Tag 261 + 262 + 263 – Lukas 1:39-80

Maria und Elisabeth treffen sich

39 Maria hatte dann später einmal die Idee, schnell auf Besuch bei Elisabeth vorbeizuschauen. Die wohnte in den Bergen von Judäa.

40 Als sie in das Haus vom Zacharias kam, umarmte sie Elisabeth.

41 In dem Augenblick, als Maria „Hallo, Elisabeth“ gesagt hatte, hüpfte das Baby in Elisabeths Bauch wie verrückt. Und auf Elisabeth kam plötzlich die Kraft Gottes runter, und sie sagte laut zu Maria:

42 „Du bist von Gott ganz besonders krass beschenkt worden, mehr als alle anderen Frauen! Und das, was da gerade in dir wächst, dein Baby, das ist erst recht von Gott voll beschenkt und begabt worden!

43 Womit hab ich das überhaupt verdient, dass die Mutter von meinem Oberchef, von meinem Gott, mich besuchen kommt?

44 Verstehst du? Als du mich vorhin begrüßt hast, hat das Baby in meinem Bauch vor Freude voll rumgepogt!

45 Du kannst so froh sein, dass du Gott geglaubt hast! Alles, was Gott dir versprochen hat, wird auch passieren!“

Maria freut sich

46 Maria war sehr froh, als sie das hörte: „Mit allem, was ich hab, will ich dafür sorgen, dass Gott richtig groß rauskommt.

47 Alles in mir freut sich über dich, du bist mein Gott, du hast mich gerettet!

48 Gott hat mich gesehen, obwohl ich nur eine stinknormale Frau bin. Alle Menschen, die in Zukunft leben werden, werden mich einmal toll finden und mich ehren.

49 Gott hat was ganz Großes mit mir gemacht, ihm ist nichts unmöglich, er ist ganz besonders, er ist echt heilig.

50 Er liebt uns total und diese Liebe gilt allen Menschen, die ihn respektieren.

51 Er hat große Muskeln, er kann Wunder tun! Menschen, die sich sonst was einbilden, wird er alt aussehen lassen.

52 Er hat Regierungen gestürzt und Sklaven befreit.

53 Menschen, die Hunger hatten, kriegten bei ihm was zu essen, aber Menschen, die satt und reich waren, sind bei ihm leer ausgegangen.

54 Er hat uns versprochen zu helfen, und er hat dieses Versprechen nicht vergessen. Er liebt uns.

55 Er hat das schon vor Ewigkeiten Abraham und seiner Familie versprochen.“

56 Maria blieb noch drei Monate bei Elisabeth zu Besuch, erst dann ging sie wieder zurück nach Hause.

Er soll Johannes heißen

57 Nach neun Monaten war es für Elisabeth an der Zeit, und sie brachte einen Jungen zur Welt.

58 Das machte schnell die Runde im Ort, und alle Freunde und Bekannten freuten sich mit ihr, dass Gott so gut zu ihr war.

59 Acht Tage nach der Geburt gab es eine kleine Feier, wo Verwandte und Freunde eingeladen wurden. Dort wurde so ein religiöses Ritual mit dem Baby gemacht, bei dem man ihm die Vorhaut vom Penis abschnitt. Das war bei den Juden so üblich. Die Verwandten waren der Meinung, der Sohn sollte nach seinem Vater genannt werden: Zacharias der Zweite.

60 Aber Elisabeth war da anderer Meinung: „Nein, er heißt Johannes!“

61 „Was? Wo hast du den seltsamen Namen denn her? Keiner in deiner Familie heißt so!“

62 In der Hoffnung, der Vater würde ein Machtwort sprechen, fragten sie ihn, wie er seinen Sohn nennen wollte.

63 Er ließ sich ein Stück Papier und einen Stift bringen und schrieb darauf: „Sein Name ist: Johannes!“

64 Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und als Erstes lobte er Gott.

65 Diese Story machte überall die Runde, und alle waren total baff, als sie das hörten.

66 „Was wird wohl aus diesem Jungen mal werden? Ist doch eindeutig, dass Gott etwas ganz Besonderes mit ihm vorhat!“

Zacharias hat ’ne Vision, was mit Johannes passieren wird

67 Sein Vater Zacharias wurde plötzlich mit der Kraft von Gott abgefüllt. Er sagte dann prophetisch:

68 „Gott von Israel, er ist der Größte! Er ist bei uns vorbeigekommen und hat uns einen Ausweg geschaffen!

69 Er hat aus der Präsidentenfamilie vom David jemanden ausgesucht, der uns alle retten wird.

70 Schon die alten Propheten haben das gewusst, denen hatte er es versprochen.

71 Er wird uns retten, wenn unsere Feinde hinter uns her sind. Er rettet uns vor den Leuten, die uns hassen.

72 Schon zu unseren Vorfahren war er gut, er hat immer zu dem ganz besonderen Vertrag gestanden, den wir mit ihm geschlossen hatten.

73 Dieses Versprechen, das er unserem Urvater Abraham gegeben hat, löst er jetzt ein.

74 Er holt uns aus der Zwickmühle raus, er befreit uns von unseren Feinden, damit wir alles für ihn geben können, ohne Angst im Nacken.

75 Wir wollen ihm radikal dienen und tun, was er sagt, für immer!

76 Und von dir, kleiner Junge, wird man noch einiges zu sagen haben. Man wird dich als Prophet vom obersten Gott bezeichnen. Du wirst alles vorbereiten, damit Gott dann richtig loslegen kann.

77 Du wirst seinen Leuten sagen, wo es langgeht, du wirst ihnen erklären, wie sie frei von ihren Schulden werden können, die sie bei Gott haben.

78 Gott verzeiht uns, weil er uns so sehr liebt! Sein Licht wird uns die Richtung zeigen.

79 Dieses Licht wird für alle Leute da sein, die im Dunklen leben, die Angst vor dem Tod haben, die vom Tod bedroht werden. Dieses Licht wird uns den Weg zeigen, wie wir Frieden finden können.“ ─

80 Je älter Johannes wurde, desto besser lernte er Gott kennen. Schon als Jugendlicher ging er oft in die Wüste. Irgendwann fing er dann an, in der Öffentlichkeit in Israel aufzutreten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Sein Vater Zacharias wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und begann als Prophet zu sprechen:
(Luk 1:67 NEÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Meine Erkenntnis ist heute keine Erkenntnis, sondern eine Frage:
Zacharias wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt …. Ich nahm bisher an, er kam erst zu Pfingsten auf die Erde …. ???

Glauben ins Leben umgesetzt

Da ich hierauf keine Antwort weiß, lese ich einfach weiter und bitte Gott, mir die Antwort zu zeigen. Wenn es für mich wichtig ist, genau das zu wissen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, etwas ist los bei D. Und ich weiß nicht, was es sein könnte. Aber du weißt es. Bis vor zwei Wochen hat sie mindestens 1x pro Tag angerufen und mindestens 1 Stunde alles mögliche erzählt. Dann musste sie etwas auf ihre neue SIM-Karte warten. Sie war da und sie rief trotzdem nicht an. Es wundert mich. Über ein Jahr hat sie soviel mit mir telefoniert, manchmal 2-3x am Tag. Und von jetzt auf gleich nicht mehr. Gestern habe ich ihr eine Nachricht geschrieben, ob sie evtl. sauer auf mich ist oder ob ich sonst irgendetwas falsch gemacht habe. Sie antwortete: Nein, sie gehe nur noch schnell einkaufen, dann ruft sie zurück … Sie hat nicht zurück gerufen! Vater, sag mir bitte, was da los ist. Und bitte Vater, lass es einfach nichts Schlimmes sein! Bitte behüte und beschütze sie und die Jungs. Bitte lass es dafür einen positiven Grund geben …! Ich bitte dich, lass es nicht zu, dass ihr nochmal ein Bein gestellt wird. Es reicht, was passiert ist.
Gestern war ein guter Tag für mich. Ich danke dir so sehr dafür, ich habe alles geschafft, was auf meinem Plan stand. Heute ist der Start nicht so gut, ich hoffe aber, ich kann das Wichtigste doch erledigen. Sei bei mir, hilf mir und behüte mich. Das alles lege ich dir zu Füßen in Jesu Namen
Amen


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