!

3 Jeder Hund weiß, wer sein Herrchen ist und von wem er sein Chappi bekommt, aber Israel hat das nicht gecheckt. Meine Leute kapieren es einfach nicht.

4 Ihr müsst jetzt extremst aufpassen! Ihr habt es laufend total überzogen, ihr baut ständig Mist. Ihr könnt anscheinend nicht anders, als in einer Tour nur Blödsinn zu machen. Ihr seid alle total kaputt! Ihr seid von mir weggelaufen, habt mich, den ganz besonderen Gott von Israel, einfach links liegenlassen.

5 Wohin soll ich euch noch schlagen? Was braucht ihr noch, damit ihr endlich aufhört, in der Scheiße zu sitzen und euch da auch noch wohl zu fühlen? Ich mein, ihr habt doch schon im ganzen Gesicht blaue Flecken und habt dazu noch heftige Depressionen bekommen!

6 Von der Augenbraue bis zum großen Zeh, überall habt ihr schon Schusswunden, offene Stellen und Eiterpickel. Die sind noch nicht mal ausgedrückt, da ist auch keine Schminke und auch keine Penatencreme drauf.

7 Euer Land ist komplett kaputt, und eure Städte sind verbrannt. Vor euren Augen haben irgendwelche Heinis eure Felder abgeerntet und leben jetzt davon. Bei euch ist alles komplett zerstört worden. Es sieht aus, als wäre bei euch im Ort eine Riesen-Demo gewesen und irgendwelche fremden Leute hätten alles platt getreten.

8 Das Einzige, was noch steht, ist die Stadt Jerusalem, die man auch die ,Tochter von Zion‘ nennt. Sie steht da wie ein alter überdachter Garagenstellplatz auf einem Hügel, wie eine Holzhütte in einem Kartoffelfeld, wie eine Stadt, die ringsum von ihren Feinden belagert wird.“

9 Wenn Gott, der Chef über alles, nicht so nett gewesen wäre und einen kleinen Rest übrig gelassen hätte, dann wären unsere Stadt und wir jetzt genauso platt wie die Städte Sodom und Gomorra. Die haben totalen Mist gebaut und wurden deshalb von Gott zerstört.

Ein Gottesdienst, der es nicht bringt

10 Ihr Leute aus Jerusalem, die ihr so drauf seid wie die Typen in Sodom und Gomorra damals. Hört mal, was Gott euch zu sagen hat:

11 „Leute, was sollen eigentlich diese ganzen Opfersessions von euch noch? Was bringt das? Ich kann diese ganzen verbrannten Schafe echt nicht mehr riechen! Noch eins von diesen Fettstücken von einer Kuh, und ich muss kotzen! Das ganze Blut von den Stieren, Lämmern und jungen männlichen Ziegen, ich hab da keinen Bock mehr drauf!

12 Wenn ihr zu meinem Haus kommt, dann zertrampelt ihr nur die schönen Vorgärten und Anlagen. Wer hat das bitte schön von euch verlangt?

13 Hört auf mit diesen dummen Essensopfern, und wenn ich noch eine Räucherkerze rieche, krieg ich einen Anfall! Eure ganzen religiösen Feiern, Neumond, Sonntag und wie sie alle heißen, kann ich echt nicht ausstehen!

14 Ich hasse eure Neumondfeste! Die gehen mir voll auf die Nerven, und ich bin total angekotzt, weil ich das die ganze Zeit ertragen muss.

15 Wenn ihr anfangt zu beten, dann stelle ich auf Durchzug. Ihr braucht nur eure Hände zu falten, dann bin ich schon weg. Und wenn ihr mich den ganzen Tag nur volllabert, ich höre euch einfach nicht zu. Warum? Weil eure Hände voll Blut sind, ihr habt alle Dreck am Stecken.

16 Geht mal anständig duschen! Macht euch innerlich sauber! Hört auf damit, die ganze Zeit Scheiße zu bauen! Ich will nicht länger dabei zusehen, wie ihr die ganze Zeit miese Dinger dreht.

17 Fangt damit an, gute Sachen zu tun. Sorgt dafür, dass Sachen wieder in Ordnung kommen. Lebt korrekt! Tretet den Menschen, die andere Leute fertigmachen, mal gegen das Schienbein. Sorgt dafür, dass Hartz-IV-Empfängern und Leuten von der Straße geholfen wird und dass die auch korrekt behandelt werden.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Lernt Gutes zu tun und fragt nach dem, was richtig ist! …
(Jes 1:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun beginne ich also mit dem Buch Jesaja. So richtig bin ich nicht glücklich, über das Hin- und Herhopsen vom Alten zum Neuen Testament und zurück. Lieber wäre es mir gewesen, die Bibel vorn anzufangen und hinten zu beenden. Aber bei meinem Tempo habe ich die Bibel in etwas 7 Jahren durch. Und erst nach etwa 4-5 Jahren beim Neuen Testament anzukommen … das finde ich auch doof. Also nun weiter mit der Hopserei zu Jesja.
Das Erste, was Gott Jesaja seinem Volk zu sagen hat, ist pure Anklage. Aus der heiligen Nation, die er gewollt hatte, ist nüscht geworden. Es herrschen ähnliche Zustände wie in Sodom und Gomorra. Die ganzen Gottesdienste, das ganze Opfern haben für Gott keinen Wert mehr, er will seine Augen und Ohren verschließen. Und dann die Ansage: „Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht“

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich heute Nachrichten höre, wenn ich mich heute in dieser Welt umschaue, dann ist es nicht viel anders heute. Man hat das Gefühl, die Welt ist aus den Fugen geraten, ganz gleich, welchen Bereich man nimmt. Ich mag jetzt nicht alles aufzählen, das macht unglaublich depressiv, aber es gibt ein Licht am Horizont, unser Gott. In der Bibel steht, dass in der Endzeit alles schlimmer und schlimmer wird. Dass die Menschen nicht wirklich kapieren, wer Gott ist und was er möchte. Irgendwann wird Jesus wieder kommen und aufräumen. Das ist meine Hoffnung, meine große Hoffnung, denn so wie die Dinge da draußen laufen, ist es oft unerträglich. Was dem Einzelnen bleibt, ist, an der Stelle, an die Gott ihn gesetzt hat „Gutes zu tun“ und gucken, ob es noch Menschen gibt, die für die Botschaft Gottes offen ist. Klingt alles sehr deprimierend. Ist es auch. Aber Jesus wird kommen, das ist gesetzt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es macht mich so unendlich traurig, was sich die Menschen so gegenseitig antun. Warum können sie nicht lernen, gut miteinander umzugehen und deine Schöpfung zu erhalten? Ja, ich weiß, die Theorie kenne ich, ich weiß auch, dass alles genauso kommt, wie es in deinem Wort steht. Ich hoffe nur bald.
Heute bin ich extra früh aufgestanden, weil ich es einfach gestern meine Aufgaben nicht geschafft habe. Das neue Handy … es hatte nicht erkannt, wenn jemand anruft und der AB ist gleich angesprungen. Jetzt geht es, aber ich habe den ganzen Nachmittag herumgebastelt. So ein Zeitfresser! Ich sehne mich nach einfachen Dingen mit klarer Struktur, dass wird in mir immer deutlicher. Und trotzdem schaffe ich es nicht, meine Tage zu vereinfachen. Bitte, Vater, hilf mir doch dabei, ich habe das Gefühl, überrollt zu werden. Zeige mir bitte den Zipfel, wo ich beginnen kann. Bitte!
Und dann, Vater, mache ich mir wieder große Sorgen um T. Sie hat wieder große Probleme mit sich, sie hat das Gefühl, alle wollen nur Schlechtes für sie. Alles empfindet sie als Angriff. Gestern die Sache mit Mimi. V. möchte ihr das Katzenstreu nicht bezahlen. Klingt lächerlich, aber für sie ist das schon wieder der Absturz. Ich kann sie nicht auffangen, ihr nur sagen, dass ich das Katzenstreu bezahle, wenn sie wieder welches brauche. Ja, ich weiß, ich bin da sehr großzügig mit dem Geld, was du mir zur Verfügung gibst. Soll ich es für Katzenstreu ausgeben? Ich mache es einfach. Ich will nicht, dass T. in den Suizid schleudert. Wegen Katzenstreu …
Gefreut habe ich mich über D. Sie macht erstaunliche Fortschritte, tagelang habe ich das Gefühl, sie hat es geschafft und ist wieder mit sich im Reinen, keinen Zweifel mehr. Nur noch manche Tage … A. scheint es schlecht zu gehen, er sucht ihre Nähe und versteht nicht, was er falsch macht. Bitte, schicke ihn doch ein paar Gedanken in diese Richtung. Sonst steuert auch er in die Katastrophe und liegt dann völlig auf der Nase. Aber vielleicht beabsichtigst du es ja auch, besser, lässt es zu, um ihn dann wieder aufbauen zu können in deinem Sinn.
Heute Nachmittag kommt T. und wir wollen alles besprechen, was gestern vorgefallen ist. Und ich hoffe, sie kann mir helfen, meinen Spiegel anzubringen. Ich bin schon gespannt wie das aussieht. Lass es bitte gelingen!
Tja, das war es dann schon. Achso, bitte lass heute Vormittag nicht das Telefon klingeln, ich brauch die Zeit, um hier wieder alles zu schaffen, alles, was gestern liegen geblieben ist wegen dem doofen Handy.
Und dies alles lege ich dir wieder vor die Füße, beschütze und bewahre mich … Ach, noch ein ganz großes Anliegen habe ich: Zu Beginn des nächsten Jahres ist eine Umstrukturierung bei D. geplant. Bitte setze sie an eine Stelle, die zu ihr passt, wo sie sich wohl fühlt und gut klar kommt. Sie hat Angst davor zu den jugendlichen Straftätern zu kommen. Nein, Angst hat sie nicht, aber es ist nicht das Gebiet, was sie gern möchte. Du, entscheidest, wo ihr Platz sein soll. Bitte suche einen aus, der sie ausfüllt und das leisten kann, was wichtig für dich ist.
Amen

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