Tag 274 + 275 – Lukas 4:38-5:11

Die Mutter von Petrus’ Frau wird geheilt

38 Nachdem Jesus aus der Synagoge abgehauen war, ging er noch mal in das Haus, in dem Petrus wohnte. Die Schwiegermutter vom Petrus hatte tierisch hohes Fieber. Jesus wurde um Hilfe gebeten, und er kam sofort.

39 Er stellte sich an ihr Bett und sagte zu dem Fieber, dass es sofort verschwinden müsse. Das passierte auch sofort. Die Mutter stand auf und machte erst mal einen Imbiss für alle klar.

40 Diese Heilung sprach sich schnell rum. Nach Sonnenuntergang hatte Jesus Sprechstunde. Jeder im Dorf, der irgendwie krank war, kam vorbei. Und egal, was sie auch hatten, er legte den Leuten die Hände auf und alle wurden wieder gesund!

41 Es gab auch ein paar dämonisch belastete Menschen, die da ankamen. Wenn er einen Dämon rausgeschmissen hatte, brüllte der vorher immer: „Du bist Gottes Sohn!“ Er fand das aber nicht so toll und bedrohte sie, bloß ihr Maul zu halten. Die hatten sofort geblickt, dass er der Auserwählte war, dieser Christus.

42 Am nächsten Morgen stand Jesus ganz früh auf und verließ das Haus. Er wollte ein wenig alleine sein und suchte einen Ort, an dem das möglich sein könnte. Aber die Leute waren hinter ihm her und suchten ihn überall. Und als sie ihn gefunden hatten, versuchten sie ihn aufzuhalten, sie wollten unbedingt, dass er nicht wieder weggehen sollte.

43 Er musste ihnen aber eine Abfuhr erteilen: „Leute, ich hab noch einiges vor! Ich muss die Nachricht, dass eine neue Zeit begonnen hat, noch überall weitererzählen. Das ist mein Auftrag, darum bin ich hier!“

44 Jesus zog dann weiter. Er wanderte durch ganz Judäa und sprach in den Synagogen im Land.

Jesus organisiert seine Ausbildungstruppe

1 Irgendwann hatte Jesus mal die Idee, eine Predigt vor mega vielen Menschen am See Genezareth zu halten. Die Leuten drängelten sich auf dem Gelände, alle wollten ihn reden hören.

2 Bevor er loslegte, sah er zwei Boote, die am Ufer festgemacht hatten. Die Fischer, denen die Boote gehörten, waren gerade am Land, um ihre Netze zu waschen.

3 Jesus stieg in eins der Boote und fragte den Besitzer (der hieß Simon), ob er ihn mit dem Boot in eine günstige Position bringen könnte, damit man ihm vom See aus besser hören könnte. Von dort redete er dann zu den Menschen.

4 Anschließend meinte er zu Simon: „Jetzt fahr mal auf den See raus und fisch noch mal ’ne Runde! Da geht heute noch was!“

5 „Meister“, antwortete Simon, „wir haben uns letzte Nacht schon die Finger wund gefischt, und da ging gar nichts. Aber okay, weil du es sagst, probieren wir es noch mal!“

6 Sie fuhren wieder raus, warfen die Netze aus und fingen so viele Fische, dass die Netze fast gerissen wären!

7 Schnell riefen sie andere Fischer zu Hilfe, die auch mit ihrem Boot ankamen. Beide Boote waren am Ende so voll mit Fischen, dass sie fast abgesoffen wären.

8 Als Simon (der dann auch „Petrus“ genannt wurde) kapierte, was da gerade passiert war, kniete er sich vor Jesus hin und sagte: „Meister, bitte verschwinde! Ich bin ein Loser und viel zu dreckig, ich bin es nicht wert, dass du in meiner Nähe bist.“

9 Er war einfach total geplättet von dieser riesenfetten Beute, die sie da gerade gemacht hatten,

10 und den anderen wie Jakobus und Johannes, den Söhnen vom Zebedäus, ging es genauso. Jesus sagte zum Simon: „Keine Angst! Ab jetzt wirst du Menschen für mich ins Netz holen.“

11 Sie legten dann mit den Booten wieder an Land an und folgten Jesus.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Aber Rabbi“, wandte Simon ein, „wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Doch weil du es sagst, will ich die Netze noch einmal auswerfen.“ Als sie es dann getan hatten, umschlossen sie eine solche Menge Fische, dass die Netze zu reißen begannen.
(Luk 5:5-6 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Sie waren die ganze Nacht draußen gewesen und ihre Netze blieben leer. Weil Jesus sie aufforderte, warfen sie die Netze nun noch einmal aus und diese waren dann so voll, dass sie rissen. Jesus sagt etwas und es geschieht. Es geschieht auch in unseren Augen Unmögliches. Auch heute noch.

Glauben ins Leben umgesetzt

Auch bei mir. Auch in meinem Leben. Damit kann ich rechnen. Darf ich rechnen. Ohne Zweifel. Gott kann. Jederzeit. Wenn er es manchmal nicht tut oder nicht so wie ich es mir in meinen Spatzenhirn ausdenke, dann hat es seinen Grund. Einen wichtigen Grund. Er hat das Ganze im Blick. Den Überblick. Darauf vertraue ich. Ohne Zweifel.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich bin müde, mir tut alles weh und ich fühle mich kraftlos. Heute ist Seniorenkreis (wie das klingt?). Ich werde nicht hingehen. Ich schaffe es nicht. Ich werde die verbliebene Kraft brauchen, um über den Tag zu kommen.
Kannst du mir sagen, warum heute schon wieder? Oder bist du der Meinung, ich solle heute nicht zum Seniorenkreis gehen? Aber warum nicht?
Gestern Nachmittag habe ich eine Bibelarbeit über die Gaben gehört. Ich war ja immer der Meinung, ich habe keine Gaben. Ich kann nix besonderes. So ein schwächliches Ding braucht keiner. Aber gestern habe ich einen Satz gehört, der mich erstaunt hat und mir inneren Frieden geschenkt hat. Gaben sind die Dinge, die man gern macht. Punkt. Und was tue ich gern? Ich mache anderen gern eine Freude, schenke sehr gern, überrasche sehr gern. Na, das ist ja mal etwas! Ich war total froh und habe gleich beschlossen, am 24. meinen beiden Nachbarn etwas vor die Tür zu stellen. Anonym. Ich mag das nicht, wenn sich Leute bei mir bedanken. Das ist mir peinlich. Das will ich nicht. Ich tue es aus Freude und nicht, weil ich etwas erwarte. Juhuu. Das isses!
Danke Vater, dass du mir das endlich klar gemacht hast. Ich muss in keinen Chor singen, ich muss nicht die Kinderstunde leiten oder Senjorenkreis. Ich muss nicht die Einleitung beim Gottesdienst machen und auch nicht mit der Bibel von Tür zu Tür laufen. Nein, muss ich alles nicht. Weil es mir keine Freude macht. Mir wurde ja mal eingeredet, dass, wenn ich sagte, ich kann das nicht: „Wenn du genug Glauben hast, bekommst du Kraft von Gott über das normale Maß hinaus“. Ich war traurig, hab an mir gezweifelt und gehadert. Und das ist jetzt weg! Ich darf für Gott das tun, was mir Freude macht, anderen eine Freude machen! Hallelujah! DANKE!
Amen


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