Tag 227 – Jesaja 13:1-22

Ansage: Babylon wird kaputtgehen

1 Schließlich redete Gott zu Jesaja über die Stadt Babylon:

2 „Stellt eine Fahne oben auf einen Berg, wo gerade nichts wächst. Dann schaltet große Anzeigen in allen Zeitungen und zieht die Freiwilligen zum Wehrdienst in die Kasernen ein.

3 Ich habe alle Männer, die sich mir ganz radikal zur Verfügung gestellt haben, zusammengerufen. Alle meine Helden, die mir zugejubelt haben, sollen kommen und mein Urteil durchziehen.“

4 Hört ihr das auch? Das laute Dröhnen, was da vom Berg herkommt? Es sind sehr viele Soldaten, von allen möglichen Nationen. Gott hat sein Heer zusammengerufen, und zieht gerade die Musterung durch.

5 Sie kommen zum Teil vom anderen Ende der Erde. Es ist Gott, der mit Waffen anrückt, weil er sauer ist. Er wird das ganze Land kaputt machen.

6 Heult nur rum. Denn der besondere Tag, den Gott bestimmt hat, ist jetzt gekommen. Er wird alles plattmachen. Für Gott ist alles möglich.

7 Darum werden alle Menschen abschlaffen und weiche Knie bekommen.

8 Sie werden total fertig sein. Dazu bekommen sie Muskelkrämpfe und schlimme Magenschmerzen. Sie werden sich vor Schmerzen krümmen, wie eine Frau, die gerade ein Baby bekommt. Ohne Peilung starren sie sich nur noch an, ihre Gesichter werden glühen.

9 Jetzt ist er da, der letzte Tag, wo abgerechnet wird. Er wird hart sein, grausam und heftig. Die ganze Erde wird komplett abgefackelt, er löscht überall das Leben aus, und alle Menschen, die nicht das tun, was Gott wollte, werden sterben.

10 Es wird keine Sterne mehr geben, die am Himmel funkeln. Auch den Großen Wagen oder den Orion wird man nicht mehr am Himmel sehen können. Die Sonne wird zwar aufgehen, aber sie hat keine Kraft mehr, sie leuchtet nicht mehr, sie ist ausgegangen. Darum wird der Mond auch nicht mehr leuchten können.

11 „Ich werde die ganze Erde bestrafen, weil sie überall total link drauf sind. Die Leute, die ohne mich, ihren Gott, leben, werden ihre Schulden bezahlen müssen. Die Menschen, die immer dachten, sie wären die Geilen, werde ich von ihrem Sockel runterholen. Die Arroganz der Anführer von Regimen werde ich komplett runtermachen.

12 Von den Menschen werde ich nur ein paar übrig lassen. Sie werden so selten sein wie besonders reines Gold. Es wird noch weniger Menschen geben als Gold aus der Gegend von Ofir.

13 Darum wird es im Universum mal so richtig knallen. Es wird derbe Erdbeben geben, weil ich, Gott, total sauer bin.“ Wenn Gott loslegt, wird sogar die Erde aus ihrer Umlaufbahn rausgeschleudert.

14 Wie aufgescheuchte Kaninchen oder wie eine Herde von Schafen, die keinen Hirten hat, so wird jeder seine Sachen packen und in das Land fliehen, wo er ursprünglich mal herkam.

15 Wer auf der Flucht gefasst wird, wird erschossen oder erstochen werden, je nachdem.

16 Man wird vor ihren Augen die eigenen Kinder töten. Ihre Häuser und Wohnungen werden geplündert, und ihre Frauen vergewaltigt man.

17 Gott sagt: „Ich werde die Armee von den Medern losschicken. Denen ist Geld egal, die kann man nicht bestechen.

18 Mit ihren Gewehren werden sie sogar Kinder erschießen. Sie werden keine Rücksicht auf Schwangere nehmen, es macht ihnen nichts aus, sogar Babys zu ermorden.“

19 So wird es Babylon am Ende genauso gehen, wie Gott es mit Sodom und Gomorrha auch gemacht hat. Das Schmuckstück vom ganzen Land, die schönste Stadt der Babylonier, wird komplett plattgemacht.

20 Sie wird so kaputt sein, dass man dort nie wieder wohnen kann. Nie mehr werden sich dort Menschen ansiedeln. Es wird auch keinen Zeltplatz dort geben, keine Feriensiedlung oder sonst was. Und Hirten werden ihre Schafe dort auch nicht mehr hinführen.

21 Nur Tiere, die sowieso in der Wüste leben, können es dort aushalten. Die zerfallenen Häuser werden von Elstern bewohnt. Nur noch Ratten und Mäuse werden dann dort Partys feiern.

22 Ausgesetzte Hunde werden in den leeren Regierungsgebäuden in die Ecken pissen. In den Villen wird es überall nach Urin stinken, weil dort die Hunde wohnen. Babylons Zeit ist bald abgelaufen. Es gibt keine Verlängerung.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

keiner

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe dieses Kapitel 13 4x gelesen und ich finde keinen Zugang. Ja, Gott vernichtet Babylon. Ich erfasse es kopfmäßig, lese über die Vernichtung der Stolzen und Gewaltätigen …, aber ich lese es wie ein Geschichtsbuch, nicht so, dass Gott mir persönlich damit etwas sagen möchte. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es ist so. Also werde ich es einfach so stehen lassen und morgen mit dem nächsten Kapitel weitermachen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich weiß nicht, was heute mit mir los ist. Mein Kopf ist zu und ich habe das Gefühl, ich bekomme keine Verbindung zu dir. Warum nicht? Hast du einfach deine Tür zu gemacht, als du gesehen hast, wie abartig gestern die Menschen hier auf dieses Geister-Grusel-Bettel-Kürbis-Fest eingelassen haben? Das könnte ich schon sehr gut verstehen. Es wird irgendwie jedes Jahr ausschweifender. Ich stehe nur kopfschüttelnd da und verstehe es nicht. Wissen die Leute nicht, auf was sie sich einlassen, wenn sie sich mit der dunklen Welt einlassen, mit bösen Geistern? Ich sehe schon Satan vor Freude in die Hände klatschen und laut jubeln. Da kann man einfach nur die Tür zumachen. Habe ich auch gemacht. Zum Glück ist es hier in der Gegend nicht verbreitet, dass man dann Senf an die Türklinke geschmiert bekommt oder das Schloss mit Kaugummi zugeklebt. Zum Glück ist der Tag nun wieder vorbei. Bis zum nächsten Jahr.
Dafür war mein „Spielenachmittag“ gestern ganz nett. Wir haben aber nicht gespielt, sondern einfach nur gequatscht. Und mein Kuchen war total lecker und ich werde ich heute nochmal backen, für morgen, wenn T. kommt. Hat doch K. gestern wirklich einen „abgehackten Fuß“ aus Gummi mitgebracht, um uns zu erschrecken. Also wirklich, bloß gut, dass J. für solche Sachen auch nicht zu haben ist. Aaaaber, ich habe gestern das erste mal meine Strickjacke angehabt, sie ist total gut, schön kuschelig und passt zu mir. Danke, dass ich sie haben durfte, es ist ja so schwierig mit Klamotten bei mir. Heute labere ich dich irgendwie auch nur voll, mein Kopf ist nicht aufnahmebereit, kann keinen vernünftigen Gedanken fassen. Ich stehe neben mir, alles ist nebelig im Kopf.
Bitte Vater, gib mir bitte für den heutigen Tag all die Dinge, die ich brauche, um ihn gut durchzubringen, dass mir keine blöden Dinge passieren passieren. Ich höre jetzt an dieser Stelle auf, ich kriege es heute einfach nicht hin. Bitte bleib aber bei mir und beschütze mich, heute kann ich es noch dringender gebrauchen als sonst.
Sei da.
Amen

o o o o o

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