Tag 220 – Jesaja 8:1-20

Der Prophetentyp bekommt einen Sohn

1 Jetzt kommt ein Bericht von Jesaja: Gott redete mal wieder mit mir. Er sagte: „Jesaja? Organisier dir mal ein großes Blatt Papier und einen Edding. Schreib da Folgendes drauf: ‚Schnelle Kohle, gleich geklaut!‘“

2 Nachdem ich das gemacht hatte, ging ich mit dem Papier zu zwei Priestern, nämlich Uria und Secharja (aus der Familie von Jeberechja), auf die man sich echt verlassen konnte. Sie sollten einfach bestätigen, dass dieser Propheten-Spruch wirklich von Gott war.

3 Als ich das nächste Mal mit meiner Frau schlief, wurde sie schwanger. Meine Frau war übrigens auch eine Prophetin. Neun Monate später bekam sie unseren Sohn. Gott sagte mir, dass ich ihm unbedingt den Namen „Schnelle Kohle, gleich geklaut!“ geben sollte.

4 „Bevor dein Sohn ‚Mama‘ und ‚Papa‘ sagen kann, wird sämtliches Geld aus Damaskus und die ganze Kohle aus Samaria vom Präsidenten aus Assyrien im Krieg erbeutet werden.“

5 Gott redete weiter mit mir:

6 „Diese Leute haben keine Lust mehr auf das saubere Wasser, was aus den eigenen Rohren vom Schiloachkanal in die Stadt läuft. Sie wollen wohl lieber Rezin oder Pekach, diesen Sohn von Remalja, als ihren Präsidenten haben, statt einen Mann, der aus ihren eigenen Reihen kommt.

7 Darum werde ich jetzt mit einer mächtigen Armee wie ein Tsunami über sie rüberschwappen. Der Präsident von Assyrien wird mit seinem ganzen Heer kommen wie eine gigantisch große Welle.

8 Diese Welle wird auch über Juda drüberfegen, es überschwemmen und überfluten. Das Wasser wird ihnen bis zum Hals stehen, und es wird sich auf der ganzen Fläche ausbreiten.“ Gott, hilf uns!

9 Ich rufe zu allen Völkern: Aufwachen! Passt auf! Macht euch bereit, kriegt Angst, nehmt eure Waffen!

10 Ihr könnt jetzt die tollsten Pläne schmieden, davon wird eh nichts funktionieren. Diskutiert nur wieder über einen neuen Beschluss, aber der wird eh nicht zustande kommen. Gott ist nämlich auf unserer Seite.

Gott warnt den Prophetentypen

11 Gott warnte mich davor, es den Leuten nachzumachen.

12 Nicht alles, was nach einer Verschwörung aussieht, ist auch eine, auch wenn es die Leute dafür halten. Wovor sie alle Schiss haben, davor braucht ihr euch nicht zu fürchten.

13 Der Einzige, vor dem ihr Respekt haben sollt, das ist Gott! Behandelt ihn wie etwas ganz Besonderes.

14 Er ist eine Falle, die man erst sieht, wenn man reingelaufen ist. Aber auch einer, über den man sich streiten wird, weil er provoziert. Die beiden Staaten Israel und Juda werden in diese Falle reintreten, sogar die Einwohner von Jerusalem.

15 Viele werden stolpern und werden sich mit ihren Füßen in Stricken verheddern. Sie werden unfrei, sie werden auf die Fresse fallen und sich die Knochen dabei brechen.

Gott fragen und nicht die Toten

16 Ich will die Warnungen von Gott ernst nehmen. Ich will sie sorgfältig aufschreiben und sie meinen Schülern beibringen. Sie sollen die dann abspeichern und die Daten sichern und aufbewahren.

17 Ich will auf Gott warten, der zurzeit nicht bei seinen Leuten wohnt. Er versteckt sich, aber ich hoffe, dass er bald wieder da ist.

18 Passt auf, Gott hat mich und meine Kinder zu Leuten gemacht, die für Israel wie eine Nachricht von Gott samt Unterschrift sind. Eine Nachricht von dem Gott, der der Chef der Welt ist und der auf dem Berg Zion wohnt.

19 Wenn die Leute euch auffordern, doch mal eine spiritistische Sitzung anzuzetteln und mal mit ein paar Geistern von Toten zu labern, dann müsst ihr Folgendes antworten: „Wäre es nicht viel besser, wenn unser Volk seinen Gott befragt? Soll das etwa eine gute Idee sein, wenn man tote Menschen befragt, wenn es um Probleme von lebenden Menschen geht?“

20 Haltet euch an das, was ich euch gesagt habe, beachtet diese Warnung! Wer das nicht tut, könnte morgen schon tot sein.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Meine Schlüsselvers für heute

Und wenn sie euch auffordern, von den Totengeistern Auskunft zu holen, von den Wispernden und Murmelnden, dann erwidert: „Soll ein Volk denn nicht seinen Gott befragen? Sollen die Lebenden sich von den Toten helfen lassen?
(Jes 8:19)

Meine Erkenntnis des Tages, Mein Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Eine ganz klare Aufforderung hier: Keine Verbindung zu Toten durch spirituelle Sitzungen aufnehmen. Punkt.
Ich habe das noch nie getan. Das heißt, probiert habe ich es schon mal. Ohne Medium. Einfach in den Himmel geschaut und gesagt: „U., wenn du mich hörst, gib mir ein Zeichen.“ Es kam natürlich nix. Damit war die Sache für mich erledigt.
Ich kenne aber Menschen, die haben Kontakt zu Verstorbenen aufgenommen. Und auch Kontakt bekommen. Ob das die Verstorbenen selbst waren, deren Geist oder ein Fake, weiß ich nicht. Aber sie haben ihr Leben danach gerichtet. Die Sache ist mir einfach zu gruselig, weil ich nicht weiß, was in dieser anderen Welt oder Dimension so vor sich geht. Ich kann das nicht einschätzen. Deshalb ist eine Kontaktaufnahme zu Verstorbenen absolut tabu für mich. ich kommuniziere lieber mit Gott, da weiß ich, woran ich bin, dass er mich hört und mir antwortet. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute ist ein neuer Tag, ein neuer Beginn und ich wünsche mir so sehr, dass es ein erträglicher Tag wird. Gestern war alles wieder für den Ofen. Aber gestern ist gestern und vorbei. Heute ist ein neuer Start. Bitte bleib bei mir, auch heute Nachmittag beim Zahnarzt, dass dieser nicht wieder herum muffelt. Ich habe in meinem Kalender viele offene Punkte, die ich versuche, nach und nach abzuhaken. Bitte hilf mir dabei, damit ich morgen, am Ende der Woche, alles soweit ganz gut geschafft habe. Zur Zeit ist es gerade wieder etwas schwieriger mit mir. Bitte sei da, dass ich mich an dir festhalten kann!
Amen

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