Tag 219 – Jesaja 7:10-25

Gott hält sein Versprechen

10 Gott hatte Ahas noch mehr zu sagen:

11 „Wenn du Bock hast, kannst du ja eine Bestätigung dafür fordern, irgendein übernatürliches Zeichen oder so. Wenn du willst, könnte dir irgendein toter Mensch erscheinen oder auch ein Engel, kannst du dir aussuchen!“

12 Aber Ahas meinte: „Nee, keine gute Idee, ich will Gott nicht herausfordern, und ich will ihn auch nicht austesten.“

13 „Hallo?“, sagte Jesaja. „Es reicht Ihnen und der Präsidentenfamilie vom David wohl nicht, dass Sie den Menschen auf die Nerven gehen, jetzt müssen Sie auch noch Gott auf die Nerven gehen!

14 Gott wird Ihnen eine Bestätigung, ein Zeichen geben! Passen Sie auf, eine junge Frau, die noch nie mit einem Mann geschlafen hat, wird schwanger werden. Sie kriegt dann einen Jungen, und der wird den Namen Immanuel bekommen. Immanuel bedeutet so viel wie ‚Gott ist bei uns‘.

15 Er wird sich nur von Milch und Toastbrot ernähren, bis er in der Lage ist, das Gute zu tun und das Schlechte zu lassen.

16 Bevor das passiert, wird das Land der beiden Präsidenten, vor denen Sie jetzt Angst haben, kaputt und am Boden sein.

17 Gott wird organisieren, dass dann auch für Sie, Ihre Leute und Ihre Familie eine ganz ätzende Zeit kommen wird. Es wird im ganzen Land so ätzend sein, wie es noch nie gewesen ist, seit Israel und Juda nicht mehr ein Staat sind. Dazu wird Gott den Präsidenten von Assyrien benutzen.“

Die Zukunft wird finster

18 Irgendwann wird es eine Zeit geben, wo Gott eure Feinde zusammenführen wird. Die Gegner, die am Fluss von Ägypten wohnen, und die, die aus Assyrien kommen, wird er versammeln,

19 und sie werden alle kommen und überall wohnen, sogar in der Kanalisation. Sie werden ihr Lager in den Abbruchhäusern und Hinterhöfen, den U-Bahn-Schächten und auf den Parkbänken aufbauen. Sie werden die Tankstellen überfallen und auch dort leben.

20 Gott wird dann den Präsidenten von Assyrien wie einen Friseur benutzen, der euch die Schamhaare, die Haare auf dem Kopf und auf den Beinen abrasiert. Das wird sehr peinlich.

21 In der Zeit wird jeder von euch eine Kuh und zwei Schafe halten können, mehr nicht.

22 Ihr werdet euch von Milch und Toastbrot ernähren müssen, sonst wird es nichts mehr zu essen geben.

23 Dann wird es so sein, dass man von seinem Weinberg nichts mehr ernten kann, das gilt auch für die ganz großen Weinberge mit tausend Pflanzen drauf, wo jede einzelne 130 Euro wert war. Diese Weinberge werden von Brennnesseln und Disteln voll zugewachsen sein.

24 Überall im Land werden sich die Brennnesseln und Disteln wie blöd vermehren. Der einzige Grund, um dort mal hinzufahren, ist, weil man dort auf die Jagd gehen will, um vielleicht was zu essen zu bekommen.

25 Selbst die Felder, die auf den Bergen liegen, wird man nicht mehr beackern, weil man so viel Schiss vor den Brennnesseln und Distelbüschen hat. Irgendwann werden dort Rinder grasen, und Schafe werden die Weinpflanzen zertreten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sprach weiter zu Ahas und ließ ihm sagen: „Fordere dir ein Zeichen zur Bestätigung von Jahwe, deinem Gott, ganz gleich ob aus der Höhe des Himmels oder der Tiefe der Totenwelt.“
(Jes 7:10-11)

Meine Erkenntnis des Tages
Glaube ins Leben umgesetzt

Darf man das? Darf man Gott auf die Probe stellen? Hier bietet es Gott an. In einem Querverweis tut Gideon genau das: „Wenn ich dies tue, dann soll es das heißen …“ Also darf auch ich es.
Immer hat man gleich im Kopf, das Jesus „Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen“ (5Mo 6:16) in Mt 4:7 zitierte, um die Aufforderung Satans abzuwehren, sich selbst von der Zinne des Tempels zu werfen. Das heißt, Gottes Güte und Fürsorge anzweifeln.
Okay, ich hätte dann hier drei Querverweise zu diesem Thema.
Soll heißen, ich darf nicht zweifeln, dass sich Gott IMMER um mich sorgt.
Aber ich darf Gott um ein Zeichen bitten, ob ich irgendetwas als richtig erkannt habe.
So verstehe ich das jetzt.
Ist das so richtig?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, was war das gestern für ein Tag! Wenn ich es mir genau überlege, mag ich am liebsten in irgendein Mauseloch kriechen. Ich hatte am Vormittag eine Therapiestunde und am Nachmittag einen Termin beim Rheumatologen. Und genügend Zeit mich zwischendrin nocheinmal hinzulegen. Also alles gut. Nur nicht für mich. Für mich war das dermaßen anstrengend und ich war am Abend so kaputt und fertig, dass ich wieder an mir und allem Gezweifelt habe. Was, du großer Gott, kann ich in einem solchen Zustand noch für dich tun? Wie kann ich dir so nützlich sein? Ich bin unendlich traurig, auch wenn ich 100x schon gelesen habe, dass du die Schwachen liebst, weil darin deine Größe gespiegelt wird. Sie wird doch aber nur gespiegelt, wenn ich alle und jeden davon erzählt, dass ich nur durch dich dies und jenes kann. Aber ich kann doch gar nichts! Bitte Vater, zeig mir irgendetwas, was ich für dich tun kann!
Ich hänge hier in den Seilen. Oder ist es wieder Satan, der mir ins Ohr flüstert, dass ich unfähig bin in jeglicher Hinsicht? Ich kann ihn ja gar nicht kontern und sagen: Doch! Durch Gott kann ich dies und jenes. Bitte, Vater, zeig mir irgendetwas heute, wo ich spüre, dass ich für andere hilfreich sein kann, dass es einen Sinn macht, jeden Morgen aufzustehen.
Und so lege ich dir diesen Tag vor die Füße, bitte beschütze und bewahre mich und führe mich durch diesen Tag, sei bei mir.
Amen

o o o o o

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