Tag 247 + 248 – Jesaja 29:1-24

Panik, und dann kommt Hilfe

1  Und Gott sagte: „Pass bloß auf! Ich meine jetzt die Leute, die in der Stadt wohnen, wo früher der Präsident David mal sein Lager aufgeschlagen hatte. Ihr macht eine Party nach der anderen.

2  Aber ich werde euch so auf die Pelle rücken, dass alle Angst bekommen und anfangen zu weinen. So soll eure ganze Stadt zu so einer Art Feuerstelle werden, auf der man Opfer abfackelt.

3  Ich werde um die Stadt herum eine Armee aufstellen, ich werde einen Belagerungsring gegen dich organisieren, ich werde dich umzingeln.

4  Dann wirst du völlig fertig sein, du wirst am Boden liegen, und von da unten aus dem Dreck kommt deine Stimme ganz finster rüber. Es klingt so, als würde ein Zombie mit mir reden, oder wie ein Geist aus der anderen Dimension.

5  Aber wie ein feiner Staub werden auch deine Feinde sein. Sie sind überall, es sind so irre viele. Wie Stroh, das vom Wind weggepustet wird, so werden deine Angreifer über dich kommen. Dann wird ganz plötzlich etwas passieren, von einer Sekunde auf die andere:

6  Ich, Gott, der Chef über alles, werde kommen und euch da raushauen! Ich komme mit einem megalauten Knall, mit einer heftigen Explosion, mit einem Erdbeben und mit Donner. Es wird heftigen Wind geben, einen Sturm, und gigantische Blitze werden einschlagen, die alles kaputt machen.

7  Dann werden riesige Armeen aus anderen Ländern gegen die Stadt in den Krieg ziehen. Alle werden sie bedrängen und sie bekämpfen. Das wird wie ein schlimmer Alptraum.

8  Das wird so sein, wie wenn man tierischen Hunger hat und dann von einem leckeren Essen träumt. Man isst sich im Traum satt, und dann wacht man auf und schiebt voll den Kohldampf. Oder wenn jemand voll Durst hat und dann davon träumt, dass er eine eiskalte Cola in der Hand hat, und dann wacht er auf und stellt fest, wie trocken sein Mund ist und wie schlecht es ihm geht. So wird es allen Nationen gehen, die Krieg gegen Jerusalem und seine Umgebung führen.“

Die Leute peilen es einfach nicht

9  Ihr kapiert es nicht und staunt einfach nur. Peilt es nicht, ihr könnt es einfach nicht blicken. Denn ihr seid total breit, aber nicht vom Alk. Ihr könnt nicht mehr gerade gehen, aber es liegt nicht dadran, dass ihr breit in der Birne seid.

10  Gott hat etwas in euch reinkommen lassen, was dafür sorgt, dass ihr wie in Trance seid. Er hat dafür gesorgt, dass sogar die Propheten mit einem besonders guten Draht zu ihm nichts mehr kapieren. Den Prophetentypen, die sonst bei euch immer wissen, wo es langgeht, hat er die inneren Augen verbunden.

11  Die Ansagen, die solche Leute von Gott bekommen, sind wie in einer anderen Sprache, ihr versteht sie einfach nicht. Das ist so, wie wenn man diese Sachen in eine verschlüsselte Datei packt und die jemandem schickt. Auch wenn der lesen kann, wird er antworten: „Hä, was soll das? Ich kann es nicht verstehen, denn ich kann die Datei nicht öffnen!“

12  Wenn man den Text einem Typen zeigt, der überhaupt nicht lesen kann, dann antwortet der natürlich: „Ich kapier hier rein gar nichts!“

13  Gott sagt dann: „Diese Leute behaupten, sie hätten Respekt vor mir, aber die reden viel, wenn der Tag lang ist. Innerlich sind sie meilenweit von mir entfernt. Der Respekt, den sie mir zeigen, ist nur geschauspielert. Es ist für sie nur eine Pflichterfüllung, ein weiterer Programmpunkt, weiter nichts.

14  Darum werde ich weiterhin seltsame Sachen mit diesen Leuten anstellen. Ich werde Dinge tun, die sie nicht auf die Reihe kriegen. Die ganz Schlauen von ihnen werden sich voll schämen, weil sie es nicht erklären können. Und selbst die größte Intelligenzbestie wird alt aussehen, weil sie es nicht kapiert.“

15  Die Leute, die ihre Aktionen gerne ganz heimlich durchziehen, weil sie denken, Gott kriegt das nicht mit, müssen echt aufpassen. Die denken: „Wer kann mich schon erwischen? Wer wird meine Aktion bemerken?“

16  O Mann, ihr seid echt voll doof! Stehen denn der Kfz-Mechaniker und das Auto auf einer Stufe? Kann ein Auto zu seinem Mechaniker sagen: „Du darfst mich nicht reparieren!“ Oder kann das Auto von seinem Mechaniker behaupten: „Der hat keine Ahnung von Motoren!“

Alles wird umgekehrt

17  Es dauert nicht mehr lange, dann wird sich der Libanonwald in einen Obstgarten verwandeln, und die jetzigen Obstgärten verwandeln sich zu Wäldern.

18  An dem Tag werden Menschen, die nicht sehen konnten, aus ihrer Dauer-Dunkelheit rauskommen und anfangen, in der Zeitung zu lesen. Menschen, die nicht hören konnten, werden dann plötzlich am Radio sitzen und alles verstehen.

19  Die Leute, denen es immer beschissen ging, werden sich total über Gott freuen, und die kaputten Typen werden abgehen vor Freude, wegen des ganz besonderen Gotts von Israel.

20  Der Brutalo, der andere immer fertiggemacht hat, wird dann weg sein, und die Leute, die immer ablästern, gibt es nicht mehr. Alle Menschen, die Dinge immer nur kaputt machen wollten, werden vernichtet.

21  Auch Menschen, die andere zu Unrecht verklagen, die anderen gerne mal eine Falle stellen, gibt es dann nicht mehr. Typen, die Richter bestechen, sind dann ausgestorben. Leute, die andere daran hindern, sich vor einem Gericht zu verteidigen, obwohl die nichts ausgefressen hatten, werden abgeschafft.

22  Darum sagt Gott, der damals schon Abraham aus seinen Schwierigkeiten rausgehauen hat, zu den Leuten von Israel: „Jetzt ist Schluss mit den Peinlichkeiten, Israel muss sich nicht mehr schämen.

23  Wenn ihr mitkriegt, was ich bei euch wieder an den Start bringe, dann werdet ihr mich auch wieder respektieren, dann müsst ihr mich, den Gott von Jakob, wieder toll finden. Ihr werdet vor dem Gott von Israel dann wieder Respekt haben.

24  Selbst die ganz verpeilten Leute werden es kapieren, und die Meckerheinis werden das akzeptieren, wenn man es ihnen verklickert.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Weiter hat der Herr gesagt: Dieses Volk ist nur mit dem Mund nah bei mir, es ehrt mich mit den Lippen, aber sein Herz ist weit von mir fort. Ihre Gottesfurcht ist ja nur angelerntes Menschengebot. Deshalb will ich auch in Zukunft seltsam handeln an diesem Volk, wunderlich und wundersam, dass die Weisheit seiner Weisen vergeht und der Verstand ihrer Verständigen verfliegt.
(Jes 29:13-14)

Meine Erkemnntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Weil ihr Gottesdienst rein äußerlich ist und ihre Gottesfurcht nur aus auswendig gelernten Glaubensbekenntnissen besteht, wird Gott ein übernatürliches Gerichtswerk an den Juden vollziehen: Er wird die Klügsten der Weisheit und der Erkenntnis berauben. Das „wundersame“ Handeln aus Vers 14 ist der Einmarsch von Sanherib.
W.E. Vine schreibt:
Die Führer Judas meinten, sich auf Ägypten als Helfer verlassen zu können – ein Stück politischer Klugheit; von Gott her gesehen war es ein Akt der Rebellion, darum machte er ihre Politik zunichte und brachte Juda in eine hilflose Lage, damit sie sich allein auf Gott verlassen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke schon, dass ich, gemessen an dem „Durchschnittsdeutschen“ ein großes Gottvertrauen habe. Aaaaaber, dass ich mich gänzlich nur auf Gott verlasse, ich meine in jeder Beziehunge … muss ich leider selbstkrisch sagen: nein. Ich mag es einfach, für bestimmte Notfälle vorgesorgt zu haben. Erszt gestern habe ich mich ein großes 6er Pack Wasser in den Keller gestellt. Das habe ich das letzte Mal vor 2 Jahren gemacht. Wenn es dann doch mal kein Wasser geben sollte, weil irgendein idiotischer Häcker die Stromversorgung kappt und die Wasserpumpe nicht funktioniert, dann habe ich etwas zu trinken. Das ist jetzt kein Vertrauensmissbrauch Gott gegenüber, ich zweifle nicht daran, dass er mich schon irgendwie versorgen würde, aber so hat er ein Problem weniger. Und ich denke auch, dass, was in dieser Richtung tun können, sollten wir auch tun. Außerdem ist es dann sicher sehr nett, wenn ich meinen Nachbarn von meinem Wasser abgeben kann.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute wieder gezeigt hast, wie wichtig das Vertrauen zu dir ist, dass DU alles kannst und alles vermagst. Nichts ist für dich unmöglich. Nichts. Ich weiß auch, dass du mich wieder komplett gesund machen könntest, auch jetzt schon, aber ich weiß, dass ich dann große Schwierigkeiten hätte, jeden Tag nach dir zu suchen. Dann kann ICH doch alles allein. Und so bleibe ich immer in Abhängigkeit von dir. Das weiß ich, deshalb hadere ich ja auch nicht mit meiner Situation. Bloß die Tage, die besonders schwierig sind, an denen hätte ich es doch ganz gern etwas leichter.
Aber was schreibe ich hier? Ich habe eine warme schöne Wohnung, die ich bezahlen kann, hab immer ausreichend zu essen, habe so viel Geld, dass ich alles kaufen kann, was ich brauche und kann darüber hinaus auch noch abgeben. Das ist so ein Luxus. Vielleicht in Deutschland nicht, aber wie vielen Menschen geht es schlecht, hungern und sind in Massenlagern untergebracht. Ich bin dir wirklich sehr dankbar dafür. Ich weiß nicht, was in meinem Leben noch kommt und wie lange ich hier auf dieser Erde noch sein werde, aber für dieses Stückchen Weg, was ich noch vor mir habe, bist du die große verlässliche Größe. Jeden Tag. Jede Stunde. DANKE
Amen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s