Lukas – eine Einleitung

Lukas war wohl der einzige Nichtjude, der von Gott dazu berufen wurde, einen Teil des Neuen Testaments zu schreiben. Das nach ihm benannte Evangelium ist das längste von allen. Er wurde auch inspiriert, die Apostelgeschichte zu schreiben. Zusammen machen diese beiden Bücher – nach des Schriften des Apostel Paulus – den größten Anteil des Neuen Testaments aus.

Lukas wird in Kolosser 4:14 als der „geliebte Arzt“ bezeichnet. Im Brief an Philemon zählt Paulus ihn zu seinen Mitarbeitern (V. 24). Im letzten Brief, den Paulus angesichts seines bevorstehenden Märtyrertodes als inspirierte Botschaft an Timotheus sandte, sagte er von Lukas: „Lukas ist allein bei mir“ (1Tim 4:11). Dieser treue Mann, der den Apostel zeitweise auf seinen Reisen begleitet hatte (siehe die Abschnitte in der Apostelgeschichte, die in der Wir-Form abgefasst sind), blieb auch in den schwersten Stunden seines Lebens bei ihm.

Lukas muss als Arzt eine hohe Bildung besessen haben. Sie schlug sich in der Darstellung und im Stil seines Evangeliums nieder. Da er kein Augenzeuge der von ihm beschriebenen Tatsachen war, machte er sich mit wissenschaftlicher Gründlichkeit an das Studium der ihm zugänglichen Augenzeugen-Berichte.

In den Eingangsversen des Evangeliums (Kap. 1:1 -4) sehen wir in besonders feiner Weise die Einheit zwischen dem Motiv des Schreibens und der göttlichen Inspiration. Was Lukas von den Augenzeugen erfahren hatte, schrieb er unter der Leitung des Heiligen Geistes nieder.

(Quelle: Tägliches Manna 2011)


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