Tag 212 – Jesaja 2:1-22

Gott sorgt für eine neue Zeit, wo alles friedlich abgeht

1 Jetzt kommt noch eine Nachricht von Jesaja, die er direkt von Gott reinbekommen hatte. Die war für den Staat Juda und die Hauptstadt Jerusalem bestimmt:

2 In den letzten Tagen von dieser Erde wird Folgendes passieren: Alle werden über den Berg reden, auf dem der Tempel von Gott steht. Er wird der heftigste von allen Bergen auf der Welt sein, und aus der ganzen Welt werden die Menschen zu ihm kommen.

3 Viele Menschen aus der ganzen Welt werden mit Bussen und Reisegesellschaften dorthin fahren. Sie werden sagen: „Los, kommt, lasst uns einen Trip zum Berg von Gott machen! Kommt mit, wir fahren zu dem Haus, wo der Gott von diesen Leuten, die von Jakob abstammen, wohnt! Wir wollen von ihm lernen, was okay ist und was nicht. Wir wollen tun, was er uns sagt!“ Denn von diesem Berg, der Zion heißt, werden die heftigsten Ansagen herkommen, von Jerusalem aus wird man hören, was Gott zu sagen hat.

4 Gott wird Gerichtsurteile sprechen über die Länder auf der Erde, er wird für alle Völker der Richter sein. Dann werden sie ihre MGs einschmelzen lassen, um aus dem Metall Mähdrescher zu bauen, und ihre Handgranaten werden zu Flaschenöffnern umfunktioniert. Es wird keinen Krieg mehr zwischen den Ländern geben, und die Bundeswehr wird abgeschafft. Es wird keine Armeen mehr geben.

5 An alle Leute, die von Jakob abstammen: Los, lasst uns ab sofort nur noch in der Nähe von Gott leben, denn wo er ist, da geht’s voll ab.

Ein Tag, an dem Gott die Abrechnung präsentiert

6 Ja, Gott, du hast deinen Leuten, dem Volk, das von Jakob abstammt, die kalte Schulter gezeigt. Überall wohnen bei denen jetzt diese okkulten Zauberheinis und Esoteriker, die aus dem Osten eingereist sind oder früher bei den Philistern gearbeitet haben. Und jetzt fangen sie an, deren komische Rituale nachzumachen.

7 Dabei schwimmen die förmlich in Kohle. Alle haben ein dickes Bankkonto, Aktien und Bargeld bis zum Abwinken. Überall stehen Luxuskarossen rum, es sind so viele, dass sie keiner mehr zählen kann.

8 Echt schlimm ist, dass an jeder Ecke so ein beknackter Plastikgott aufgestellt wurde. Die Leute gehen vor denen auf die Knie und beten zu ihnen. Dabei haben die sich diese Teile doch selber zusammengebastelt!

9 Sie werden in die Knie gezwungen, und dann kommen sie auf allen Vieren bei dir angekrochen. Aber wenn sie das machen, darfst du ihnen nicht vergeben, Gott, hörst du?

10 Wenn Gott in seiner ganz besonderen Art ankommt, solltet ihr euch schleunigst verpissen. Dann zeigt er, wie heftig er eigentlich ist, wie powervoll und krass.

11 Die Menschen, die immer dachten, sie seien was Besseres, werden dann ganz klein sein. Wenn ein Typ dachte, er sei der große Held, dann wird er merken, dass er in Wirklichkeit der letzte Trottel ist. An diesem Tag wird Gott ganz groß rauskommen, nur er wird ganz oben sein.

12 Und Gott, der Chef über alles, hat sich einen bestimmten Tag ausgesucht, an dem die, die denken, sie seien was Besseres, runtergemacht werden.

13 Er wird dann alles zu Kleinholz schreddern, die großen Tannenbäume vom Libanon genauso wie die Eichen, die in Baschan rumstehen.

14 Gott wird alles plattmachen: die großen Berge und die kleinen Hügel,

15 den Eiffelturm und die Freiheitsstatue,

16 die ganzen Flugzeuge und alle Übersee-Luxusliner auch.

17 Alles, worauf die Menschen so stolz waren, wird er vom Sockel runterholen. Nur Gott selbst wird der Größte sein, nur er wird am Ende groß rauskommen.

18 Aber die ganzen Plastikgötter sind dann total out, keiner wird sich mehr um die kümmern.

19 An dem Tag, an dem Gott anfängt, auf der Erde den Punk abgehen zu lassen, wird man sich in Bunkern und Kellern vor ihm verstecken, weil alle Panik vor ihm haben, vor seiner Macht und seiner heftigen Art.

20 Dann werden die Menschen ihre ganzen Plastikgötter aus Kunststoff, Silber oder Gold zur nächsten Müllkippe bringen, wo die ganzen Ratten und Mäuse sind.

21 Die werden sich in dunklen Kellerräumen und U-Bahn-Schächten verstecken, weil sie Schiss vor Gott und seiner oberheftigen Art haben, wenn er ankommt, um die Leute auf der Erde in Panik zu versetzen.

22 Die Menschen könnt ihr echt vergessen. Die sind nicht viel mehr als heiße Luft. Warum sollte man vor denen Respekt haben?

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Am Ende der von Gott bestimmten Zeit wird folgendes geschehen: Festgegründet an der Spitze der Berge  steht der Berg mit dem Haus Jahwes,  erhaben über alle Hügel,  und alle Völker strömen ihm zu.
(Jesaja 2:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das wird der Tag sein, an dem Jesus wiederkommt, um sein tausendjähriges Friedensreich aufrichtet. Diese Auslegung habe ich aus einem Kommentarbuch und weiß letztendlich nicht, ob sie richtig ist. Wie alle prophetischen Deutungen. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass es genau dieser Tag ist, an dem Jesus endlich wieder da ist, der Tag, auf den alle warten, die hier machtlos zusehen müssen, wie sich die Menschen an ihrem Ast sägen, auf dem sie sitzen, wie sehr die Erde ausgebeutet wird ohne Rücksicht auf Verluste, wie die Menschen untereinander immer hasserfüllter werden. Naja, stimmt vielleicht nicht ganz. Die Menschen waren noch nie anders (seit dem Rausschmiss aus dem Paradies), aber die Auswirkungen sind globaler, sind vernichtender.
Ja, dann wird Jesus kommen und aufräumen. Ein schöner Vers ist auch der 4.:

Er spricht Recht im Streit der Völker; er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie die Schwerter zu Pflugscharen um, die Speere zu Messern für Winzer. Kein Volk greift mehr das andere an, und niemand lernt mehr für den Krieg. 

Kein Krieg mehr! Nirgendwo!
Und der Schlussvers 22:

Zählt nicht auf Menschen, sie sind nur ein Hauch. Ein Mensch, was bedeutet er schon?

Ich denke, natürlich sollen wir unseren Nächsten und Lieben vertrauen. Ohne dies funktionieren Beziehungen ja nicht. Aber sie sind nur Menschen! Sie können Vertrauen missbrauchen oder brechen. Nur bei Gott geht das nicht. Deshalb sollte immer die oberste Priorität Gott haben.
Oh man, was für ein Bibeltext für heute Morgen!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gerade habe ich gelesen, dass man letztendlich nur dir in allen Teilen vertrauen kann, dass Menschen immer wieder fehlbar sind. Gerade gestern habe ich es wieder erlebt, wie sich Menschen gegenseitig das Leben schwer machen, wie intolerant sie sind und ich-bezogen. Wie schwer haben es Menschen, die dich nicht kennen, die dir nicht vertrauen. Wie schnell sind sie verletzt, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie sie es gern möchten. Und man kann nur machtlos zusehen. „Es gibt keinen Gott . Fertig und aus die Maus“ Und weiter machen sie …
Vater, ich bitte dich sehr, dass du schnell alle noch ziehst, die du erwählt hast und dann hier eingreifst, alles stöhnt unter dem, was jetzt hier auf dieser Erde abgeht. Die Menschen wollen einfach nicht dazu lernen. Oberstes Ziel ist das egoistische Wohlbefinden, Spaß haben und viel Geld, um sich alles leisten zu können. Wie kurzsichtig. Vater, gib denen die Kraft, die dich kennen und lieben, auszuhalten. Aber etwas verstehe ich nicht. Wenn Jesus wiederkommt, sein Friedensreich aufbaut, Satan für diese Zeit gebunden ist, also die Erde wieder richtig aufgeräumt und schick und schön ist, warum vernichtest du sie dann und schaffst neue Himmel und eine neue Erde? Warum das alte vernichten, wenn es doch wieder alles gut ist? Vielleicht kannst du mir es erklären? Irgendwann, wenn du meinst, es ist der richtige Zeitpunkt, dass ich es wissen sollte.
Die Steuersachen habe ich natürlich gestern Nachmittag nicht gemacht, stattdessen mich an einem Spiel festgefressen. Für heute habe ich es mir noch einmal vorgenommen. Bitte hilf mir doch, dass ich erst zu spielen anfange, wenn die wichtigsten Tagesaufgaben erledigt sind.
Heute ist Montag, die neue Woche beginnt und wird nicht ganz so entspannt, wie die letzte. Es gibt einige Termine. Bitte, Vater, hilf mir, alles gut zu schaffen. Allein kriege ich das nicht hin. Bitte hilf mir!
Und so übergebe ich dir diesen Tag, diese Woche, beschütze und behüte mich und all die, die mir ans Herz gewachsen sind.Für T, dass sie den Streit mit V. beilegen kann, für D., dass sie eine neue Dienststelle bekommt, die zu ihr passt, für die Jungs, dass sie eine schöne Zeit mit K. haben, für J. dass er erkennt, dass auch er vieles falsch macht in dem Umgang mit seinen Frauen, für A., dass er gut durch diese schwierige Zeit kommt und erkennt, was er verloren hat und für Chr., dass er weg von den Drogen bleibt.
Das alles bringe ich vor dich in Jesu Namen.
Amen

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