Tag 281 – Lukas 6:39-49

39 Jesus erzählte dann noch mal so ein Beispiel, was er ja oft tat: „Was bringt es einem Blinden, wenn er von einem Blinden geführt wird? Früher oder später werden beide in die nächste Baugrube fallen!

40 Ein Schüler kann nur so viel lernen, wie sein Lehrer auch weiß. Selbst wenn er alles von ihm gelernt hat, ist er nur genauso schlau wie sein Lehrer.

41 Warum regst du dich so über ein kleines Problem von deinem Bruder auf und übersiehst dabei, was für ein Mega-Probleme du selber hast?

42 Du sagst dann: ‚Freundchen, komm mal her! Ich will dir mal sagen, wo du überall falschliegst!‘ Und dabei hast du überhaupt nicht kapiert, dass du selber total daneben bist.

43 An einem gesunden Baum können keine schlechten Früchte wachsen, oder? Und so kann ein kranker Baum auch keine gesunden Früchte tragen!

44 Man kann daran erkennen, ob ein Baum gesund ist oder nicht, wenn man sich seine Früchte mal ansieht. Äpfel wachsen auch nicht in Dornenhecken und Weintrauben nicht an Brombeerbüschen.

45 Wenn einer gut drauf ist und ein gutes Herz hat, bringt er gute Sachen. Wenn einer link drauf ist, bringt der auch nur linke Aktionen, weil seine Gedanken und seine Motivation schlecht sind.“

Auf Jesus kann man bauen

46 „Warum sagt ihr ständig ‚Meister‘ und ‚Chef‘ zu mir, tut dann aber doch nicht das, was ich euch sage?

47 Ich gebe noch mal ein Beispiel, wie das abgeht bei Leuten, die das tun, was ich sage.

48 Und zwar ist das so wie ein Mensch, der ein Haus auf einem stabilen Betonfundament baut. Wenn es dann mal eine Überschwemmung gibt, dann können die Wellen das Haus nicht zerstören, weil es eine feste Grundlage hat und solide gebaut wurde.

49 Wer mir aber zuhört und dann so weitermacht wie bisher, der ist zu vergleichen mit einem Haus, das nur auf lockerer Erde ohne ein richtiges Fundament gebaut wurde. Wenn mal eine Flut kommt, dann unterspült das Wasser das Haus und alles bricht zusammen. Und am Ende bleibt nur ein Haufen Schrott übrig.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage?
(Luk 6:46)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Dieser Bibelvers fällt mir immer ein, wenn ich Weihnachten die übervollen Kirchen sehe … Oder die obligatorische Taufe der Babys … Oder die Konfirmation … Oder kirchliche Trauungen … All diese Anlässe können mit einem tiefen Glauben verbunden sein. Aber eben bei vielen auch nicht. Und ich nehme mich da nicht aus. Ich habe mich als 23jährige taufen lassen, damit ich kirchlich getraut werden kann, weil man das von mir erwartete. Und das war die einzige Motivation. Begriffen habe ich damals gar nichts. Aber all das hat vor Gott absolut keinen Wert. Ich bin froh und dankbar, dass mich Gott so geführt hat, dass ich heute einen Weg zu ihm gefunden habe. Auch wenn ich Weihnachten und Ostern nicht in die Kirche gehen mag.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute hast du mir noch einen wichtigen Vers gezeigt: (45) „denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.“ Das kam mir gestern Nachmittag schon in den Sinn. Ich war auf dem Feld mit dem Hund und bin mit anderen Spaziergängern ins Gespräch gekommen. Und es wurde geschimpft. Geschimpft über die aktuelle Politik, geschimpft über Greta, geschimpft über das Wetter, geschimpft über andere, geschimpft … Und ich konnte mich dem nicht ganz entziehen und habe mich hinterher wahnsinnig über mich geärgert. Ich möchte nicht in diesem Modus fallen, weil ich es ja eigentlich anders sehe. Weil es in meinem Herzen anders aussieht. Eigentlich. Was nützt mir die ganze Schimpferei? Nichts. Was ändere ich damit? Nichts. Es macht nur Unfrieden in mir und in meinem Umfeld. Vater, bitte, hilf mir, in solchen Schimpfgesprächen nicht mitzumachen. Für die Dinge, die ich ganz persönlich ändern kann, dafür gib mir bitte die Kraft und die Idee, wie ich es tun kann. Um all die anderen Sachen musst du dich kümmern. Ich weiß, dass du das kannst, dass du das tun wirst. Alles zu deiner festgelegten Zeit. Ich weiß es. Ich wusste es auch gestern, und trotzdem habe ich mitgeschimpft, ein bisschen wenigstens. Es tut mir leid. Das war nicht okay so. Wie sollen denn dann andere erkennen, dass wir Christen „anders“ sind? Dass es gut und richtig ist, wenn wir unser Leben in deine Hände geben, wenn unterm Strich genau das Gleiche herauskommt: das Schimpfen auf alles und jedem? Bitte Vater hilf mir, dass ich das herauslasse, was wirklich in meinem Herzen ist, die Liebe zu dir.
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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