Tag 243 – Jesaja 26:1-21

Israel ist okay, Gott, wir brauchen dich

1 In der Zeit kommt dann folgendes Lied in die Top Ten von Juda: Wir haben eine stabile Stadt, wir werden geschützt durch fette Mauern und Waffen.

2 Lasst alle Leute rein, die tun, was Gott sagt, die ihm treu sind; könnt ihr das raffen?

3 Menschen, die ihre Sache durchziehen, weil sie Gott vertrauen, gibt er seinen Frieden.

4 Vertraut Gott, macht das immer. Auf ihn ist Verlass, echt egal, ob um acht oder um sieben.

5 Die Leute, die mal ganz oben waren, hat er runtergeholt, niedergemacht hoch zehn, er hat die Stadt zu Boden geworfen, in den Dreck getreten; da kannst du mal sehen …

6 Die Tritte der einfachen Leute, der Leute von der Straße, kriegen sie jetzt ab.

7 Menschen, die korrekt leben, gehen geradeaus, du hältst sie auf Trab.

8 Selbst wenn wir mit einer Bestrafung von dir rechnen, warten wir auf dich. Wir hatten einfach voll die Sehnsucht nach dir, wollten dir singen, unendlich.

9 Nachts wird es voll schlimm, da möchte ich dich unbedingt immer sehen. Wenn du deine Gerichtsurteile zeigst, lernen Menschen erst, korrekt zu leben.

10 Leute, die ohne dich leben, werden nicht lernen, was es bedeutet, korrekt zu sein, wenn du sie nie bestrafst. Selbst dort, wo deine Gesetze gelten, sind sie dreckig, nicht rein, blicken sie es nicht, wie heftig du bist, sie werden deine besondere Art nie sehen.

11 Gott, du hast ausgeholt, willst sie schlagen, mach doch, dass sie sich schämen. Zeig ihnen, wie krass du deine Leute verteidigst, schicke Feuer gegen die Feinde.

12 Du wirst dafür sorgen, dass wir Frieden haben, du hast uns hierher gebracht.

13 Gott, unser Gott, andere Chefs hatten das Sagen bei uns, aber wir lieben nur dich.

14 Tote kann man nicht lebendig machen, du hast die Feinde ausgelöscht, auf ewig.

15 Nur deine Leute werden von dir supportet, du hast sie sehr groß gemacht, du hast ihre Grenzen ausgeweitet, so ist klar: Du bist der Chef, hast die Macht!

16 Als es ihnen so richtig dreckig ging, als deine Strafen sie trafen, da schrien sie zu dir.

17 Wie eine Schwangere in den Wehen, die ihr Baby bekommt und schreit wie ein Tier, so war es, als wir bei dir gewesen sind, als wir ständig nur zu dir gebetet haben.

18 Wir lagen in den Wehen, mit gleichen Schmerzen, obwohl bei uns nichts los war. Befreien konnten wir die Erde nicht, nicht den Menschen helfen, das ist uns allen klar.

19 Tote werden wieder lebendig, die Leichen meiner Leute feiern ein Comeback, sie werden feiern, Lieder singen, Party machen wie blöd, ich schmeiß mich weg. Du bist wie eine eisige Cola, eine kalte Dusche, ein spannendes Fußballderby. Darum wird die Erde die Toten entlassen, sie werden neu geboren wie ein Baby.

20 An meine Leute: Versteckt euch eine Zeitlang, so lange, bis die Strafe vorbei ist.

21 Passt auf, Gott zieht los, um die letzte Abrechnung mit allen Menschen zu starten. Jetzt kommt alles raus, jeder Mord wird aufgedeckt, dann wird er es ihnen verbraten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch wenn ein Gottloser begnadigt wird, lernt er nie Gerechtigkeit. Selbst in diesem Land, wo dein Recht gilt, handelt er verkehrt und sieht nicht die Hoheit Jahwes.
(Jes 26:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ja, es ist einfach so. Wenn es den Leuten gut geht, fragt keiner nach Gott. Wenn ein Schicksalsschlag kommt, fragen sich alle: Wie konnte Gott das nur zulassen?
Ich habe gestern im ERFplus eine Predigt über Leid und Hiob gehört, die ich wirklich richtig gut fand. Richtig gut. Sie geht zwar etwas in eine andere Richtung als das 1000jährige Reich und passt jetzt thematisch nicht zu Jesaja. Aber ich werde sie hierher in den Blog verlinken. Nachteil ist, dass man sie nur 20 Tage lang sich anhören kann. Sie ist eingebettet in einen Gottesdienst. Die Predigt beginnt etwa bei Minute 20 und dauert ca. 30 Minuten.

https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/erf-gottesdienst/und-dann-denkt-gott-mp3/8312-391

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist immer sehr schwer, Menschen, die nix mit Gott zu tun haben möchten, zu erklären, warum Gott Leid zulässt. Meist es dann schon provokativ gemeint: Na, wenn es einen Gott geben würde, dann würde er das hier alles nicht zulassen….
Menschen, die es wirklich wissen möchten, sind suchend und die lässt Gott mit ihren Fragen nicht allein. Hinter Hiobs Aussage: „Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen“ steckt soviel mehr als eine resignierende Haltung: Kann man nix machen….
Es gehört schon großes Vertrauen zu Gott dazu, um im Leid Gott nicht aufzugeben und sich enttäuscht abzuwenden. Dieses Problem hatte ich nie. Dafür hat sich Satan aber andere nette Kleinigkeiten für mich ausgedacht, auf die ich reingefallen bin. Leider.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir für diese Predigt gestern. Ich weiß nicht, warum sie mich so angesprochen hat. Weil sie genau das sagt, was ich denke? Weil ich es so nicht formulieren könnte? Ich wünsche mir, dass sie ganz viele Herzen erreicht. Ich habe sie auch D. geschickt, weil sie mich schon oft in diese Richtung gefragt hat. Ob sie sie anhört, weiß ich nicht. Aber ich fände es schon sehr gut, wenn du es ihr ins Herz legst. Und … dass sie sie so versteht, dass es ihr weiterhilft, dass du sie ziehen kannst. Das wäre für heute meine ganz große Bitte. Gerade, weil sie im Moment nicht weiß, was um sie herum gerade passiert. Zieh sie, bitte.
T. geht es im Moment auch richtig schlecht. Nachdem V. wieder abgereist ist, sind ihre Depressionen wieder so ganz stark. Ich bitte dich, Vater, gib heute der Therapeutin die richtigen Worte, dass die Spitze genommen werden kann. Es ist so anstrengend, dieses Achterbahnfahren. Für sie. Aber auch für die Menschen, die mit ihr zu tun haben.
Und dann möchte ich dich noch ganz doll für A. und den kleinen N. bitten. Pass gut auf die beiden auf, vergiss sie nicht und lass sie nicht aus den Augen. Lass A. erkennen, was wichtig ist in seinem Leben und wie er aus seiner Abwärtsspirale wieder herauskommt. Es scheint alles so verfahren. Aber für dich ist nichts unmöglich. Du kannst das Rote Meer teilen, dann wirst du auch Situationen schaffend, die A. zu einem Leben führt, dass er dich erkennt.
Und so lege ich dir das alles vor die Füße in Jesu Namen
Amen


Hier ist noch einmal der ERF-Gottesdienst, ohne den link zu ERFplus

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