Tag 260 – Lukas 1:26-38

Ein Bote von Gott macht Maria die Ansage: Dein Baby wird mal ein Präsident sein!

26 Elisabeth war gerade im sechsten Monat schwanger, da schickte Gott wieder den Engel Gabriel los. Diesmal sollte er nach Nazareth gehen, eine Stadt, die in Galiläa liegt.

27 Dort lebte ein Mädchen, das noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, sie war noch Jungfrau. Maria, so hieß sie, war mit Josef verlobt, der aus der Familie vom David abstammte.

28 Gabriel klopfte bei ihr an die Tür, und als er im Raum stand, begrüßte er sie: „Hallo, Maria! Gott will dir ein Riesengeschenk machen! Er hat dich unter Millionen von Frauen extra ausgesucht!“

29 Maria stand etwas unter Schock. Sie überlegte schnell, was er mit dieser seltsamen Begrüßung meinen könnte.

30 „Keine Panik!“, redete der Engel weiter. „Gott hat dich wahnsinnig lieb, er liebt dich einfach so, und er hat etwas ganz Besonderes mit dir vor.

31 Du wirst bald schwanger werden, und dann wirst du einen Sohn bekommen, der soll dann Jesus heißen!

32 Er wird ganz groß rauskommen, man wird von ihm sagen, dass er der Sohn von Gott ist. Er wird von Gott auf den höchsten Posten gesetzt werden, er wird ein Präsident sein, genauso, wie David einer war.

33 Er wird das Sagen haben über ganz Israel, und seine Macht wird nie zu Ende gehen.“

34 Maria war etwas verwundert: „Aber wie soll das denn bitte gehen? Ich hab noch nie mit irgendeinem Mann geschlafen!“

35 „Also, das ist so: Der Geist von Gott wird dir ganz nahe kommen. Gottes Kraft wird dafür sorgen, und darum wird das Kind auch etwas ganz Besonderes sein, es wird ‚der Sohn von Gott‘ genannt werden.

36 Pass auf, selbst Elisabeth, mit der du ja verwandt bist, ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und die ist schon im Rentenalter. Alle Ärzte haben gesagt, dass sie unfruchtbar wäre, und jetzt das …

37 Für Gott ist nichts unmöglich, Maria!“

38 „Ich will für Gott alles geben, ich gehöre ihm, alles, was du gesagt hast, soll auch so passieren.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… es geschehe mir nach deinem Wort! …
(Luk 1:38 ELB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Wow, dieser kleine Satzteil ist mir noch nie aufgefallen. Maria sagt: „es geschehe mir nach deinem Wort!“ Mit anderen Worten: Maria sagt zu Gott: Dein Wille geschehe!
Es geschieht zuletzt immer, was Gott möchte. Er sitzt am Ende des Tisches und nickt alles ab. Nichts passiert ohne dieses okay. Dessen muss man sich bewusst sein. Um wie viel leichter ist es, sich gleich auf Gottes Linie zu begeben als bockig und störrisch „Nö“ zu sagen und sein Ding selbst zu machen. Sich gleich auf Gottes Willen einzulassen und demütig sich darauf einzulassen, kann viel Kummer ersparen. Gott zu vertrauen, dass er alles richtig und keine Fehler macht, auch wenn es sich für den Moment gar nicht gut anfühlt, ist immer die bessere Wahl.
Was wäre passiert, wenn Maria „Nö“ gesagt hätte?


Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es ist dieser Satz „Dein Wille geschehe“, dieses Vertrauen, dass mir Frieden im Herzen nach dem Tod meines Mannes gegeben hat. Den Abend vor seinen Tod habe ich noch gebetet, dass er es schaffen würde, dass er überlebt und gesund wird. Ich habe dich angefleht, aber zum Schluss gesagt: „Dein Wille geschehe“. Einen Tag später ist er gestorben. Und dann kam das, was keiner versteht. Ich war geschockt, tief geschockt und vermisse ihn auch heute nach 10 Jahren noch so sehr, aber ich habe nicht mit dir gehadert. Ich hatte dich angefleht, aber du hast anders entschieden und da muss es einen sehr sehr wichtigen Grund dafür gegeben haben, den ich nicht kenne. Vielleicht wolltest du mich vor noch Schlimmeren bewahren, vielleicht meinen Mann viel Schmerz und Leid ersparen. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich ihn wieder sehen werde und das ist mein Trost und mein Frieden. Und dafür danke ich dir.
Für mich fühlt es sich nach wie vor gut an, wenn ich dich um etwas bitte, ganz doll bitte und den Satz zum Schluss sage: Aber dein Wille geschehe: Wenn es anders kommt, als ich es mir gewünscht habe, dann weiß ich, es ist genau richtig so. Und diesen Frieden wünsche ich jeden.
Amen


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