Tag 233 – Jesaja 18:1-7

Schlechte News für Äthiopien

1 Pass mal auf, Äthiopien, das Land, das nahe an der Quelle vom Nil liegt und wo es total viele Insekten gibt.

2 Du schickst Botschafter den Fluss runter, in irgendwelchen Fähren fahren sie über das Wasser. Hier hab ich eine Ansage von Gott für euch: „Geht zu dem Volk, wo die Menschen alle sehr groß sind und eine glatte Haut haben. Geht zu dem Volk, vor dem man überall Angst hat, zu dem Volk, das in der Lage ist, ganz punktgenau alles zu zerstören. Geht zu dem Volk, dessen Land durch zwei Flüsse zerschnitten wird!“

3 Das geht an alle Menschen, die auf der Erde leben, die festen Boden unter den Füßen haben: Wenn man eine Fahne auf einem Berg aufstellt, dann schaut dorthin! Und wenn man eine Sirene heulen hört, dann macht die Lauscher auf.

4 Denn Gott hat mir, Jesaja, Folgendes gesagt: „Ich werde mich zu Hause in den Sessel setzen und einfach nur zuschauen. Ich werde mich genau so verhalten wie die heftige Wärme, die um zwölf Uhr mittags durch eine knallige Sonne im Sommer kommt, oder wie eine Nebelwolke an einem Tag, wo geerntet wird.“

5 Aber wenn der Weinstock aufgehört hat zu blühen und die Blüten anfangen, zu kleinen Trauben zu werden, dann wird er die Reben, wenn die Trauben reif sind, mit einer Schere abschneiden und die trocknen Zweige entfernen und wegschmeißen.

6 Genauso passiert es auch mit den Äthiopiern. Sie werden weggeschmissen, und ihre Leichen werden die Raubvögel auffressen, die auf den Bergen leben. Auch die Tiere haben den ganzen Sommer und auch noch den Winter reichlich daran zu knabbern.

7 In dieser Zeit wird dem Gott vom ganzen Universum ein Geschenk gemacht werden. Es kommt von den großen Menschen mit der glatten Haut, vor denen man überall Angst hat, weil sie so brutal sind. Sie kommen aus dem Land, das durch zwei Flüsse zerschnitten ist. Diese Leute werden Gott ein Geschenk machen, und sie kommen zu dem Ort, wo Gott wohnt, auf den Berg Zion.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Von meiner Wohnung aus schaue ich untätig zu,  ruhig wie die flimmernde Mittagsglut,  wie eine Dunstwolke am heißen Erntetag. …
(Jes 18:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das ist so ein typischer Weena-Vers. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber mitten ins Herz getroffen.
„Füße ruhig halten und abwarten, Gott machen lassen“
Gestern ging es mir echt mies. Und wie das so manchmal ist in einer solchen Situation, man googelt und sucht nach Informationen, die man bisher noch nicht kannte, dass es einem tendenziell besser gehen könnte. Nach Ernährung, nach Therapien, nach Ärzten. Ich habe auch eine Ärztin gefunden. Sie behandelt aber nur privat. Die ganze Diagnostik müsste man auch selbst bezahlen. Undenkbar. Letztendlich schwirrte nur noch mein Kopf. Und heute morgen springt es mir aus der Bibel entgegen: „Bleib untätig, halt die Füße still!“ Das ist jetzt auf keinem Fall zu verallgemeinern, sondern nur ganz spezifisch aus der Bibel eine Information für mich auf den gestrigen Tag. Da spielt es jetzt auch keine Rolle, dass Gott an dieser Stelle ja sich gemeint hat. Aber ich hatte den berühmten Tunnelblick. Bibel aufschlagen und genau diese Worte gelesen. Eien Nachricht für mich ganz allein für heute Morgen. Gott spricht mit MIR.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du hast gestern meine Verzweiflung und gleich drei Nachrichten an mich losgeschickt. Die eine in Form einer Mail von S., dann im Andachtenbuch von Spurgeon vor dem Einschlafen und heute Morgen persönliche Worte aus der Bibel. Wow. da soll mal noch einer sagen, du bist ein ganz unpersönlicher Gott auf irgendeiner weißen Wolke, der pausenlos Wünsche zu erfüllen hat.
Ich danke dir so sehr, dass du mir antwortest, dass du mit mir sprichst, dass du da bist und dich um mich kümmerst. Heute geht es mir auch wieder deutlich besser. Aber gestern, ja gestern war ich echt verzweifelt. DANKE!
Und ich danke dir auch, dass es D. gestern wieder etwas besser ging, dass sie nun auch eine Lösung für den anstehenden Geburtstag gefunden hat, der das kompensiert, was ihr so sehr zu schaffen macht. DANKE!
Aber eine Bitte hätte ich dann doch noch. T. hat gestern 30€ verloren. Kannst du es nicht in irgendeine Tasche stecken, so dass sie dann annimmt, sie hat es nicht verloren, sondern nur an eine andere Stelle gepackt? Es wäre so wichtig für sie. Ja, ich weiß, dass ist pippifax für dich und du bist ja auch kein „Wünschdirwasautomat“. Aber vielleicht könntest du es doch irgendwie einrichten? Ok, meinst du, ich solle es ihr einfach geben? Aber wenn ich es tue, fühlt sie sich schlecht, sie würde es nicht wollen. Sag mir bitte, wie wir das lösen können. Sie hat so wenig Geld, dass 30€ sehr viel ist. Oder ob ich es ihr anonym zuschicke? Da muss ich mich nicht auch noch schlecht fühlen, weil ich den großen Gönner herausgekehrt habe. Ja, wäre eine Lösung.
Und nun werde ich in den Tag starten, er wird nicht so verregnet sein, wie der gestrige und ich werde ein bissel rausgehen können. Danke für die Sonnenstrahlen, beschütze und behüte mich und D., sie hat es gerade wieder richtig schwer.
Amen

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