Tag 215 – Jesaja 5:1-7

Die Leute von Gott sind wie ein Weinberg, der es nicht bringt

1 Hört mal zu, ich, Jesaja, will euch mal ein Lied vorsingen über meinen Freund, dabei geht es um folgende Dinge: Auf einem fetten Hügel hatte er mal einen Weinberg,

2 er grub den um, machte ihn sauber von Steinen und Sträucherwerk. Dann pflanzte er besonders edle Weintrauben dort an und baute in der Mitte noch einen Wachturm dran. Dazu kam noch eine Kelter, um später Wein dort zu machen. Jetzt fehlten nur noch gute Weintrauben. Das wär doch zum Lachen, wenn er das nicht auch noch hinbekommen würde. Aber stattdessen gab es nur eklig saure Beeren zur Ernte.

3 „An alle, die in Jerusalem wohnen, ihr Menschen von Juda: Fällt eine Entscheidung zwischen mir und dem da!

4 Was hätte man noch tun können, was nicht schon ist? Warum wartete ich auf gute Trauben, und es kam nur so ein Mist? Hat es an mir gelegen? War es meine schlechte Pflege? Oder kam ich mir selbst ständig ins Gehege?

5 Ich will euch jetzt sagen, was ich mit dem Berg mache: Seinen Zaun bau ich ab, und dann sollen die Schafe und auch die Rinder den ganzen Wein abfressen, die Aktion sollte man am besten ganz schnell vergessen.

6 Dort soll ab sofort nichts mehr angebaut werden, das Unkraut kann sich ab heut‘ dort vermehren. Dornen und Disteln werden jetzt wachsen, durch Dauerregen werd‘ ich es voll nass machen lassen.

7 Ihr Israeliten seid der Weinberg von Gott! Die Männer aus Juda, die findet er gut. Er hofft auf korrekte Gerichtsurteile, aber stattdessen kommen nur so unkorrekte Teile. Er hoffte immer auf Gerechtigkeit, stattdessen gab es nur Zank und Streit.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, …
(Jes 5:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

In diesem Bibelvers wird gesagt, wie es auf einem Weinberg ausschaut, wenn Gott die Pflege einstellt, wenn er den Schutz wegnimmt. Disteln, Dornen, Verwilderung …
Das ist auch ein Bild für mich, wenn ich wieder aufhöre, jeden Tag in meiner Bibel zu lesen. Ich stelle mir die Bibel als Schutz, als Gottes Zaun vor, dem er alles was drin ist, pflegt und umsorgt. Ist der Zaun weg, der Schutz Gottes weg, beginnen wieder die Disteln und Dornen zu wuchern und ich bin schutzlos ausgeliefert. Ist das nicht ein richtig schönes Bild?
Ich will dran bleiben, ich will den Zaun, meinen Zaun, festhalten, verstärken, damit nix hineinkommt, was alles zunichte macht. Seit 215 Tagen steht der Zaun!

Mein Gebet für den heutigen Tag

Vater, ich finde das Bild so schön, was du mir in den Kopf gepustet hast. Es fällt mir leicht, den Morgen so zu beginnen. Und es fehlt mir etwas ganz gewaltig, wenn etwas dazwischen kommt und ich es nicht tun kann.
Ich möchte auch ein dickes Dankeschön an dich loswerden. Gestern habe ich mich beim Entfernen einer Paketfolie verletzt. Ich habe mir mit einem spitzen Messer dolle ins Knie gepiekt. Ich habe dann so eine Art Klammerpflaster draufgeklebt und einen Druckverband drüber gewickelt. Inzwischen habe ich es mit einem Pflaster verbunden. Und was soll ich sagen? Es tut überhaupt nicht mehr weh und deine ganze Reparatur.Mannschaft ist voll am arbeiten, um die Wunde zu verschließen. Ich finde das so großartig. Trotz meine Blödheit (wenn ich das mal so sagen darf) mit einem Messer umzugehen, kümmerst du dich und flickst mich wieder. Ein genialer Mechanismus. DANKE! Danke auch, dass du bestimmt auch dafür gesorgt hast, dass ich mich nicht schlimmer verletzt habe. Hätte auch noch anders ausgehen können. Danke.
Aber ein dickes Problem habe ich. Ich habe gestern auf meinem Tablet ein Puzzle-Spiel entdeckt. Ich fand das so toll, dass ich den ganzen Nachmittag und Abend bis Mitternacht gepuzzelt habe. Ich konnte einfach nicht aufhören. Dementsprechend matschig bin ich jetzt auch. Und ich weiß, nehme ich das Tablet jetzt wieder in die Hand, ich würde den ganzen Tag daran sitzen und sämtlicher Aufgeben blieben liegen. Es hat schon fast Suchtcharakter. Nun wäre es ein Leichtes, das Spiel einfach wieder zu deinstallieren, aber es hat mir auch Spaß gemacht, ich mag Spiele, wo man ein bissel herumkniffeln muss. Was meinst du? Soll ich es wieder herunterwerfen? Kannst du mir nicht dabei helfen, die richtige Spielmodus zu finden? Immer dann, wenn ich alles für den Tag geschafft habe? Gib mir doch bitte einen Hinweis, irgend eine Ansage dazu. Bitte. Es ist ja nicht nur das Puzzeln, auch an anderen Spielen bleibe ich kleben. Nur gestern war es wirklich megakrass. Vielleicht denkst du jetzt, wenn sie keine anderen Probleme hat! Stimmt! Eigentlich ist es pippfax. Danke für die kurze und knappe Antwort!
Nun werde ich zerknautscht (selbst schuld) in den Tag starten, beschütze und behüte mich, halte Kummer und Schmerz von mir fern. Sei auch bei allen anderen, die mir am Herzen liegen, denke bitte daran, alles schon so zu schieben, dass D. an einen Platz kommt, der perfekt zu ihr passt, auch wenn es am Anfang nicht so aussehen sollte. Ich mag jetzt dich nicht jeden Tag damit nerven, ich verlasse mich ganz einfach auf dich. Dein Wille geschieht und du machst alles genau richtig und zur genau richtigen Zeit.
Amen

o o o o o

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