Tag 229 – Jesaja 14:21-32

21 Die Söhne vom Präsidenten sollen auch sterben. Sie müssen bezahlen für den Mist ihrer Eltern, sie sollten nicht noch mal die Erde bevölkern. Auch aus den Städten sollen sie sich raushalten.

22 ,Ich werde mich nicht lange mit ihnen aufhalten, ich mach sie kaputt‘, so sagt es der Chef, ,Babylon mach ich fertig, den ganzen Überrest. Keine Kinder bekommen sie ab jetzt, ratzfatz.

23 Ich mach aus Babylon einen Müllplatz. Dort wohnen nur Ratten, ich werde dort alles räumen, werde es ausfegen mit dem Besen der Alpträume. Diese Ansage kam von dem gigantischen Gott, dem Chef über die Armeen aus dem Himmels-Pott.‘

Assyrien wird kaputt gemacht

24  Gott hat sich eins ganz fest vorgenommen: „Es bleibt dabei, was ich mal gesagt habe, zieh ich auch durch. Was ich beschlossen hab, wird auch gemacht.

25  Ich zerstöre die Macht von Assyrien. Ich werde sie plattmachen, auf sie treten, auf die Assyrer, die auf meinem Land und meinen Bergen sind. Dann werden sie meine Leute nicht mehr länger zu allen möglichen Sachen zwingen können. Diese Belastung wird von ihnen genommen.“

26  Das hat Gott so beschlossen, und dieser Beschluss gilt für alle. Er bestraft jedes Volk.

27  Wenn Gott sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wer soll ihn davon abbringen können? Wenn er mit seiner Hand ausholt, wer sollte dazwischengehen?

Die Philister kriegen eins auf die Mütze

28 In dem Jahr, als der Präsident Ahas krepierte, bekam Jesaja folgende Botschaft von Gott rein:

29 „Das geht jetzt an alle Philister. Ihr denkt wohl, der Typ, der euch ständig kaputt gemacht hat, ist jetzt weg. Aber freut euch nicht zu früh! Denn aus dieser Familie werden noch schlimmere Präsidenten hervorgehen. Wenn dieser Präsident wie eine kleine Giftschlange war, dann wird der nächste eine große Giftschlange werden, und der dann folgt, wird wie ein Monster sein.

30 Zwar werden die Leute in Israel, die total pleite sind, immer genug zu essen haben, und auch den Hartz-IV-Empfängern wird nichts passieren. Aber deine Leute werden so wenig zu essen haben, dass sie verhungern. Und wer von ihnen übrig bleibt, wird umgebracht.

31 Heult nur rum, ihr Idioten! In der Stadt können von mir aus alle ganz laut ‚Hilfe‘ schreien. Gebt endlich auf, ihr Philister! Denn man kann schon von Norden her die Staubwolke sehen, die anzeigt, dass da gerade eine ganz fette Armee kommt. Vor denen wird keiner entkommen können.

32 Und was soll man den Philistern antworten, wenn sie eine Anfrage starten? Wie wäre es mit: ‚Gott selbst hat das Fundament von der Stadt Zion gegossen! In diese Stadt können seine Leute fliehen und sich dort schützen!‘?“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe, der allmächtige Gott, hat es geschworen: „Wie ich es mir vornahm, so wird es geschehen, es wird so kommen, wie ich es beschloss.
(Jes. 14:24)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Was Gott beschließt, passiert auch. Was für uns Menschen nicht zu begreifen ist, ist, dass Gott alles schon beschlossen hat, bevor er die Erde erschuf. Alles steht bereits fest und trotzdem haben wir einen freien Willen und können entscheiden, wo wir nach unserem Tod die Ewigkeit verbringen. Das macht Knoten im Kopf. Gerade gestern habe ich dazu eine Predigt gehört.

Glauben ins Leben umgesetzt

Was mache ich nun mit dieser Erkenntnis? Es ändert sich nichts. Ich blende es aus, dass alles irgendwie schon fest stehen soll. „Denn dann könnte ich ja bequem auf dem Sofa sitzenbleiben, die Arme verschränken und einfach abwarten, was passiert. Es passiert ja sowieso, ob ich mich nun erhebe oder nicht.“ Ich denke, das geht gewaltig an dem Willen Gottes vorbei, auch wenn er schon weiß, was morgen mit mir ist oder wann ich einmal sterben werde, ich werde das tun und versuchen, was mir Gott aufs Herz legt. Der Schwerpunkt liegt auf „versuchen“. Bei meinem Hang zur Perfektion wird mir das nie so gelingen, wie ich es gern möchte.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, zwei Tage habe ich hier dazu nichts geschrieben, zwei Tage, an denen es mir richtig, richtig schlecht ging. Heute geht es wieder besser. Und ich verstehe nicht, was das sollte. Was willst du mir sagen? Was willst du mir zeigen? Wie abhängig ich von dir bin? Aber das weiß ich doch! Ich konnte nur gerade auf dem Rücken liegen, nicht links drehen, nicht rechts drehen, nicht sitzen und schon gar nicht stehen. Das hat Panik in mir ausgelöst. Nicht unbedingt wegen mir, sondern weil ich mit meinem kleinen Hund nicht rau konnte. Ich konnte ich ihn nicht versorgen, ich habe doch die Verantwortung. Nur mit großen Aufwand konnten andere das für mich tun und ich habe ein schlechtes Gewissen dabei. Ich schaffe mir einen Hund an und andere müssen dafür sorgen, dass er raus kann. Gut, es war das erste mal. Nein stimmt nicht, als ich den doppelten Beckenbruch hatte, konnte ich auch nicht. Aber da wohnten noch D. und die Jungs gegenüber. Da war es kein Problem. Aber jetzt? Oh mein Gott, bitte lass mich für dieses Lebewesen selbst sorgen! Er ist jetzt über 15 Jahre alt. Seine Zeit ist endlich. Bitte, lass mich noch solange für ihn sorgen! Bitte.
Aber gleichzeitig macht es auch mir bewusst, dass MEINE Zeit hier endlich ist. Das kriege ich zur Zeit von allen Seiten. Ich möchte jeden Tag so leben, als wäre es der letzte hier auf dieser Erde, ganz bewusst und ganz mit dir. Bitte hilf mir dabei. Ohne dich kriege ich es nicht hin. Viel zu sehr mischt da mein „innerer Schweinehund“ mit. Kann ich ja auch noch morgen machen. Oder übermorgen, oder nächste Woche. Vielleicht war es ja das, was du mir die letzten beiden Tage so deutlich machen wolltest? Dann ist dir das gelungen. Nun muss ich es nur noch umsetzen können. Und in diesem Sinne starte ich jetzt den Tag, um dann hoffentlich heute Abend sagen zu können, es ist mir gelungen.
Bitte, Vater, sei und bleib bei mir und danke auch, dass du mir in den letzten beiden Tagen zwei Menschen geschickt hast, die mir halfen und an der Stelle, wo keiner da war, du es ganz persönlich warst. Ich danke dir so sehr.
Amen.


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