Tag 230 – Jesaja 15:1-9

Mit Moab geht’s zu Ende

1  Jetzt kommt eine Ansage von Gott, die Moab betrifft: „Mitten in der Nacht wird Ar-Moab plattgemacht. Auch Kir-Moab wird zerstört.

2  Die Menschen gehen zum Tempel von ihrem Plastikgott. Sie gehen auf den Berg Dibon, um dort zu trauern. Auf dem Nebo und in Medeba jammert Moab rum. Alle haben sich eine Glatze rasiert und den Bart abgeschnitten.

3  Auf den Straßen sieht man überall Leute in schwarzen Trauerklamotten. Auf den Marktplätzen, in der Fußgängerzone, auf den Balkons und in den Gärten, überall weint man.

4  Die Leute aus Heschbon und Elale schreien um Hilfe. Bis zur Stadt Jahaz hört man ihre Schreie. Darum fingen auch die Soldaten von Moab an zu schreien, sie bekamen voll die Panik und hatten Angst um ihr Leben.“

5  Ich fange auch an, ganz tief von meinem Herz aus zu schreien, damit Moab und den Flüchtlingen aus Moab geholfen wird. Sie fliehen bis nach Zoar, nach Eglat-Schelischia. Mit lautem Weinen steigen sie den Berg von Luhit hoch. Auf dem Weg nach Horonajim hört man auch überall das Geschrei, weil es mit ihnen zu Ende geht.

6  Früher gab es in Nimrim noch ganz viel Wasser, jetzt ist da eine Wüste. Das ganze Gras ist vertrocknet, es gibt dort nichts Grünes mehr.

7  Darum haben die Bewohner ihr Minimum an Klamotten in einen Rucksack gepackt und sind über den Pappelbach gestiegen.

8  Überall in Moab kann man hören, dass sie laut rumheulen, weil sie so traurig sind. Sogar in Eglajim und Beer-Elim ist das angekommen.

9  Gott sagt: „Im Fluss von Dimon schwimmt ganz viel Blut, denn ich habe noch mehr Strafen für Dimon beschlossen. Die Leute, die überlebt haben, werden nämlich von Hunden angefallen.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

keiner

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich verstehe es nicht. Ich habe absolut keinen Draht zu geschichtlichen Dingen. Ich mochte schon in der Schule so überhaupt nicht. Da muss Gott bei mir eine Hirnwindung vergessen haben. Ja, sicher, in der Gesamtsicht der Bibel macht dieses und die kommenden Kapitel Sinn und ist bestimmt auch ganz wichtig, aber ich finde einfach keinen Zugang.
Das kann ja in den nächsten Tagen noch etwas werden …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute hast du mir aber eine schwierige Aufgabe gestellt, ich verstehe nicht, was du mir heute damit sagen möchtest. Da die Kapitel in den nächsten Tagen ähnlich sind, bitte ich dich ganz dolle, in meinem Kopf ein Licht anzuzünden, damit ich erkennen kann, was du meinst. Oder denkst du vielleicht, es ist gar nicht wichtig für mich? Nicht jetzt? Und du zeigst es mir schon, wenn es das werden soll? Ja, ich werde mich tapfer durchlesen, aber wenn ich an die anderen prophetischen Bücher denke, die ja noch komplizierter sind, weiß ich gerade nicht, wie das gehen soll. Ich werde alles lesen, aber ob ich die dann auch verstehe. Also, dann geht es morgen weiter ….
Amen


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