Tag 236 – Jesaja 20:1-6

Assyrien wird gegen Ägypten und Äthiopien gewinnen

1  Tartan, der General von der Armee von Assyrien, wurde von seinem Präsidenten Sargon losgeschickt, um einen Kampf gegen die Stadt Aschdod zu führen.

2  In der Zeit redete Gott mit Jesaja. Jesaja kam aus der Familie von Amoz. Gott sagte zu ihm: „Zieh mal deine Klamotten und deine Schuhe aus!“ Er machte das sofort und war ab dann total nackt.

3  Später sagte Gott dann durch ihn zu allen Leuten: „Seit drei Jahren läuft mein Prophet jetzt nackig und ohne Schuhe rum. Das hat er getan als ein Zeichen für das, was mit Ägypten und Äthiopien abgehen wird.

4  Der Präsident von Assyrien wird nämlich alle Ägypter und Äthiopier, egal welchen Alters, festnehmen und abführen lassen. Dabei werden sie nichts anhaben. Jeder wird ihren blanken Hintern sehen können, das wird megapeinlich für die Ägypter.

5  Die Leute werden voll Angst haben, und sie werden sich wegen Äthiopien echt schämen, obwohl sie sich so viel von denen erhofft hatten. Und auch für Ägypten, auf das sie früher voll stolz waren, wird man sich schämen.

6  Dann werden die Leute von Juda und die Philister sagen: ,Auf die hatten wir mal gesetzt, das war also unsere Hoffnung …? Wenn wir Probleme hatten, sind wir immer zum Präsidenten von Assyrien gerannt! Wer wird uns jetzt noch helfen können?‘“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Sie waren unsere Hoffnung gewesen! Zu ihnen sind wir um Schutz und Hilfe gelaufen! Sie sollten uns vor dem assyrischen König retten! Wo gibt es jetzt noch Rettung für uns?“
(Jes 20:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Es gab in Jerusalem manche, die glaubten, wenn sie sich mit Ägypten und Äthiopien verbündeten, könnte Juda dem Angriff Assyriens standhalten und ihn abwehren.
Aber nix wars. Ist auch in unserem Leben heute sooft, dass wir meinen, irgendwelche faulen Kompromisse eingehen zu können, um unsere Haut zu retten. Nein, ich bin nicht gegen Kompromisse, die muss es geben, sonst leben wir auf einer Erde voller Egoisten. Aber die faulen Kompromisse, sich mit denen verbünden, die gar nicht daran denken, dass es uns gut geht.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich glaube, ich bin schon ganz gut darin, nicht mehr alles mitzumachen, was andere denken und meinen. Da schützt die Lebenserfahrung. Aber eben auch nicht immer. Mir kommt auch gerade eine Idee in den Kopf, was weitestgehend auch in diese Richtung geht. Werbung. Ich folge seit einiger Zeit einer Influencerin auf Instagram und Youtube. Sie hat gerade Zwillinge bekommen mich interessierte es einfach, wie man mit neugeborenen Zwillingen im Alltag klar kommt. Nun verdienen aber Influencer Geld, ihr sehr vieles Geld mit Werbung. Es wird Werbung gemacht für Produkte, die sind in ihren Alltag für ganz toll und unverzichtbar halten. Und das sind nicht die billigsten. Gerade in letzter Zeit empfinde ich aber eine derartige Abneigung dagegen und frage ich mich immer wieder: Mädel, weißt du eigentlich, was du da machst? Pures Luxus- und Konsumdenken.
Und was mach ich? Weil es D. an einem Tag so schlecht ging und ich mir dachte, mach ihr irgendwie eine Freude und kaufe ihr tatsächlich von dieser Werbung eine Duftkerze! ICH! Nichts gegen Duftkerzen in der dunklen Jahreszeit, aber diese kostete 25€, schon rabattiert. Geht`s noch? Und so bringt mich dieser Bibelabschnitt mit dem halbnackten Jesaja in einer riesengroßen Schleife darauf, wie bescheuert das war. Soviel dazu.
Achja, die Kerze ist noch unterwegs, weiß also gar nicht, ob sie wenigstens nicht nur teuer, sondern auch gut ist. Ich werde sehen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, das schaffst nur du! Nur du schaffst es, meine Gedanken aus diesem kleinen Kapitel 20 daraus abzuleiten, was du von überteuerten Duftkerzen hältst. Gut, nun habe ich sie gekauft, aber nicht ein zweites Mal. Und ich werde diesem YT- und Instagramkanal nicht weiter folgen. Wie stressig Zwillinge sein können, weiß ich nun, aber den ganzen anderen Kram will ich nicht wissen. Und diesen Influencern kann ich auch nicht helfen. Sollen sie sich mit dem „Feind“ verbinden, um so ein vermeintlich besseres Leben zu führen … irgendwann kommt die Rechnung dazu. Aber das ist nicht mein Ding. Du entscheidest, wann du bei den einzelnen eingreifst, wann genau die richtige Zeit dafür ist. Aber ich habe mich ja auch hinreißen lassen und so eine Kerze gekauft. Gut, dass du mich heute mit der Nase darauf gestoßen hast. DANKE! Aber bitte Vater, lass sie Mädels nicht ganz fallen, es hängen Kinder dran und sie können doch nichts dafür, dass sich ihre Mütter für einen solchen Job entschieden haben.
Themawechsel. Gestern habe ich wieder erfahren, wie schlecht es A. geht und auch ihm scheint es noch nicht bewusst zu sein, auf welcher Abwärtsspirale er sich befindet. Bitte Vater, greif ein, auch wenn es drastische Mittel sein müssen, ich habe Angst, dass diese Spirale irgendwann im Suizid enden könnte, wenn er so gar keinen Ausweg mehr sieht. Bitte Vater, greif ein! Er hat so viel kaputt gemacht und ist auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Kannst du ihm nicht gleich heute schon etwas zeigen? Aber bitte sei auch bei all den anderen, die ich dir fast jeden Tag bringe und bleibe auch bei mir, beschütze und behüte mich und zeig mir bitte, was ich für dich tun kann. Irgendetwas.
Und dies alles lege ich dir heute vor die Füße in Jesu Namen
Amen


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