Tag 231 – Jesaja 16:1-14

Moab geht es an den Kragen

1 „Bringt ein paar Schafe aus Sela zum Präsidenten des Landes an den Berg Zion, denn er hat das Sagen.“

2 Folgendes passiert gerade: Die Leute von Moab sind wie aufgescheuchte Hühner und rennen an den Grenzen vom Arnonfluss hin und her.

3 „Hilf uns, eine Entscheidung zu treffen! Beschütze die Menschen, die vertrieben wurden. Sie sollen sich in deinen Schatten stellen, sich bei dir verstecken.

4 Lass die Flüchtlinge aus Moab bei dir Asyl beantragen. Verstecke sie vor den Männern, die sie kaputt machen wollen.“ Aber wenn der, der sie unterdrückt und das Land zerstört, nicht mehr da ist,

5 dann wird eine Regierung installiert, genau da, wo David das Sagen hatte. An deren Spitze wird einer sein, der absolut fähig ist, gerecht zu entscheiden, der voll die Ahnung von Gerechtigkeit hat und der für immer an der Macht sein wird.

6 „Wir haben gehört, dass die Leute von Moab alle total arrogant sind. Sie denken, sie wären die Geilsten, geben die ganze Zeit an wie blöd und labern dabei nur Dünnsinn.

7 Darum werden sie bald über ihre Situation weinen. Sie werden sich nach ihrem leckeren Rosinenkuchen sehnen, den sie in Kir-Hareset immer bekommen haben. Völlig fertig werden sie rumheulen und depressiv sein.

8 Die Terrassen von Hebschon sind alle vertrocknet. Die Weinstöcke von Sibma, mit dessen Wein sich die Chefs der Völker alle totgesoffen haben, sind vergammelt. Ihre Zweige wuchsen bis nach Jaser, bis in die Wüste, bis zum Toten Meer rankten sie.

9 Ich trauer über diesen Verlust genauso wie die Bewohner von Jaser. Ich weine auch über Heschbon und Elale, denn mitten in der Obst- und Weinernte sind die Feinde in euer Land eingefallen.

10 In den Obstplantagen wird keine Party mehr gefeiert. Und aus den Weinbergen kann man auch keine Lieder mehr hören, da freut sich keiner mehr. In den Hallen wird kein Wein mehr gekeltert, dort werden auch keine fröhlichen Lieder mehr gesungen.

11 Darum bin ich voll fertig wegen Moab, und ich weine wegen Kir-Heres.

12 Obwohl man in Moab ohne Ende Opfer am Tempel abfackelt und dort wie blöd betet, es wird nichts bewirken.“

13 Das waren jetzt alles Sachen, die Gott Jesaja schon vor einiger Zeit über Moab erzählt hatte.

14 Jetzt sagt Gott aber noch konkreter, dass es genau in drei Jahren so weit sein wird. Genau dann wird man über Moab ablachen. Es wird nur noch einen winzigen Rest von denen geben, den kann man ebenso gut vergessen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Gib Rat, triff eine Entscheidung! …
(Jes 16:3)

Erkenntnis des Tages

Das ist jetzt wieder so eine „Weena-Auslegung“, völlig fern von dem, was Zusammenhang und Kontext aussagen. Vor meinen Augen bildete sich ein Tunnel und es stand nur noch: Triff eine Entscheidung …

Glauben ins Leben umgesetzt

Und das ist jetzt auch gerade bitter nötig. Gerade gestern habe ich es nicht geschafft, meinen Nachmittag zu strukturieren, hing einfach fest. Dabei weiß ich genau, wie gut es mir tut, wenn ich einen strukturierten Tag habe, an dem ich mich, auch wenn es mir richtig mies geht, wie an einem Geländer entlang hangeln kann. Ich weiß das! Und trotzdem isses passiert, dass ich das wieder nach und nach habe fallen lassen, dem „mir geht es nicht gut, ich mag einfach liegenbleiben“ nachgegeben. Es geht nicht darum, wenn es wirklich nicht geht, sondern darum, dass zu nutzen, was noch geht. Und nun die Entscheidung: Her wieder mit der Struktur und dranbleiben!

Mein Gebet für meinen Tag

Ich danke dir, Vater, dass du mich heute wieder mit der Nase darauf gestoßen hast, wieder MEINE Tagesstruktur einzuführen und sie auch zu leben, nichts zu verschieben mit: kann ich ja auch morgen machen. Könnte ich, ja, aber heute ist besser, weil ich nicht weiß, was morgen ist. Danke, Vater, für diesen Anschubser. Es war dringend nötig!
Also lege ich dir diesen Tag zu deinen Füßen, du weißt, was das Beste ist für mich, hilf mir wieder neu zu starten. Beschütze und bewahre mich, und auch die, die mir sehr am Herzen liegen D., T., A., die Jungs, Chr., J., H. Sei auch mit ihnen und schiebe sie dorthin, wo es für sie am Besten ist.
Und … danke, dass du da bist, für mich da bist ….
Amen


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