Tag 221 – Jesaja 8:21-9:6

Wer nicht mehr weiter weiß, darf hoffen

21 Depressiv und mit knurrenden Mägen leben sie auf der Straße und ziehen um die Häuser. Es kann passieren, dass man vor Hunger ausrastet und dass man der Regierung, oder sogar Gott, die Krätze an den Hals wünscht.

22 Die sehen sich um und schauen auf die Erde, aber überall ist nur vollkommene Hoffnungslosigkeit, nur Probleme, alles schwarz und dunkel. Da ist man jetzt also gelandet.

23 Doch wenn es einem schlecht geht, kommt der da auch wieder raus. Genauso hat Gott die Leute von Naftali und Sebulon in eine voll peinliche Situation gebracht, aber irgendwann wird er die Leute am Meer und in Galiläa wieder groß rausbringen.

Gott verspricht, dass ein Kind geboren wird, das alles gutmachen wird

1 Menschen, die im Dunkeln tappen, werden plötzlich ein krasses Licht sehen. Leute, die dort wohnen, wo es richtig finster ist, sehen plötzlich was ganz Helles über sich.

2 Gott, du sorgst dafür, dass sie abgehen vor Freude. Die machen ’ne Party, so als hätte der Lieblingsverein überraschend die Meisterschaft gewonnen. Sie freuen sich so, als hätten sie sechs Richtige im Lotto.

3 Denn du hast sie befreit, sie müssen die schweren Lasten plötzlich nicht mehr mit sich rumschleppen. Die Peitsche, mit der sie den ganzen Tag rumgescheucht wurden, hast du kaputt gemacht. Du machst es genauso wie damals mit den Midianitern.

4 Die Stiefel von den Soldaten, mit denen sie laut die Straße entlang marschiert sind, werden jetzt im Feuer verbrannt. Auch die Uniformen, alle noch voller Blut, werden verbrannt.

5 Es wird nämlich ein Baby geboren, das der zukünftige Präsident sein wird. Der wird in Zukunft das Sagen haben. Und dieser Präsident hat viele ganz besondere Namen. Er heißt: Der, der immer einen guten Tipp hat, heftiger Gott, Chef über die Zeit, Friedensbringer.

6 Er hat die absolute Macht, und dieser Frieden, für den er sorgen wird, der wird nie aufhören. Auch seine Regierungszeit kann nie aufhören, sie läuft ewig weiter. Er wird vom selben Chefsessel aus wie der Präsident David über sein Land regieren. Er wird es stabil und fest machen und er wird für Gerechtigkeit sorgen. Er regiert korrekt. Gott, der Chef vom Universum, ist da voll heiß drauf, er will das unbedingt tun.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch es bleibt nicht dunkel über dem, der von Finsternis bedrängt ist. …
(Jes 9:1 Elbf)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Diese Übersetzung des Bibelverses weicht ein wenig von der Lutherübersetzung ab. Aber beide Übersetzungen meinen die Ankündigung, das Jesus, der Sohn Gottes, auf die Erde kommt.
Aber so losgelöst vor diesem Hintergrund, kamen mir sogleich die Gedanken:
Stimmt, ich steckte in der tiefen Depression als ich begann, wieder regelmäßig jeden Morgen ein Stück in der Bibel zu lesen. Das war genau der Punkt, den es braucht, dass es mir wieder besser geht, dass diese Dunkelheit Stück für Stück wieder heller wurde. Das war vor 221 Tagen …
Ich bleibe dran …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute Morgen ist es mir wieder bewusst geworden, seit 221 Tagen lese ich wieder jeden Tag dein Wort. Seit diesen Tagen bist du wieder bei mir, seit diesen Tagen steht meine Standleitung zu dir wieder. Es ist der Punkt, der Wendepunkt aus meiner tiefschwarzen Zeit, die mich um ein Haar ums Leben brachte. Ich danke dir so sehr dafür, dass du mir trotz meiner schweren Fehler, trotz meines Versagens, wieder diese neue Chance geegeben hast und nicht für dauerhaft stumm geblieben bist. Und das, obwohl mir vor 221 Tagen noch gar nicht bewusst war, was ich denn falsch gemacht habe, warum du die Leitung gekappt hast. Ich danke dir so sehr, dass du trotzdem da warst, obwohl ich nicht zu dir durchdringen konnte. Dass du mir diesen großartigen Therapeuten über den Weg geschickt hast, der mich erstmal soweit wieder hinbekommen hat, dass ich die Bibel wieder aufgeschlagen habe. Dass dafür in meinem Kopf wieder Platz ist. Oh mein Gott, DANKE!
Ein Danke auch, dass es mir gestern wieder besser ging, dass ich alle Aufgaben geschafft habe, die erledigt werden mussten. Auch der Zahnarzt war nicht so mürrisch wie beim letzten Mal. Er schien völlig vergessen zu haben, was er mir beim letzten Mal gesagt hatte. Du hast es ihm völlig aus dem Kopf gestrichen. Du hast mein Gebet erhört, meine Angst, meine Befürchtungen. Danke! Ach, ich wünschte, jeder könnte diese Erfahrung mit dir so machen. Leider bin ich nicht als Missionarin zu gebrauchen. Aber vielleicht lege ich irgendwo durch meine Art zu leben einen Samen, dass du ihn zu dir ziehen kannst. Sobald du deine Zahl voll hast, hat dann der ganze Spuk hier auf dieser Erde ein Ende. Vorhin lief im Fernsehen ein Beitrag über eine Influencerin, die Millionen, MILLIONEN von Followern hat und ausschließlich über sich, ihren Körper, ihre Mode, ihre Schönheits-Op (mit 24 Jahren hat sie dafür schon 75 000 € ausgegeben, oder war es sogar eine Null mehr?) Was ist das für eine Welt, dass soviele Teenies so einem Kunstobjekt hinterherkreischen und -jubeln? Und was wird aus ihr selbst einmal werden? Dieser ganze Ruhm, diese ganze Millionen, was wird das mit ihr machen? Was soll aus diesem Leben werden? Vielleicht kannst du ja auch bei ihr irgendetwas drehen, dass sie zur Vernunft kommt?
Vater, bitte sie auch heute wieder bei mir, schütze mich vor dieser verrückten Welt, lass mich in deiner Nähe sein und führe mich durch den Tag. Bitte sei auch bei D., A., den Jungs, T., Chr. und J. Sie alle brauchen dich, gib dich ihnen irgendwie zu erkennen. Lass es einen guten Tag für uns alle werden.
Amen

o o o o o o

PS: Hab ich doch tatsächlich vergessen, gestern früh diesen Text online zu stellen. …

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