Tag 241 – Jesaja 24:1-23

Die ganze Erde wird verurteilt

1  Passt auf, Gott wird die ganze Erde plattmachen, er fegt alles weg. Er gräbt die Oberfläche einmal um, er sorgt dafür, dass die Bewohner überallhin verstreut werden.

2  Alle werden gleich behandelt. Die Priester, die Angestellten, die Chefs, die Käufer und die Verkäufer, die Leute mit Schulden und die Leute, die anderen Geld geliehen haben.

3  Wie leer gefegt wird die Erde aussehen, ausgeraubt und geplündert. Gott hat ein Machtwort gesprochen und sie verurteilt.

4  Alles vertrocknet, die ganzen Pflanzen vergammeln, und alles hat wahnsinnigen Durst. Überall auf der Erde ist alles trocken, und auch die Politiker sind mit ihrem Latein am Ende.

5  Die Erde wurde vollgekotzt, sie wurde verdreckt von den Menschen, die auf ihr wohnen. Denn sie hatten alle keinen Bock auf das, was Gott wollte, die Gesetze waren ihnen egal, die guten Verträge mit Gott wurden gebrochen.

6  Darum hat er die Erde verflucht, alle, die dadrauf leben, müssen jetzt die Rechnung bezahlen. Das ist der Grund, warum es plötzlich immer weniger Menschen gibt, so dass bald nicht mehr viele davon übrig sind.

7  Der Weinstock ist vertrocknet, die Bierfässer sind leer, mit den lustigen Partys ist es endgültig vorbei. Das merken die Partyleute, und sie stöhnen deswegen.

8  Der Ghettoblaster ist aus, die Band hat aufgehört zu spielen, der Applaus ist vorbei, die Party ist zu Ende.

9  Man gönnt sich kein Bier mehr und singt dabei auch nicht mehr irgendwelche Lieder. Auch mit dem Weintrinken ist Schluss. Denn das Bier schmeckt schal, und der Wein schmeckt nach Putzmittel.

10  Die Stadt ist kaputt und leer, überall ist Chaos. Jedes Haus ist verschlossen, keiner kommt mehr rein.

11  Auf den Straßen schreien die Leute: „Wir wollen Alk! Wir wollen Bier!“, aber es gibt nichts mehr. Mit Partys und Spaß hat es sich abgefrühstückt, überall auf der Erde.

12  Von der Stadt ist nur noch ein Schrotthaufen übrig. Das Stadttor ist weggesprengt worden, dort liegt nur noch ein Berg von Trümmern.

13  So wird das passieren, überall auf der Erde, mitten bei den Leuten. Es wird so sein wie nach der Apfelernte, wie bei der Nachlese vom Weinberg, nachdem das große Erntefest vorbei ist und überall nur noch Reste rumliegen.

Einige freuen sich zu früh

14  Die Leute, die der Zerstörung entkommen sind, werden sich freuen, man wird das ganz laut hören können. Sie werden davon singen, wie cool und gigantisch Gott doch ist. Vom Westen aus werden sie diese Lieder anstimmen.

15  Darum sollten die Leute im Osten Gott applaudieren, an den Küsten sollte man den Gott von Israel toll finden.

16  Wir hören von überall, von Hintertupfingen bis zum Urwald, Sprechchöre: „Gott soll Applaus bekommen, er ist der Größte!“ Meine Antwort war: „Ich kann nicht mehr, ich bin durch, wie soll das nur enden?“ Diebe rauben einen aus, man wird von ihnen abgezogen und abgezockt.

17  Fallen, Tretminen und Netze werden euch erwarten, ihr Menschen, die ihr auf der Erde lebt!

18  Wer vor den angsteinflößenden Schreien flieht, tritt in eine Falle. Und wer es schafft, die Falle zu umgehen, wird sich in einem Netz verfangen. Die Fenster im Himmel werden aufgehen, und es wird fiese Erdbeben geben.

19  Die Erde wackelt, sie scheint zu explodieren, sie zerbröckelt förmlich.

20  Als wäre sie besoffen, torkelt sie hin und her, sie wackelt wie ein Zelt im Sturm. Sie bricht unter der Schuld zusammen, es belastet sie total, sie fällt hin und schafft es nicht, wieder aufzustehen.

21  In der Zeit wird Gott nicht nur im Himmel aufräumen, sondern auch auf der Erde für klare Verhältnisse sorgen.

22  Die Präsidenten werden alle in eine Zelle gesperrt werden, in einen dunklen Kellerraum. Nach langer Zeit bekommen sie endlich ihre Strafe.

23  Wenn das passiert, werden sich sogar der Mond und die Sonne schämen, sie werden rot werden. Denn der Gott wird vom Berg Zion aus regieren und in Jerusalem das Sagen haben. Und die Chefs vom Volk werden alle kapieren, dass er alles kann und dass er der Größte ist.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… Von den Menschen bleibt nur ein winziger Rest.
(Jes 24:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Beschrieben wird in diesem 24. Kapitel das Gericht über die Welt. Gruselig, wenn man das liest. Und es wird von den Menschen nur ein kleiner Rest übrig bleiben. Das hört sich so ganz anders an, als in den Kirchen und auch unter unserer westlichen Bevölkerung üblicherweise gemeint wird: Alle kommen in den Himmel. Jeder, der gestorben ist, hört an seinem Grab, er wäre jetzt im Himmel und es gehe ihm soviel besser als hier auf der Erde. Letzteres mag ja stimmen, nur ist es eben nicht jeder. Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand (und der ist dürftig genug) kommt jeder, der stirbt in so eine Art Totenreich, wo auch immer das sein mag. Zwischengelagert sozusagen. Und am Ende aller Tage werden alle gerichtet, die die gestorben sind und die, die zu dem Zeitpunkt noch leben. Alle. Die Christen allerdings werden durch gewunken, weil ja Christus die Schuld unserer Sünde schon bezahlt hat. Alle anderen werden nach ihren Taten gerichtet. So denke ich es halt mir. Da es aber bei Gott weder Raum noch Zeit gibt, ist das mit der Dauer im „Totenreich“ so eine Sache. Aber definitiv wird beim Gericht Gottes nur ein kleiner Rest von Menschen übrig bleiben. Das kann man finden wie man will, es ist so. Und es ist auch definitiv nicht so, dass, wie die Zeugen Jehovas glauben, dass eben nur sie übrig bleiben. Das ist eine Anmaßung, denn nur Gott entscheidet. Kein Mensch.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und wenn morgen, also wirklich morgen, dieses Gericht käme, kann ich nur hoffen, dass ich dabei bin. Mit eigenen Werken kann ich das nicht beeinflussen. Gott erwählt, nicht ich. Ich kann nur Jesus mein Leben übergeben und ihn als den Herrn über mich einsetzen, kann glauben, dass er durch seinen Tod alle meine Sünden bereits bezahlt hat. Aber eigentlich spüre ich, dass er bei mir ist, dass er sich um mich kümmert, dass er meine Gebete erhört. Und das macht mich innerlich ruhig.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja, es ist ein schwieriges Thema, was nach dem Tod genau passiert. Nahtoderfahrene sagen, dass sie Licht und Liebe gespürt haben. Nichts von einem Todenreich. Nicht, dass sie irgendjemand Rechenschaft ablegen mussten. Aber man weiß ja auch nicht, ob unser Gehirn da nicht eine wundervolle Geschichte uns vorgaukelt. Vater, nur du weißt es. Und das, was wir darüber wissen sollen, hast du in deinem Wort niederschreiben lassen. Und nur das. Und nur dort. Also ist es für uns völlig ausreichend, wenn wir wissen sollen, dass du Menschen erwählst, dass du Jesus gesandt hast, dass er für diese Menschen gestorben ist, damit sie wieder rein vor dir stehen. Und dass wir nur dir und Jesus vertrauen müssen, unser Leben in eure Hände geben und euch machen lassen. Es ist so einfach und doch manchmal richtig schwer.
Und ich danke dir, dass du mich gezogen hast, dass ich hier sitzen kann und dein Wort lesen. Und ich wünsche mir nichts mehr, als dass es so bleibt. Ich danke dir so sehr. Und mir wird ganz schwindelig, wenn ich über diese Gnade nachdenke. So sehr unverdient…
Und so mit diesen Gedanken geh ich heute in den Samstag, mit großem Frieden im Herzen. Danke.
Amen

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