Tag 253 + 254 – Jesaja 33:1-24

Jerusalems Probleme und Chancen

1  Pass bloß auf! Ich meine jetzt dich, der du alles kaputt gemacht hast, der aber selber noch nie kaputt gemacht wurde. Und ich meine dich, der andere abgezockt hat, aber selber noch nie abgezockt worden ist. In dem Augenblick, wo du mit dem Kaputtmachen fertig bist, wirst du selber kaputt gemacht werden. In dem Augenblick, wo du fertig damit bist, andere Menschen abzuzocken, wirst du selber abgezockt werden.

2  Gott! Bitte sei nett, hab uns lieb! Wir hoffen darauf, dass du uns helfen wirst! Hilf uns, morgens in die Gänge zu kommen, unterstütze uns! Gott, du musst uns retten, wenn es uns dreckig geht!

3  Es gibt einen Riesenknall, und alle Völker ergreifen die Flucht. Wenn du aufstehst, flüchten die Völker in alle Richtungen.

4  Alles, was sie besitzen, wird abgegriffen, wie die Geier stürzen sich die Menschen auf die Beute; genauso wie zehn Katzen sich um eine Dose Whiskas schlagen, oder wie beim Aldi, wenn eine neue Kasse aufmacht.

5  Gott ist der Größte, keiner kann ihm das Wasser reichen. Er lebt in einer anderen Dimension, das Weltall ist sein Wohnzimmer. Und er sorgt dafür, dass man auf dem Zionsberg sehen kann, was es bedeutet, wirklich korrekt zu sein. Er sorgt dafür, dass dort alles gerecht zugeht.

6  Es wird dann eine Zeit geben, wo man in Sicherheit leben kann. Ganz viele Leute werden gesund, Menschen werden ganz viel verstehen, sie werden plötzlich die abgefahrensten Geheimnisse kapieren können. Was für sie aber das Genialste und Wertvollste von allem sein wird, ist, dass in der Zeit jeder heftigen Respekt vor Gott hat.

Gott tritt in Aktion

7  Ich sehe in einer Vision, wie die Bewohner von Jerusalem schreiend durch die Gegend laufen! Die Männer, die laut verkündet hatten, dass jetzt alles gut wird und Frieden kommt, fangen laut an zu weinen.

8  Die Straßen sind ausgestorben, und kein Mensch ist draußen, denn keiner wagt sich vor die Tür. Eine feindliche Regierung hat irgendwie den Friedensvertrag gebrochen, den man vorher ausgehandelt hatte. Ein Menschenleben hat für die keinen Wert.

9  Das ganze Land vertrocknet, alles stirbt langsam ab. Das schöne Libanongebiet sieht echt peinlich aus, es trauert in Schwarz. Die Scharon-Ebene, früher ein Hauptanbaugebiet, sieht aus wie eine Wüste. Baschan und Karmel sind so trocken, dass die Bäume ihr Laub verlieren.

10  Jetzt höre ich Gott, wie er sagt: „Ich werde loslegen und zeigen, was ich draufhab.

11  Eure Pläne sind wie Klopapier; was dabei rauskommt, landet im Müll. Ihr werdet an eurer eigenen Wut ersticken, sie wird euch wie ein Feuer verbrennen.

12  Die Völker werden zu Asche verbrannt, sie werden wie ein vertrockneter Brombeerstrauch ins Feuer geworfen und verbrannt.

13  Alle Völker, egal, wo sie wohnen, sollen hören, was ich gemacht habe, und daran sehen, was für eine Power ich hab!“

14  Menschen in Jerusalem, die ohne Gott leben, kriegen voll die Panik, sie fangen an zu zittern und sagen: „Wer von uns ist denn in der Lage, so nahe an einem so krassen Feuer zu wohnen, in dessen Nähe man sofort verbrennt? Wer von uns kann sich hier an der krassen Hitze lange aufhalten?“

15  Es gibt ein paar Regeln: immer korrekt leben, keinen Stuss erzählen, bei der Wahrheit bleiben, an der Erpressung und dem Unterdrücken von anderen nicht verdienen, sich nicht durch Geschenke oder Kohle erpressen lassen, nicht weghören, wenn jemand ein Attentat plant, nicht wegsehen, wenn Leute abgezogen oder link und ungerecht behandelt werden.

16  Wer das durchzieht, wird immer in Sicherheit sein, er wird wie in einem Bunker wohnen, ihm kann nichts passieren. Er wird auch immer genug zu essen und zu trinken haben.

Gott ist unser Chef

17  Dann wird ein Zeitpunkt kommen, wo du den Chef, eben Gott selbst, live sehen wirst. Du wirst seine geniale Schönheit bewundern. Es wird so sein, als würde man von einem Berg auf ein ganz weites Land runtersehen.

18  Alles, was einem früher an ätzenden Sachen passiert ist, hat man dann vergessen: „Wie war das noch, damals? War das wichtig? Wo ist der Typ, dem ich früher mein Geld abdrücken musste? Wo ist der Typ, der immer alles kontrolliert hat? Hmm?“

19  Diese nervigen Leute, die immer komische unverständliche Dinge gesagt haben, sind dann ganz weit weg.

20  Alle sollen mal sehen, was in Zion gerade passiert, der Stadt, wo wir unsere Partys für Gott feiern! Dort wirst du dann ein Jerusalem sehen, in dem man wohnen kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Man muss nicht mehr ständig umziehen, es wird dort stabil und sicher zugehen.

21  Der gigantische Gott wird bei uns sein. Es wird dort viele Kanäle und Flüsse und einen Hafen geben. Aber die Kriegsmarine hat da im Hafen nichts verloren, und auch die großen Containerschiffe legen dort nicht an.

22  Denn Gott ist da. Unser Chef, der das Sagen hat, der uns anführt, der Chef, unser Präsident. Und er wird uns raushauen.

23  Wenn dort doch mal ein Schiff anlegt, dann ist es leichte Beute. Es hat keinen großen Motor und kann nicht schnell abhauen. Man kann es leicht plündern und die Waren an die Leute verschenken. Da bekommen alle was ab, auch die körperlich behinderten Menschen kriegen ihren Anteil.

24  Kein Bewohner wird in der Zeit sagen: „Mir geht’s so schlecht! Ich bin gerade voll depressiv!“ Die Leute werden gut drauf sein, weil ihnen ihr Mist verziehen wurde.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn Jahwe ist unser Richter, Jahwe ist es, der uns führt, Jahwe ist unser König, der uns befreit!
(Jes 33:22)

Erkenntnis des Tages, Mein Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Für Gott alleine will ich leben,
und ihm alleine die Ehre geben.
Er ist König, Meister, Richter und Herr,
ihm allein gebührt die ganze Ehr.
(Autor unbekannt)

Na, so toll ist dieses Kurzgedicht auch nicht, aber so eine richtig neue Erkenntnis ist mir heute nicht vor die Füße gefallen….
Genauso wenig kann ich dementsprechend „Lehren“ drausziehen.
Oder mein Kopf ist heute einfach zu, zugestopft. 
Aaaber: Ich habe heute morgen (noch im Bett) folgenden Vers gelesen:

Du sollst nicht als Verleumder in deiner Sippe umhergehen. Trete nicht gegen das Leben deines Nächsten auf. Ich bin Jahwe!
(3Mo 19:16-17)

Spurgeon schreibt dazu:
Verleumdung wirft ein dreifaches Gift aus, denn es schadet dem Verleumder, dem Hörer und dem Verleumdeten. Egal der Verleumdung etwas Wahres oder Falsches zugrunde liegt. Verleumdung und deren Verbreitung wird uns vom Wort Gottes untersagt. Der gute Name der Kinder Gottes sollte in unseren Augen wertvoll sein und wir sollten es für eine Schande halten dem Satan zu helfen, den Namen des Herrn und seiner Gemeinde zu verunglimpfen. Manche Zunge benötigt einen Zaum viel dringender als einen Ansporn. Viele rühmen und verherrlichen sich damit, dass sie ihre Brüder demütigen, so als ob sie sich damit erhöhen könnten. Die beiden weisen Söhne Noahs warfen einen Mantel über ihren Vater und der Sohn, der ihn der Schande preisgab, erntete einen schrecklichen Fluch. Vielleicht haben wir eines Tages Vergebung und Stillschweigen von einem unserer Brüder nötig, darum sollten wir auf diese Art liebevoll mit denen umgehen, die es heute brauchen. Das soll eine unserer Hausregeln und unsere persönliche Pflicht sein: „Sage keinem Menschen Böses nach“. Dennoch gestatten uns der Heilige Geist die Sünde zu tadeln und zeigt uns auch, in welcher Weise das geschehen soll. Wir sollen mit unserem Bruder unter vier Augen sprechen und ihn nicht hinter seinem Rücken verleumden. Strafen diese Art ist männlich, brüderlich und christlich und, wenn der Herr mit seiner Gnade dabei ist, nützlich zur Besserung. Scheut das Fleisch davor zurück? Dann müssen wir unserem Gewissen umso mehr Gehör verschaffen, uns disziplinieren und ans Werk machen, damit wir nicht selbst mitschuldig werden an dem, was wir an unserem Freund durch unser Schweigen geduldet haben. Hunderte sind vor großen Sünden bewahrt worden durch rechtzeitiges, weises, liebevolles Warnen treuer Seelsorger und Brüder. Unser Herr Jesus hat uns ein Beispiel vor Augen gestellt, wie man mit irrenden Freunden umgehen kann: In der Warnung, die er Petrus gab, in dem Gebt, das er für ihn darbrachte und in der sanften Art, mit der er dessen prahlerischen Zusicherung, dass Vorsicht und Warnung bei ihm unnötig wären, beantwortete.

Na, mit diesem Text kann ich ja nun schon wieder etwas anfangen. Er hat zwar so gar nichts mit Jesaja zu tun, aber das macht ja nüscht. Wenn Gott meint, letzteres ist heute bei mir wichtiger angesagt, dann ist das ja okay. Das fettgedruckte „alle Menschen“ stammt von mir und darauf beziehe ich mich auch. Die „Gemeindeordnung“, um die es hier vordergründig geht, ist jetzt bei mir nicht aktuell, da die Gemeinde, in die ich gehe, solche Dinge sehr locker sieht. Schade. Deshalb kann ich nur von mir aus gehen, wie ich mit anderen Menschen umgehe , nicht nur mit Brüdern und Schwestern. Verleumdung hat kein Mensch verdient. Aber auch ich rede manchmal schlecht von anderen Menschen. Wer hat noch nie auf Herrn Trump geschimpft? Wer mag ihn schon? Die Dinge die er tut sind sooft schlecht, schlimm und unterirdisch. Stimmt. Und dazu kann man auch eine Meinung haben. Aber es ist nicht mein Job Politiker zu verurteilen. Den Job hat Gott für sich reserviert. Ich glaube, jeder wünscht sich, dass dieser Herr sich endlich nicht mehr in die Weltpolitik einmischt, aber beeinflussen können wir es nicht. Eigentlich ein blödes Beispiel. Vielmehr geht es ja im alltäglich um die Nachbarin, deren Verhalten mich ärgert und das weitertratsche. Und das ist es, was ich nach meinen ganzen Herumgesülze heute Morgen tatsächlich mitnehme. Mund halten und wenn erforderlich, mit der Nachbarin selbst rede. Oh man, was ist das für ein Beitrag, deren Wichtigkeit nur aus einem Satz besteht und hunderte Wörter umfasst.
Also Ende jetzt hier.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, danke, dass du mir heute wieder eine wichtige Lektion erteilt hast. Es stand nicht in Jesaja, sondern im 3. Mose Buch. Aber so bist du. Immer wieder findest du einen Weg, mir die Dinge zu sagen, die gerade dran sind. Morgen kommt T. wieder und dein Auftrag lautet dieses Mal: Bitte zieht nicht über irgendwelche anderen Menschen her, was diese wohl alles besser machen könnten. Wenn es arg ärgert, dann selbst mit demjenigen sprechen und nicht beim Kaffeeklatsch mit Freundinnen. Ich hab ich nun begriffen. Eigentlich weiß ich es ja. Jeder weiß es. Und trotzdem passiert es immer wieder. Mir auch. Und genau darum hast du es mir heute nochmal aufs Herz gelegt. Ich soll aufpassen. Ja, Vater, das werde ich tun. Und das nicht nur morgen, sondern künftig immer. Ich werde es versuchen und hoffe sehr, es klappt.
Und jetzt werde ich in den Tag starten, es ist schon ziemlich spät, ich habe mit der lieben Technik gekämpft. Eine Blogeinstellung habe ich nicht wieder herausbekommen. Also dann mache ich mich an meine Arbeit, lege dir diesen Tag vor die Füße und bitte dich, mich zu begleiten und mir zu helfen, dass es ein guter Tag wird, dass sich für dich etwas tun kann.
Amen





  

 

 

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