Tag 216 – Jesaja 5:8-30

Wer nicht tut, was Gott will, kriegt was auf die Mütze

8 Die Leute, die sich ein Haus nach dem nächsten bauen und so viele Grundstücke kaufen, dass der Markt leer gefegt ist, müssen echt aufpassen!

9 Gott hat mir was Heftiges zu dem Thema gesagt. Er hat geschworen, dass diese ganzen großen und schönen Häuser bald leer stehen und verfallen werden. Die Preise für Häuser und Wohnungen gehen in den Keller.

10 Es wird bald einen derben Preisverfall geben, und die Ernten werden schrumpfen. 5000 Quadratmeter Land kriegt man dann schon für 1000 Euro. Und 100 Kilo Getreidesamen bringen nur noch 50 Kilo an Ernte ein.

11 Den Alkis geht es auch bald an den Kragen! Wer sich schon morgens erst mal ein Bier in die Rübe kippt und nachts beim Kiffen ewige Diskussionen führt, hat ein Problem.

12 Punk, Techno und Housemusik kann man bei diesen Partys überall hören, außerdem besaufen sich dort alle hemmungslos. Aber was Gott für krasse Sachen in der Welt macht, davon haben sie keinen Schimmer.

13 Das ist der Grund, warum alle meine Leute bald in Kriegsgefangenschaft kommen werden. Es fehlt ihnen einfach an Peilung, sie sind nicht informiert. Auch die oberen Zehntausend werden dann nichts zu essen haben, und die Masse an Menschen wird vor Durst fast sterben.

14 Der Tod wird viele wegreißen, wie ein Tsunami nach einem starken Seebeben. Und weg sind sie mit all ihrem Prunk und Luxus, ihren fetten Bankkonten und noch fetteren Vorstadtvillen in Jerusalem und ihrem ewigen Partygegröle und Abfeiern ohne Ende.

15 Alle Menschen werden dort auf die Mütze kriegen, es wird sehr peinlich für sie. Auch den Leuten, die immer dachten, sie seien die Geilen, wird es nicht bessergehen.

16 Gott, der Chef über dieses Universum, wird von oben eine Gerichtsverhandlung abhalten. Der ganz besondere Gott wird zeigen, dass er wirklich anders ist, indem er ganz krass für Gerechtigkeit sorgt.

17 Auf den zerbombten Grundstücken werden irgendwann Schafe weiden, und Ziegen werden sich an den Nahrungsmitteln satt essen, die von den geflohenen Menschen zurückgelassen wurden.

18 Die Leute, die diesen ganzen Mist provoziert haben, werden von ihrer Scheiße förmlich verfolgt, fast so, als hätte man sie mit einem Gummiband dran festgebunden.

19 Die provozierten Gott, indem sie sagten: „Jetzt soll der besondere Gott von Israel endlich seine Sache durchziehen! Wenn er was machen will, dann soll er mal loslegen! Er soll sich mal zeigen, damit wir ihn live erleben können!“

20 Die Leute sollten echt aufpassen, wenn sie voll fiese Aktionen als okay durchgehen lassen. Wenn bei denen aus dunkel plötzlich hell, aus schwarz weiß und aus sauer süß oder aus süß sauer werden soll, stimmt etwas nicht.

21 Besonders die müssen sich in Acht nehmen, die immer einen auf schlau machen und glauben, sie hätten die Schlauheit mit Löffeln gefressen.

22 Sie sind die Weltmeister, wenn es um Bierflaschenkonsum pro Abend geht oder um das Mixen von Cocktails oder wer den geilsten Joint bauen kann.

23 Wenn solche Leute als Richter arbeiten, sind sie leicht mit Geld zu bestechen. Dann werden Schuldige plötzlich freigesprochen und Unschuldige verknackt.

24 Das ist der Grund, warum sie kaputtgehen wie eine Blume über einem Feuer. Sie werden verbrannt wie trockenes Stroh, in das man ein Streichholz geworfen hat. Ihre Wurzeln werden abfaulen und ihre Blüten vergammeln. Sie hatten keinen Bock auf die Gesetze von Gott, dem Chef über die Armee des Himmels. Seine Warnungen waren ihnen egal.

25 Darum ist Gott supersauer auf seine Leute. Er hat seine Hand gehoben und ihnen eine geklatscht. Die Berge fingen durch ein Erdbeben an zu wackeln, überall lagen ihre Leichen auf der Straße, so als wären sie Sperrmüll. Er ist immer noch sauer, und er holt immer noch aus und wird noch mal zuschlagen.

26 Er wird irgendwo auf der Erde seine Flagge hissen, für alle Menschen sichtbar. Und dann wird er sie von überall herbeipfeifen. Und sie werden sich alle sehr beeilen, um, so schnell es geht, zu ihm zu kommen.

27 Keiner wird schlappmachen, keiner wird umfallen, keiner wird pennen oder rumschlaffen, keiner wird auf dem Weg seine Hose verlieren, und keinem wird ein Schnürsenkel reißen.

28 Ihre Waffen sind geölt, das Zielfernrohr ist eingestellt. Die Autos und Motorräder wurden gewartet. Sie cruisen über die Straßen, und man sieht nur eine Staubwolke hinter ihnen.

29 Wenn man sie hört, klingt das so wie das Knurren von einem gefährlichen Kampfhund. Er knurrt, packt den Gegner mit seinem Gebiss am Nacken und schleift ihn hinter sich her. Keiner traut sich, ihm die Beute zu entreißen.

30 Es wird ein Tag kommen, wo sie über das Land hereinbrechen wie eine große Tsunamiwelle. Überall sieht man dann nur noch Verwüstung, man hat Angst vor dem Dunkeln, und selbst die Sonne wird durch eine schwarze Wolke verdeckt sein.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Weh denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und ihr allein das Land besitzt!
(Jes 5:8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Da sind sie, die 6 Wehe-Rufe von Jesaja:

  1. Habgier
  2. Genusssüchtig
  3. Spötter, die Gott herausfordern
  4. Keine moralischen Grundsätze mehr
  5. Die, die sich für weise halten
  6. Eine Zusammenfassung

Und diese Wehe-Rufe gelten nicht nur für Jerusalem, sie sind immer aktuell. IMMER. Und Gott sieht das IMMER so.

Gerade bei der ersten Wehe kommt mir das Gruseln, wenn ich an den gegenwärtigen Immobilienmarkt denke. Wie sehr sind die Preise nach oben geschossen, es wird jeder Quadratzentimeter unglaublich hoch gehandelt, die Makler verdienen ein Vermögen…. Gott hat „Wehe, denen“ gesagt … Also ruhig bleiben, Füße stillhalten und Gott machen lassen …
Warum musste ich nur bei Wehe Nr. 4 (Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse) an unsere Politiker, wo so vieles schön geredet wird, was nicht schön ist?

Mein Gebet für für meinen Tag

Lieber Vater im Himmel, du großer Gott,, heute geht es mir wieder deutlich besser. Gestern habe ich ganz schön in den Seilen gehangen und sogleich sind mir wieder dunkelschwarze Gedanken im Kopf herummarschiert. So wie diese: „Ich kann nicht mehr, ich will das alles nicht länger ertragen …“ Danke, dass du mir heute einen Tag zum Durchschnaufen schenkst, zum Lockerlassen. Heute Nachmittag kommt auch noch T. und ich habe nichtmal Kuchen gebacken. Letzte Woche wollte sie keinen Kuchen, weil sie sich zu dick fühlt, gestern schrieb sie mir, sie freue sich auf den Kuchen…. Naja, muss eben TK-Kuchen her. Achja, und den Spiegel wollen wir auspacken. Hoffentlich ist er nicht wieder kaputt. Wenn es denn so wäre, noch einen lasse ich mir dann nicht schicken. Also, Papa, wenn du meinst, ich solle den Spiegel haben, dann lass ihn bitte nicht zerbrochen sein. Aber so einen Spiegel im Bad, wo man sich ganz sieht, wäre schon nicht schlecht. Oh, man ich fasele hier nur um materielle Dinge.
Wie habe ich gestern in einer Bildunterschrift bei Instagram gelesen: „The only thing that matters now is what YOU thing of me, Jesus“ (Es kommt nur darauf an, was du von mir denkst, Jesus).
Und so beginne ich meinen Tag, bitte beschütze und behüte mich, denke bitte auch an D., T., A., die Jungs, Chr. und J. Sei bei allen und pass auf alle gut auf.
Lass es einfach einen guten Tag werden.
Amen

o o o o o

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