Tag 279 – Lukas 6:12-19

Jesus sucht zwölf Schüler aus

12 Kurze Zeit später zog sich Jesus auf einen Berg zurück, um ne Runde zu beten. Er quatschte die ganze Nacht mit Gott.

13 Als die Sonne aufging, holte er alle Schüler zusammen und wählte zwölf von ihnen in den engeren Kreis. Diese zwölf Freunde nannte er ab dann auch „Apostel“ (das heißt so viel wie „die Botschafter von Gott“). Hier sind jetzt mal ihre Namen:

14 Simon (den er auch „Petrus“ oder „den Fels“ nannte), Andreas (der Bruder von Simon), Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus,

15 Matthäus, Thomas, Jakobus (ein Sohn von Alphäus), Simon (der früher mal ein Freiheitskämpfer war),

16 Judas (ein Sohn von Jakobus) und Judas Iskariot (der Jesus später verraten wird).

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

… und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.
(Luk 6:16 LUT)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich glaube, hier scheiden sich die Geister. Jesus hat Judas, seinen Verräter, selbst ausgewählt. In einem Kommentarbüchlein steht dazu: „Hatte der Herr bei der Berufung von Judas einen Fehler gemacht? Nein, unmöglich! Als Mensch beging er nach einer Nacht des Gebets keinen Fehler, und als Gott wusste er, wer Judas war. Doch er gab ihm eine einmalige Chance. Die ganze Zeit des Dienstes des Heilands durfte dieser Mann in seiner Nähe sein und alles direkt miterleben. Leider verharrte Judas im Unglauben.“
Das sehe ich ein bisschen anders. Ja, Jesus wusste genau, wer Judas war. Er wusste genau, dass dieser ihn verraten würde. Jesus kannte sein Los. Wenn Judas ihn nicht verraten hätte, würde es heute keine Bibel geben, wäre Jesus nicht am Kreuz gestorben, es hätte keine Auferstehung gegeben und wir nicht die Chance auf ewiges Leben. Und ja, Judas spielt darin eine tragische Rolle. Er war von Anfang an dazu bestimmt, Jesus zu verraten. Er hatte keine Chance. So sehe ich das. Viele Christen halten Judas für einen ganz bösen Menschen, weil er Jesus verraten hat. Aber, wir können doch Judas auch einmal dankbar sein. Ohne ihn wäre die historische Geschichte anders verlaufen … Einer musste es tun.

Mein Gebet für den Tag

Vater, ich bin so sehr gespalten. Zum einen feiert die ganze Welt jetzt deinen Geburtstag, zum anderen ist dies eine absolute Konsumschlacht geworden. Es fühlt sich alles so falsch an. Und ja, Jesus ist mit Sicherheit auch nicht am 25.12. geboren. Ich möchte mich dem Ganzen entziehen und schaffe es nicht. Und so mache ich mit, ein bisschen wenigstens.
Gestern Nachmittag war ich bei D., den Kindern, deren Papa und deren Eltern. Da ist diese Konsumschlacht in seinen höchsten Formen aufgefahren. Und Jesus spielte dabei nun überhaupt keine Rolle mehr. Ich habe mich so unwohl gefühlt. War aber gleichzeitig froh, dass ich jeden sagen konnte, der mich fragte, was ich denn am 24. mache, ich bin bei D. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, mich zu rechtfertigen, wenn ich zu Hause geblieben wäre. Ein trauriges Schauspiel.
Trotzdem bin ich dir so dankbar, dass es in dieser Lage noch ganz gut gelaufen ist. Ich habe mich körperlich gut gefühlt und habe auch keine Überlastungssymptome gehabt. Das hatte ich am meistens befürchtet. Das die ganze Reizüberflutung mich umhaut und ich nicht weg kann. Aber alles ist gut, alles gut gelaufen. DANKE.
Und nun habe ich eine ganz ganz große Bitte! Ich muss unbedingt mit D. reden, was bei ihr denn passiert ist, dass sie eine 180°- Wende vollzogen hat, was der Grund ist, damit ich weiß, wo ich mich dabei einordnen kann. Es einfach so hin- und annehmen, das bekomme ich nicht hin. Vater, ich brauche deine Hilfe, alleine schaffe ich das nicht. ich brauche den richtigen Zeitpunkt und ich brauche die richtigen Worte. Bitte, Vater, ohne dich geht es nicht.
Und mit diesem Wunsch starte ich in den Tag, ich hoffe noch, dass ich heute Nachmittag nicht zu T. brauche, denn ablehnen kann ich auch das nicht. Aber auch da bitte ich dich um deine Hilfe. Füge alles so, wie es für mich und T. am Besten ist. Behüte und beschütze uns.
Amen.

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