Tag 258 + 259 – Lukas 1:5-25

Johannes macht den Ansager für Jesus

5 Aber jetzt der Reihe nach. Die ganze Geschichte beginnt in der Zeit, wo Herodes noch in Judäa das Sagen hatte. Damals lebte ein jüdischer Priester in der Gegend, der Zacharias hieß. Zacharias gehörte zu der Gruppe der Abija-Priester, seine Frau Elisabeth kam aber aus der Priesterfamilie von Aaron.


6 Beide waren hardcoremäßig mit Gott unterwegs, sie taten alles genau so, wie Gott es wollte, und lebten streng nach den religiösen Gesetzen und Vorschriften.


7 Sie hatten keine Kinder bekommen können, weil Elisabeth unfruchtbar war. Außerdem waren sie mittlerweile auch schon zu alt dafür.

8 Eines Tages passierte dem Zacharias ein krasses Ding. Er war im Tempel gerade bei der Arbeit, seine Gruppe hatte Schicht.

9 Wie üblich wurde wieder ausgelost, wer in dem Tempel die Räucherkerzen und den Weihrauch anzünden sollte. Das Los fiel diesmal auf Zacharias.

10 Draußen standen in der Zeit sehr viele Leute, um mit Gott zu reden.

11 Als Zacharias in dem Raum gerade rechts von der Stelle stand, wo man dieses Rauchopfer startet, kam plötzlich eine Nachricht von Gott rein ─ in Form eines Engels. Dieser Engel stellte sich rechts neben den Altar, wo immer das Opferzeugs verbrannt wurde.

12 Zacharias gefror das Blut in den Adern. Er kriegte voll die Panik.


13 Der Engel meinte aber gleich zu ihm: „Hallo, Zacharias! Bleib locker, Gott hat auf dich und deine Gebete gehört. Deine Frau, die Elisabeth, die wird für dich noch einen Sohn kriegen, und der soll dann Johannes heißen.

14 Dieser Sohn wird dich sehr glücklich machen, und nicht nur dich, auch viele andere Menschen!


15 Gott hat was mit ihm vor. Er wird radikal mit Gott leben, keine Drogen oder Alk nehmen. Dafür wird er schon vor seiner Geburt abgefüllt sein mit einer ganz besonderen Kraft von Gott, nämlich mit seinem Geist.

16 Und er wird dafür sorgen, dass viele Israelis sich wieder auf ihren Gott einlassen.

17 Er wird so drauf sein wie der Prophet Elija, und er wird alles dafür vorbereiten, dass Gott kommen kann. Er wird dafür sorgen, dass die Väter sich wieder mit ihren Kindern vertragen. Die Leute, die weg waren von Gott, werden Gott durch ihn wieder finden. Er soll dem Meister für seine Arbeit gut vorbereitete Menschen überlassen.“

18 „Hä? Wie soll das denn gehen?“, fragte Zacharias etwas überrascht. „Ich bin schon Rentner, und meine Frau ist auch nicht mehr die Jüngste!“

19 „Ich stell mich am besten erst mal vor“, antwortete der Engel. „Ich heiße Gabriel und bin einer der Engel, die Gott am nächsten kommen dürfen. Er schickt mich, um dir diese gute Nachricht zu übermitteln, das ist mein Job!

20 Aber weil du mir das nicht glaubst, wirst du erst mal nicht mehr reden können, und zwar so lange, bis das Baby geboren ist. Du wirst sehen, ich hab dir die Wahrheit gesagt, es wird alles genau so passieren, wenn es so weit ist.“

21 Inzwischen waren draußen schon zig Leute und warteten auf Zacharias. „Wo bleibt der nur?“

22 Als er dann endlich wieder rauskam, konnte er nicht reden. Damit war eine Sache klar, irgendetwas war ihm dadrin begegnet. Mit Zeichensprache erklärte er ihnen, dass er gerade eine Vision im Tempel gehabt hatte. Zacharias konnte ab da tatsächlich erst mal nichts mehr sagen.

23 Er blieb dann noch die sieben Tage da, bis er Feierabend von seinem Priesterdienst hatte. Erst dann ging er wieder nach Hause.


24 Nur kurze Zeit später war Elisabeth tatsächlich schwanger. Fünf Monate blieb sie alleine auf ihrer Bude und zeigte sich niemandem.


25 „Gott hat mir so sehr geholfen“, sagte sie. „Dass ich noch ein Kind kriege, ist so genial! Nun kann mich niemand mehr von oben herab anmachen, weil ich keine Babys bekommen kann.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?“, fragte Zacharias. „Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung.“
(Luk 1:18 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Zweifel. Zacharias zweifelt an dem, was der Engel ihm sagt. Aber mal ehrlich, wenn mir das einer sagen würde (und ich bin 62) dann würde ich denjenigen nicht für voll nehmen. Sowas kann man nicht glauben. Ach Abraham und Sarah glaubten es damals nicht, dass sie noch ein Kind bekommen würden und versuchten es so auszulegen, dass die Magd schwanger wurde. Falscher Irrtum. Gott meinte es so, wie er es damals gesagt hatte und hier auch der Engel. Wir unterschätzen Gott. Wenn er es einmal sagt, dann isses auch so.
Nuuuur, mir ist noch nicht vorgekommen, also mir persönlich, dass mich direkt ein Engel anspricht, so klar und eindeutig. Also verstehen kann ich den Zacharias schon ….

Glauben ins Leben umgesetzt

Zweifel sind nicht gut. Zumindest Zweifel an Gottes Wort. Gott tut, was er sagt. Es ist nur die Schwierigkeit, die Stimme Gottes zu erkennen, sie zu erkennen in all den täglichen Reizen, die uns umgeben, sie rauszufiltern. Am Besten geht es, wenn man in der Bibel liest. Das ist Gottes Wort, da brauche ich nur für wahr nehmen. Schwieriger wird es, wenn Gott durch andere Menschen zu einem spricht. Oder durch Situationen. Oder noch schwieriger durch Medien. Gottes Stimme ist sanft, nicht aufdringlich, aber klar in ihrer Aussage. Am liebsten wäre es mir aber, er würde jeden Tag ein Flugblatt mit ganz klaren Anweisungen für genau diesen Tag vom Himmel schicken. Das wäre perfekt für mich.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, warum lese ich das heute? Warum denke ich heute darüber nach, wie du zu mir sprichst? Gestern habe ich gebeten, dass du mir eine neue Aufgabe zeigst. Aber es ist ruhig geblieben. Den ganzen Tag. Nichts? Und ich hatte ZWEIFEL! Zweifel, dass du noch Interesse an mir hast, dass du eventuell wieder die Leitung zu mir gekappt hast, weil ich etwas falsch gemacht habe. Ja, ich habe Angst, dass du dies wieder tun könntest. Es war so eine schlimme Zeit für mich. Aber ich weiß auch, dass ZWEIFEL das Letzte ist, was du möchtest. Du hast Zacharias stumm gemacht, weil er eben gezweifelt hat. Ist es das, was du mir heute sagen möchtest? „Keine Zweifel bitteschön, ich mache schon. Du kriegst deine Aufgabe, wenn es an der Zeit ist.“ Willst du mir das sagen? Dann habe ich es verstanden. KEINE ZWEIFEL.
Ja, ich halte mich dran.
Amen


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