Tag 222 – Jesaja 9:7-20

Gott bestraft den Nordstaat Israel

7 Gott hat einen Spruch gegen die Israeliten gesagt, und der Nordstaat Israel wird es zuerst zu spüren bekommen.

8 Alle kapieren das, auch die Leute vom Nordstaat Israel und die Menschen, die in der Hauptstadt Samaria wohnen. Trotzdem sind sie voll stolz, sie denken, sie wären die Obergeilen. Sie behaupten:

9 „Die Häuser sind zwar eingestürzt, aber egal, wir bauen sie schon wieder auf. Die Balken aus Buchenholz wurden zersägt, aber egal, wir setzen da Kiefernholz ein.“

10 Aber Gott wird ihre Feinde gegen sie aufbringen, er macht die voll aggressiv, er macht sie stark.

11 Aus dem Osten kommen die Syrer und aus dem Westen die Philister. Sie werden sich den Magen vollschlagen an Israel. Gott wird aber weiterhin sauer sein, er gibt sich damit nicht zufrieden. Er holt weiter aus, um ihnen eins überzubraten.

12 Trotzdem machen seine Leute einfach weiter wie bisher, sie ändern sich nicht. Gott schlägt ihnen in die Fresse, aber sie drehen sich nicht mal um und fragen nicht danach, was das soll und was er denn eigentlich will.

13 Darum hat Gott dem Nordstaat Israel den Kopf abgerissen und das Hinterteil abgeschnitten. An einem Tag waren plötzlich oben die Blätter und unten die Wurzeln weg.

14 Der Kopf bzw. die Blätter waren die Chefs im Volk und die Leute, die Einfluss hatten. Die Prophetentypen, die nur Schwachsinn erzählt haben, waren das Hinterteil bzw. die Wurzel.

15 Die Menschen, die euch führen sollten, verführten euch dazu, Mist zu bauen, und jetzt sind alle total verwirrt.

16 Darum wird Gott nicht nett mit ihren jungen Männern umgehen. Er wird sich auch nicht um die Hartz-IV-Empfänger und die einsamen Menschen, die keinen mehr haben, kümmern. Die haben nämlich alle keinen Bock mehr auf Gott. Sie reden nur Müll und bauen ständig Scheiße. Deshalb ist Gott supersauer.

17 Ohne Gott zu leben, scheint irgendwie modern zu werden, es breitet sich aus wie eine Grippe, es steckt alles an, was in die Nähe kommt. Man kann es auch mit einem Waldbrand vergleichen, der alle Brombeer- und Brennnesselsträucher in der Umgebung abfackelt, und der Rauch wirbelt nach oben in die Luft.

18 Weil der Gott, der über dieses Universum das Sagen hat, so megasauer ist, verbrennt das ganze Land. Die Menschen sind wie Stroh geworden, das sofort Feuer fängt, und keiner hat Mitleid mit den anderen.

19 Nach allen Seiten wird gebissen. Von überall organisiert man sich was zu essen und wird trotzdem nicht satt. Jeder klaut sich das Steak vom Teller seines Nachbarn.

20 Der Familienstamm Manasse greift sich Efraim, Efraim greift sich Manasse, und dann tun sie sich zusammen und greifen sich Juda. Aber Gott hört nicht auf, sauer zu sein, er holt immer noch aus, um gleich wieder voll zuzuschlagen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn die Gottlosigkeit brennt wie Feuer …
(Jes 9:17)

Meine Erkentnnis des Tag, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Was soll man dazu sagen? Nichts Neues unter der Sonne …, damals wie heute. Die Menschen wollen einfach nix von Gott wissen. Die Menschheit als solches. Manchmal, wenn man heute die Leute so anschaut, denkt man manchmal, die Gottlosigkeit hat zugenommen: Früher, ja früher hat man sich noch mehr an die Gebote Gottes gehalten. Oder auch: die Osten Deutschlands ist gottloser als der Westen, weil man in der DDR alles versucht hat, Gott aus den Köpfen der Leute herauszustreichen. Mag sein, die Ideologie war so. Aber sind die Menschen in der alten Bundesrepublik deswegen gottesfürchtiger, gläubiger? Ich denke, nein. Nur sind dort noch viele Traditionen vorhanden, die man im Osten abgeschafft hat, wie zum Beispiel die Taufe von Kindern und Konfirmation. Das hat aber nichts mit Glauben an einen lebendigen Gott zu tun. Eher so ein: kann ja nichts schaden, vielleicht gibt es ja einen Gott, da wäre es schon besser, wenn …
Also, egal welche Himmelsrichtung, welches Land, welche Nation, heute oder früher zu biblischen Zeiten, es hat sich nichts verändert.
Und es ist und bleibt eine ganz persönliche Willensentscheidung, diesen Gott als den Souverän des Universums, den Schöpfer, als seinen Herrn anzunehmen und sich nach dem zu richten, was er für einen Plan für mein Leben hat.

Mein Gebet für meinen Tag

Ja, Vater, es stimmt, die Menschen haben sich nicht geändert. Sie sind nicht gottloser geworden als früher, nur irgendwie anders gottloser, in die heutige Zeit hineingepasst. Es hat schon immer Menschen gegeben, die auf dich gehört haben und solche, die dich ablehnen. Ich hoffe nur so sehr, dass du bald alle zusammenhast, die dir gehorsam sind und an dich glauben. Und dann, ja, dann kommt das wirkliche eben auf einer neuen Erde mit einem neuen Himmel.
Gestern habe ich auf youtube eine ARD-Sendung gesehen, wo es ums Sterben ging. Eine Frau meinte, sie möchte selbst bestimmen, wann ihr Leben zu Ende ist. Das hörte sich erstmal nach geplanten Suizid an. Aber es stellte sich dann so heraus, dass sie auf ihren Körper, auf deren Signale hört, wann es Zeit für sie gekommen ist, zu gehen und sich nicht mehr durch zahllose Therapien und Operationen zu kämpfen, die nichts verbessern, eher durch die ganzen Nebenwirkungen verschlimmern. Und da kann ich so sehr mitgehen. Sie wartet auf ihre „innere Stimme“. Und ich warte auf dich, Vater, wann du mir sagst, quäle dich nicht mehr durch Arztpraxen, du darfst jetzt zu mir kommen. Ich glaube, dieser Moment wird mich mit großen Frieden ausfüllen. Und mit Freude auf das Kommende und dass es Zeit ist, diese chaotische Erde zu verlassen. Aber bis dahin will ich auf dich hören und ich bitte dich, zeig mir deinen Plan für mich, was du alles noch vor hast im hier und jetzt mit mir. Zeig es mir, gib mir irgendein Zeichen, ich mag mich doch so gerne drauf einstellen, das gibt mir Sicherheit, das gibt mir Richtung. Bitte, du großer Gott, sag es mir.
Und damit will ich meinen Tag beginnen, führe mich durch, beschütze und behüte mich und auch all die anderen, die mir etwas bedeuten. D., die Jungs, A., T., M., J. und Chr. Pass auf alle gut auf.
Amen

o o o o o

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