Tag 276 – Lukas 5:12-26

Ein Mann, der unheilbar krank ist, wird gesund

12 Einmal traf Jesus in einer Stadt einen Mann, dessen Körper von einer fiesen ansteckenden Hautkrankheit fast zerfressen war. Man nannte diese Krankheit „Aussatz“. Als dieser Mann sah, wie Jesus vorbeikam, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm auf den Boden und bettelte ihn an: „Mein Herr, bitte helfen Sie mir! Wenn Sie wollen, können Sie mich gesund machen!“

13 Jesus beugte sich zu ihm hin und berührte ihn mit seiner Hand. „Ich will das gerne tun. Ab jetzt bist du gesund!“ Und tatsächlich, der Aussatz ging sofort weg!

14 Jesus sagte dem Typen, dass er das jetzt nicht an die große Glocke hängen sollte. „Geh mal zum Priester und lass dich von ihm durchchecken. Danach mach ein Opferritual, wie es die Gesetze von Mose für so einen Fall vorschreiben, damit alle mitkriegen, dass Gott dich wirklich geheilt hat!“

15 Das half aber nur wenig weiter, was das Gerede über Jesus anging. Er war die News des Tages und die Leute kamen von überall her, um ihn reden zu hören oder um geheilt zu werden.

16 Jesus ging aber immer wieder irgendwo hin, wo er alleine war, um dort in Ruhe mit Gott zu labern.

Ein Körperbehinderter wird komplett gesund

17 Als Jesus gerade wieder dabei war, Dinge über Gott zu erklären, hörten auch ein paar von den Pharisäern, den religiösen Strebern, und den Schriftgelehrten, den religiösen Profis, zu. Die kamen mittlerweile von überall her, aus jedem Dorf aus Galiläa und Judäa, sogar aus Jerusalem waren welche dabei, nur um ihn einmal live zu erleben. Gottes Kraft war so derbe mit Jesus, dass er sehr viele Leute heilen konnte.

18 Schließlich schoben ein paar Männer einen Körperbehinderten in seinem Rollstuhl durch die Menge zu Jesus.

19 Sie kamen aber durch die Menschenmasse nicht durch, darum überlegten sie sich einen Trick. Die Männer kletterten auf das Dach des Hauses, in dem Jesus war, und nahmen Stück für Stück die Ziegel weg. Dann ließen sie ihren kranken Freund mit einem Seil durch das Loch mitten in den Raum runter, genau vor die Füße von Jesus.

20 Jesus war sichtlich beeindruckt von dem Vertrauen, das sie in ihn hatten. Darum sagte er zu dem Typen: „Was zwischen dir und Gott stand, ist jetzt weg! Der Mist den du gebaut hast, deine Sünde, ist dir jetzt vergeben!“

21 Die religiösen Profis und Streber flüsterten sich zu: „Was für eine unverschämte Arroganz! Was bildet er sich bloß ein? Nur Gott kann so was machen und Sünden vergeben!“

22 Jesus konnte aber auch Gedanken lesen, darum fragte er gleich nach: „Welchen Schwachsinn habt ihr da gerade in der Birne?

23 Was ist denn jetzt leichter zu sagen: ‚Deine Sünden sind dir vergeben!‘ oder: ‚Steh jetzt auf, du kannst gehen‘?

24 Ich werde den Beweis antreten, dass ich die Vollmacht habe, die Sünden zu vergeben!“ Dann beugte er sich zu dem Behinderten und sagte: „Steh jetzt auf, pack deine Sachen und geh nach Hause!“

25 Und der Mann stand sofort auf, klappte den Rollstuhl zusammen, auf dem er gesessen hatte, und ging nach Hause. Auf dem Weg sang er fröhlich Lieder und bedankte sich bei Gott für seine Heilung!

26 Die Menschen, die das mitkriegten, waren voll beeindruckt. „Respekt!“, meinten viele. „Heute haben wir ein echt derbes Wunder gesehen!“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jesus aber zog sich in die Einsamkeit zurück, um zu beten.
(Luk 5:16 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Auch Jesus brauchte „Stille Zeit“!

Glauben ins Leben umgesetzt

Jesus brauchte die Stille Zeit, um bei seinem Vater anzudocken. Wie können wir davon ausgehen, dass wir sie nicht brauchen? Der Begriff „Stille Zeit haben“ hat für mich etwas dogmatisches. Gerade in den evangelikalen Gemeinden wird das oft gebraucht: „Wann hast du denn deiner stille Zeit?“ Druck. Muss.
Nichts ist mir Druck und es ist auch kein Muss. Uuund bei jedem sieht die sogenannte „stille Zeit“ auch anders aus. Eine Mutter geht auf ihre Kinder auch unterschiedlich ein. Jedes Kind braucht es ein bisschen anders. Alle Kinder sind unterschiedlich. So sind wir vor Gott auch unterschiedlich. Gott verlangt nicht von uns: „hinsetzen, Bibel auf, lesen, nachdenken, eine Stunde rum, Bibel zu, weitermachen …“ Jeder ist einfach anders gestrickt. Wichtig ist nur, dass man Zeit mit Gott hat. Für mich hat sich hier diese Form bewährt und ich mache es so sehr sehr gern. Und ich glaube, Gott ist auch damit einverstanden.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern hatte ich wieder so einen Tag, wo ich nichts wirklich fertig gebracht habe und viel liegen geblieben ist. Bitte, bitte, schenke mir heute die Kraft, dass ich Liegengebliebenes aufarbeiten kann und mein eigentliches Tun für diesen Tag auch noch hinbekomme. Es tut mir gut, wenn ich „tagfertig bin“, alles erledigt habe, was auf meiner todo-Liste steht.
Im Moment fällt es mir echt schwer, für andere zu beten. Allgemeine Bitten haben sicher ihre Berechtigung, aber ich bete viel viel lieber um ganz konkrete Sachen. Jeden Tag dich zu bitten, beschütze und behüte D., ist nicht verkehrt und bestimmt auch wichtig, aber wie viel lieber würde ich dich bitten wie: „Sie hat heute einen schweren Tag vor sich, weil …. lass sie einfach die richtigen Worte finden.“ Aber ich weiß nun nichts mehr von diesen Dingen. Deshalb möchte ich dich so sehr bitten, dass sie mich wieder etwas mehr an ihrem Leben teilhaben lässt. Ja, ich weiß, sie hat bestimmt Stress, gerade jetzt vor Weihnachten, aber einfach 5 Minuten für eine Nachricht, wären so schön. Könntest du es ihr in deiner Art vielleicht sagen? Ich mag mich nicht aufdrängen, nicht nerven. Ach, alles blöd. Ich kriege keine klaren Gedanken zustande. Aber du, Vater, weißt wie ich es meine, was ich denke und fühle, auch du weißt, wie es ihr geht, was sie denkt und fühlt. Wenn es gut und richtig ist für dich, dann führe das bitte zusammen. Wenn nicht, dann zeig mir andere Dinge, die für dich wichtig sind. Meine Befindlichkeiten sind wieder mal sehr dominant. Entschuldige Bitte. Was meinst du, sollte ich Frau Flucht am 24. eine Weinflasche vor die Tür stellen? Ich hab sie solange nicht gesehen. Ach am liebsten würde ich das dem ganzen Haus machen. Ist vielleicht eine gute Idee für das nächste Jahr. Für nächste Woche hab ich ja schon etwas für die Nachbarn rechts und links vorbereitet. Ohja, jetzt kommen mir die Ideen. Danke, die Gedanken gefallen mir. Das tut mir gut. Danke. Und so starte ich doch positiv in diesen Tag. Danke
Amen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s