Tag 278 – Lukas 6:1-11

Was ist wichtiger, die Gesetze oder die Liebe?

1 An dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, streunte Jesus mit seinen Schülern mal wieder durch die Kornfelder. Die Schüler pflückten dabei ein paar Kornähren ab, zerrieben die zwischen den Händen und aßen sie.

2 Einige von den religiösen Strebern sahen das und kamen sofort mit dem Spruch an: „Das dürfen Sie nicht! Das ist verboten! Die Gesetze schreiben vor, dass man am Sabbat nichts ernten und nicht arbeiten darf!“

3 Jesus konterte: „Darf ich euch mal an die Geschichte vom ehemaligen Präsidenten David erinnern? Als er und seine Begleiter Hunger hatten, was hat er da gemacht?

4 Er ging in das Haus von Gott und nahm sich was von dem Brot, das nach dem religiösen Gesetz nur die Priester essen durften! Er gab sogar seinen Freunden was davon ab! Damit haben sie auch die Gesetze gebrochen, oder?

5 Ich darf als Auserwählter Gottes auch bestimmen, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht!“

6 Ein paar Wochen später war da so ein Mann, der hatte eine Behinderung an der Hand. Er hing in der Synagoge rum, als Jesus dort seine Lehrstunde abhielt.

7 Die religiösen Streber und Profis hatten alles genau im Blick. Sie warteten nur auf die nächstbeste Gelegenheit, wo sie ihn auf frischer Tat ertappen könnten. Wenn er jetzt jemanden heilen würde, wäre das ein guter Grund, Anzeige gegen ihn zu erstatten. Heilen war am Sabbat nämlich verboten.

8 Jesus konnte aber ihre Gedanken lesen. Also bat er den Mann, sich mal in die Mitte zu stellen, damit ihn alle sehen konnten.

9 Und dann sagte er zu den Kritikern: „Ich hab mal ne Frage an euch: Wofür ist der Sabbat ursprünglich gedacht gewesen? Ist dieser Tag dafür da, gute Sachen zu machen, oder ist dieser Tag dafür da, link drauf zu sein? Soll man an diesem Tag lieber Menschen retten oder Menschen kaputt machen?“

10 Jesus blickte einem nach dem andern in die Augen. Dann meinte er zu dem kranken Mann: „Mach deine Hand mal wieder gerade!“ Der Typ tat es, und tatsächlich, sie war sofort gesund!

11 Die Feinde von Jesus waren davon total angefressen. Ab diesem Zeitpunkt begannen sie, ein Attentat auf ihn zu planen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Und es geschah am Sabbat …
(Luk 6:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Sabbat … Nach dem Lesen des heutigen Abschnittes kam mir wieder in den Sinn, dass wir eigentlich, und ich sage eigentlich, den Samstag als Ruhetag halten sollten. Samstag oder Sonntag … Damit habe ich mich vor ein paar Jahren ganz intensiv damit beschäftigt, aber die ganzen Für- und Gegenargumente habe ich nirgendwo aufgeschrieben. Nur das wichtigste Argument: Es steht in den 10 Geboten. Alle anderen 9 Gebote halten wir oder besser, finden wir richtig, nur dieses eine nicht. Da wird argumentiert, Gott meinte ja nur, man solle nach 6 Tagen eben einen Tag ruhen. Richtig. Aber es steht definitiv Samstag. Und Jesus hielt auch den Sabbat nicht am Sonntag! Und nun? Nachdem ich mich dazu sehr belesen hatte, war für mich klar, ab dann halte ich den Samstag für den Ruhetag. Habe ich auch eine Zeit lang gemacht, aber es ließ sich nicht durchhalten und unserer Gesellschaft, wo alles auf den Sonntag ausgerichtet ist. Keiner unter den Christen hält den Sabbat (außer wohl die Sieben-Tages-Adventisten). Ich als Einzelgänger ist dann blöd. Die Ansicht, wir feiern den Sonntag, weil da Jesus auferstanden ist, halte ich für eine Zweckargumentation. Ich werde mich einfach nochmal damit auseinandesetzen. Mal sehen.

Ach ich habe gerade noch ein kurzes Video (4 Minuten) dazu gefunden.


Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute hast du mich wieder auf das Thema „Sabbat“ gebracht. Gerade nach dem kurzem Video, ist mir wieder klar, dass du den Samstag meinst. Die Katholische Kirche hat ihn umgeändert von Samstag auf Sonntag. Und es stimmt. Nirgendwo in der Bibel steht, dass wir den Sonntag nehmen sollten. Welches Recht hat die Katholische Kirche dazu? Sie behauptet, sie hätte die Macht von dir. Stimmt das? Ich kann es mir nicht vorstellen, weil sie auch noch einige andere Dinge tut, die so nicht in de Bibel stehen. Vater, was soll ich tun? Soll ich mich als privater Einzelgänger jetzt an den Sabbat am Sonntag halten? Sag es mir einfach.
Heute wir ein ruhige Tag für mich. Es sind nur diese tausend Kleinigkeiten zu tun und die Geschenke einzupacken. Das ist gut so. Nach dem gestrigen Nachmittag, dem Kindermusical war ich wieder so total erschöpft, dass hie noch die Backbleche herumstehen und die Kuchenbehälter. Die Kinder waren einfach goßartig und die Kirche proppenvoll. Ich war bereits eine halbe Stunde früher da, aber es gab nur noch wenige freie Plätze. Also Platz war noch genügend da, aber überall waren Taschen und Jacken drauf gestellt und so als „besetzt“ gekennzeichnet. Einer der Familie geht vor und blockiert die Sitzbänke. Finde ich in eine Kirche nicht unbedingt passend. Zumal ja auch eine Menge Nicht-Christen unter den Zuschauen waren. Hinter mir hörte ich so ein arrogantes Stimmchen: „Ich bin ja eigentlich kein Kirchgänger“. In mir hat es ein bisschen gegrummelt. Ich weiß, Vater, das ist nicht in Ordnung. Du hast sie ja nicht umsonst in diese Kirche geführt. Ihr Auftreten war aber nicht so, als ob sie irgendetwas verstanden hätte. Aber das ist ja Weihnachten immer so. Du kennst es und weißt es sehr wohl einzuschätzen.
Aber die Kinder waren einfach toll. Ich weiß nicht genau, wie viele Kinder zur Gemeinde gehören, die über 6 Jahre sind. Vielleicht 10? Der Rest waren fremde Kinder, Kinder aus nichtchristlichen Familien. Und das ist das großartige daran. Dass sich diese Kinder begeistern ließen.
Bitte Vater, schreibe den Organisatoren ein ganz dickes Lob in dein Buch.
Und nun werde ich diesen Tag starten, sei bei mir, beschütze und behüte mich und gib mir die Kraft, die ich für diesen einen Tag brauche.
Amen


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