Tag 223 – Jesaja 10:1-19

Eine Warnung

1 Die Leute, die ätzende Gesetze erlassen, müssen echt aufpassen! Wer beknackte Vorschriften macht, sollte vorsichtig sein!

2 Dadurch werden Hartz-IV-Empfänger unkorrekt behandelt und Menschen, die eigentlich Hilfe bräuchten, abgezockt. Frauen, deren Ehemann gestorben ist, und Kinder ohne Eltern werden auf die Art ausgeraubt.

3 Was wollt ihr denn machen, wenn der Tag da ist, an dem abgerechnet wird? Was geht, wenn das große Donnerwetter aufzieht? Wohin wollt ihr euch dann verziehen? Wer wird euch helfen? Bei wem könnt ihr eure Kohle verstecken?

4 Man wird sich nur noch zwischen Knast und Tod entscheiden können. Aber Gott bleibt dabei so oder so sauer, das wird nicht weniger werden, und er wird sie auch weiter bestrafen.

Assyrien übertreibt es

5 Gott sagt: „Pass bloß auf, Assyrien, jetzt geht es dir richtig an den Kragen! Du wurdest von mir benutzt, um andere zu bestrafen!

6 Ich hab etwas gegen Länder unternommen, die ohne mich leben. Diese Länder haben mich provoziert. Und deswegen dürfen die Assyrer diese Leute jetzt abzocken, sie dürfen gegen die gewinnen, sie dürfen die kaputt machen, sie dürfen das Land behandeln wie einen Hundehaufen, der auf der Straße liegt.

7 Der Chef von den Assyrern hat es aber nicht so ganz geschnallt, und er dachte sich: ‚Warum nicht gleich noch mehr Völker plattmachen?

8 Alle Offiziere in meiner Armee könnten eigentlich Präsidenten von einem Land werden!

9 Kann man Kalne nicht mit Karkemisch vergleichen, Hamat nicht mit Arpad, Samaria nicht mit Damaskus?

10 Ich habe diese ganzen Länder eingenommen, obwohl dort mehr Plastikgötter rumstehen als in Samaria und Jerusalem zusammen!

11 So wie ich Samaria und seine Plastikgötter kaputt gemacht habe, werde ich auch Jerusalem und seine Plastikgötter kaputt machen!‘“

12 Gott wird aber, wenn er das zu Ende gebracht hat, was er sich für Jerusalem und den Berg Zion vorgenommen hat, mit dem arroganten Präsidenten von Assyrien kurzen Prozess machen, er wird diesem stolzen Gockel zeigen, wo der Hammer hängt.

13 Der hat zum Beispiel so was gesagt wie: „Weil ich der große Held bin, hab ich das alles geschafft! Nur weil ich so schlau bin, konnten wir die anderen Völker besiegen und ausrauben! Ich habe alle Grenzen plattgemacht, hab alle ausgeraubt und alle Bewohner kaputt gemacht. Ich bin wie der Terminator.

14 Wie ein Dieb eine Brieftasche klaut, hab ich den Völkern ihre ganze Kohle gezockt. Wie jemand die Eier aus dem Nest von einem Vogel aufsammelt, so habe ich viele Länder eingesammelt. Es gab keinen, der sich dabei gewehrt hätte, der die Eier verteidigt hätte, der das Maul aufgemacht hätte, um zu schreien.“

15 Kann der Akkubohrer den Lauten machen und bei dem angeben, der ihn gebraucht? Kann die Stichsäge sich für wichtiger halten als der, der sie in der Hand hält? Das wäre ja fast so, als würde das Brett sich selbst unter der Säge bewegen. Oder noch besser, als ob ein totes Stück Holz einen lebendigen Menschen dazu bringt, sich zu bewegen!

16 Darum wird Gott, der Chef über die ganze Welt, eine üble Schweinegrippe nach Assyrien schicken, die dafür sorgt, dass dieses reiche Land bluten muss. Er wird das vor lauter Reichtum protzende Land mit einem Feuer anstecken, das alles abfackeln wird.

17 Der Gott der Israeliten, der bei ihnen das Licht macht, wird zu einer Stichflamme. Er wird die Brennnesseln und Disteln anzünden und an einem Tag verbrennen.

18 Die wunderschönen Wälder und leckeren Obstplantagen werden komplett kaputt gemacht, da bleibt kein Blatt mehr übrig. Es wird so sein wie ein todkranker Mensch, der in seinem Bett liegt und langsam stirbt.

19 Den Rest von den Bäumen, die mal in dem großen Wald standen, wird man an einer Hand abzählen können. Es werden so wenige sein, dass sogar ein Kleinkind sie zählen könnte.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Wehe denen, die unheilvolle Gesetze erlassen, / die unerträgliche Vorschriften machen …
Jesaja 10:1

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Meine Erkenntnis für heute? Ich habe keine. Mein Kopf dröhnt, ich kann mich nicht konzentrieren, verstehe nix und lese dann einen Vers wie den obigen. Was kann ich damit anfangen? Was kann ich damit anfangen, wenn ich weiß, dass Gott es verurteilt, wenn Regierungen Gesetze erlässt, die ungerecht sind? Was kann ICH dann tun? Nichts? Mich dem ergeben mit dem Wissen, Gott wird schon sie schon irgendwann dafür bestrafen? Ich habe heute keine Antworten. Ich weiß, dass Gott möchte, dass wir uns an bestehende Gesetze halten, solange sie nicht Gottes Wort entgegenstehen. Was aber, wenn ich weiß, dass mit meinen Steuern Dinge bezahlt werden, die GEGEN Gottes Wort stehen. Es liegt nicht in meiner Verantwortung, was mit Steuern geschieht, aber ein Grummeln im Bauch entsteht schon.
Also heute geht irgendwie gar nichts in meinem Kopf und ich muss für heute die Bibellese canceln und morgen weitermachen, in der Hoffnung, dass mein Kopf wieder klarer ist.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du großer Gott, ich habe eine große Bitte. Mein Kopf ist zu, ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren, ich kann dich nicht empfangen, kann nicht hören was du sagt. Bitte stell die Verbindung wieder her. Bitte. Gestern war schon so einverrückter Nac hmittag. Mir ging es nicht gut, die Depression hat wieder zugeschlagen, es kamen allerlei schlechte Gedanken in meinen Kopf. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und bin zum Gottesdienst gefahren. Ich hatte mich gefragt, was Jesus tun würde? Zu Hause bleiben und Dinge tun, die mir gut tun. Aber die klare Entscheidung war, Jesus würde bestimmt fahren. Also keine Diskussion. Vielleicht hätte ich es aber doch lassen sollen, denn danach bin ich gefragt worden, ob ich nicht an einem bestimmten Projekt mitarbeiten wolle. Oh, wie sehr gern würde ich das tun, aber ich weiß, dass es mich maßlos überfordern würde und es trotzdem tun, weil ich mich gemeldet hätte und mein Anspruch es ist, wenn ich einmal zusage, dass tue ich es auch. Auf mich soll Verlass sein. Letztendlich habe ich abgesagt, um nicht in diesen Konflikt zu kommen. Aber ich habe mich dabei so wertlos, so nutzlos gefühlt. Und zum Schluss ist auch noch der Bus ausgefallen. Also laufen. Oh mein Gott, ich kann das nicht einordnen, ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, weiß nicht, was ich aus so einem Nachmittag lernen könnte. Ich hatte doch gebeten, dass du mich durch den Tag führst, wie ein Kind an der Hand des Vaters. Deshalb verstehe ich das alles nicht. Sicherlich alles kein Beinbruch, aber ich habe mich soweit weg von dir gefühlt. Bitte, Vater, sei wieder bei mir, nimm mich an die Hand und wenn ich etwas nicht verstehe, dann erkläre es mir bitte. Ich komme mit den Depressionen nicht klar, die dadurch noch verstärkt werden.
Bitte, Vater, hilf mir weiter! Bitte, lass aus diesen schlechten Start heute, noch einen Tag werden, der dich ehrt, führe mich und bitte, bitte, gib mir Antworten.
Amen

o o o o o

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