Tag 213 – Jesaja 3:1-26

Gott wird als Erstes die Führungsschicht plattmachen

1 Gott, der Chef von allem, wird den Leuten, die in Jerusalem und Juda wohnen, alles wegnehmen, was ihnen Sicherheit gegeben hat und worauf sie sich immer verlassen konnten. Die Nahrungsmittelversorgung wird zum Beispiel zusammenbrechen und Trinkwasser wird es auch nicht mehr geben.

2 Alle Stars und Helden, die Generäle der Bundeswehr, die obersten Richter, die Prophetentypen, die Clanchefs, alle Ober-Esoteriker,

3 die Offiziere, die obersten Regierungsbeamten, Therapeuten und Chefärzte, Ober-Astrologen, alle wird er abschaffen.

4 Dann wird er ihnen junge Männer vor die Nase setzen, die ab dann das Sagen haben. Die regieren dann aber so, wie sie gerade lustig sind, ohne vorher groß darüber nachzudenken.

5 Es wird dann überall drunter und drüber gehen, jeder wird gegen jeden kämpfen, ein Nachbar gegen den anderen usw. Jugendliche werden keinen Respekt mehr vor Erwachsenen haben, und Leute von der Straße werden einem Professor ans Bein pinkeln.

6 In der Zeit werden die Brüder einer Familie sich einen ausgucken und zu dem sagen: „Hey, du hast doch noch einen ordentlichen Anzug im Schrank hängen! Wie wäre es, wenn du unser Chef bist? Das ganze Chaos sollst du ab sofort regeln!“

7 Aber seine Antwort wird sein: „Bin ich Uri Geller? Kann ich zaubern? Ich hab auch nichts zu futtern im Kühlschrank, und meine Klamotten sind auch alle schon durch. Mich könnt ihr auf keinen Fall zum Chef machen!“

8 In Jerusalem ist das totale Chaos, und Juda ist am Ende. Sie haben einfach zu viele ätzende Sachen gesagt und auch getan, Dinge, die gegen Gott waren. Es ließ sie völlig kalt, dass Gott der Größte ist.

9 Dass sie dabei auch noch dumme Grimassen schneiden, zeigt nur, dass sie richtig Dreck am Stecken haben. Mit dem ganzen Mist, den sie bauen, geben sie auch noch an. Da wird nichts verheimlicht, es ist im Grunde genauso wie damals in Sodom. Damit machen sie sich selbst kaputt.

10 Den Leuten, die korrekt leben, wird es gutgehen. Die können sich auf dem, was sie in ihrem Leben erreicht haben, voll ausruhen.

11 Aber der Typ, der ohne Gott lebt, sollte echt aufpassen. Denn dem wird es sehr dreckig gehen, er wird so behandelt, wie er andere behandelt hat.

12 „Meine lieben Leute!“, sagt Gott. „Irgendwelche Faschos, Schauspieler und Menschen, die euch nur aussaugen wollen, sitzen bei euch in der Regierung. Sie verwirren alle und sorgen dafür, dass ihr nicht mehr die richtigen Entscheidungen trefft.“

13 Gott hat sich aufgestellt, um die Gerichtsverhandlung abzuhalten. Er wird über alle Menschen ein Urteil fällen.

14 Er macht mit den Chefs und Ministern von seinen Leuten kurzen Prozess. „Ihr habt die Wirtschaft kaputt gemacht! Ihr habt euch selbst die fetten Gehälter überwiesen mit dem Geld, was von den Steuern der armen Leute reingekommen ist.

15 Seid ihr noch ganz dicht? Meine Leute macht ihr fertig, und den Kaputten tretet ihr noch mal anständig in die Fresse?“ Dieser Spruch kam von Gott, dem Chef der ganzen Welt.

Die arroganten Schlampen in Jerusalem

16 Gott sagte noch: „Achte mal auf die ganzen Schlampen, die in Jerusalem rumlaufen. Von oben herab schauen sie auf die Männer. Sie schminken sich die Augen schön mit Kajalstift und versuchen, mit ihren aufreizenden Blicken die Jungs im Park zu verführen.“

17 Darum wird Gott dafür sorgen, dass die alle ganz fiese Schuppen bekommen und dazu noch Haarausfall.

18–23 Es wird mal ein Tag kommen, wo Gott ihnen die ganzen Klamotten einfach wegnehmen wird. Ihre schicken Schuhe und den ganzen Schmuck, den sie um den Hals tragen, die Ohrhänger und Armbänder, die Baseballcaps, die Kopftücher, die Fußkettchen, die Modegürtel, alle Parfüms und Deoroller, die Badges, ihre Ringe, Ohrringe und Piercings, die Designerklamotten, Jacken und Handtaschen, die Schminkschatulle, die Satinhemden, die Halstücher, einfach alles.

24 Dann werden sie nach Gülle riechen anstatt nach Chanel, statt eines schönen Gürtels haben sie dann ein Stück Schnur um die Hose. Statt einer Föhnfrisur mit Strähnchen haben sie dann eine rasierte Glatze auf dem Kopf. Statt eines Designerkleides haben sie dann Klamotten aus der Altkleidersammlung an. Sie werden dann nicht mehr hübsch sein, sondern hässlich!

25 Die stärksten Männer aus Jerusalem werden im Krieg sterben, und auch die größten Helden kommen um.

26 In den Bahnhöfen wird man überall das Weinen der Frauen hören, die alleine und einsam irgendwo auf dem Boden sitzen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Sagt denen, die Gott lieben, dass es gut mit ihnen wird, denn sie werden sich freuen an der Frucht ihres Tuns. 11 Wehe den Gottverächtern, ihnen geht es schlecht, denn ihre bösen Taten kommen über sie selbst! 
(Jes 3:10-11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Jesaja beschreibt im 3. Kapitel, wie es einem Volk ohne Regierung geht. Anarchie, nur Chaos. Und dann diese beiden Verse. Denen, die Gott lieben. wird es gut gehen … Das irritiert mich dann doch. Wie ist es denn heute? Geht es den gläubigen Menschen gut und den Nichtgläubigen schlecht? Ich kann das so pauschal nicht sagen. Nein, überhaupt nicht. Aber … was ich gerade gestern wieder erlebt habe, … den Gläubigen geht es insofern besser, weil sie mit Problemen ganz anders umgehen. Schicksalsschläge kriegen alle ab, nur die Einstellung dazu ist eine andere. Gestern, im Chat mit T., erzählte sie mir, dass sie wieder ein „Schlag“ abgekriegt hat, der sie runter zieht. Sie war die 7 Jahre in Privatinsolvenz und befindet sich nun in den 4 Jahren danach, wo die Gerichtskosten abgezahlt werden müssen. Gestern rief sie also das Gericht an und fragte nach, weil bei ihr wohl nun die 4 Jahre vorbei sind. Und … Ergebnis: sie wird nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Also keine Löschung des Schufaeintrages. Das empfindet sie als „Angriff auf sie, dass irgendwer immer auf sie draufhaut“ Man muss dazu sagen, dass sie die ganzen 7 Jahre Insolvenz und auch die ganzen 4 Jahre danach keinen Cent bezahlt hat, weil ihr Einkommen, sprich EU-Rente, zu niedrig waren. Sie hat also die Schulden komplett erlassen bekommen (Gläubiger war ein Autohaus). Das müsste sie doch als Glücksgriff empfinden. Sie müsste doch Gott danken, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. Nein, sie ist sauer, verletzt, fühlt sich schlecht behandelt und dieser Trigger zieht sie nach unten. Und da liegt dann wohl der Unterschied zwischen uns beiden. Ich kann Gott danken, sie nicht. Insofern geht es mir dann als Christ besser. Meinte Gott es in den Jesaja-Versen vielleicht so? Dass im größten Chaos Christen immer noch Gott danken können und sehen, wie sie beschützt und behütet werden, dass sie wissen, dass selbst Schicksalsschläge Gott dazu benutzt und Gutes daraus entstehen lassen kann? Ich weiß es nicht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gerade habe ich dir wieder von T. erzählt, wie sie doch eigentlich Positives als negativ empfindet oder auch die anderen gestern aus der Spielerunde … sie versuchen, alles, was immer sie bekommen können, auch zu bekommen, nicht mit irgendetwas auch mal zufrieden zu sein. Ja, es gibt keine Zufriedenheit unter den Menschen, weil es immer irgendetwas besser ist, höher, schneller, billiger, größer … Und die Werbung macht es ihnen vor, dass sie diese Dinge auch haben müssen. Und sie machen sich selbst kaputt dabei. Bitte, Vater, gib mir ein zufriedenes Herz, dass ich gelassen bleibe, nicht ständig etwas Neues haben muss. Auch ich bin anfällig dafür. Auch ich empfinde es als äußerst angenehm, wenn man auf dem Sofa sitzt und mit ein paar Mausklicks lauter neue Sachen bestellen kann, die dann am nächsten Tag schon der Paketmann bringt. So super leicht und einfach. Auch ich habe alles, was ich brauche. Trotzdem flüstert mir Satan immer wieder ins Ohr: Das wäre doch schön, wenn …
Mein Vorteil ist es ein bisschen, dass ich es vom Kopf her sehe, wie die Menschen verrückt gemacht werden, alles kaufen zu müssen.
Bitte Vater hilf mir dabei, wirklich nur die Dinge zu kaufen, die ich wirklich brauche, weil sie kaputt gegangen sind.
Heute ist es ein verregneter Tag draußen, und ich freue mich darüber. Ich freue mich darüber, dass ich Zeit habe, hier zu Hause Dinge zu tun, die ich längst tun müsste. Wie die Steuer zum Beispiel.Ja, ich hab es immer noch nicht hinbekommen. Na mal, sehen. ich beginne ja den Tag ziemlich spät, weil D. bereits angerufen hat und mir über eine Stunde ihre Neuigkeiten erzählt hat. Dafür bin ich dir ja so dankbar, dass du das wieder möglich gemacht hast. Es sah ja eine lange Zeit ganz anders aus. Und da sie jetzt z.Zt. Urlaub hat, hat sie auch die Zeit, lange am Telefon zu quatschen. Soll sie. Menschen sind wichtiger als Hausarbeit.
Und so lege ich dir wieder diesen Tag vor deine Füße, wenn auch spät, aber wie immer mit der Bitte, uns alle gut zu behüten, es nicht zuzulassen, dass Satan uns Dinge ins Ohr flüstert, die völlig überflüssig sind und uns eher in die Bedrängnis führt, viel Geld loszuwerden, dass ja eigentlich dir gehört. Ja, es ist eine gute Idee, dich jedesmal zu fragen: „Papa, darf ich das von deinem Geld kaufen? Was sagst du dazu?“ Und schon hat man einen anderen Blickwinkel drauf. Okay, ich starte also in den Tag, bitte bleib bei mir.
Amen

o o o o o

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