Tag 282 – Lukas 7:1-10

Fernheilung à la Jesus

1 Nach dieser langen Rede machte sich Jesus wieder auf den Weg in Richtung Kapernaum.

2 Dort lebte ein Berufssoldat, der den Dienstgrad eines Hauptmanns hatte. Er hatte einen Angestellten, den er sehr mochte. Aber dieser Angestellte war todkrank und lag im Sterben.

3 Als der Hauptmann von jemandem hörte, dass Jesus gerade in der Stadt angekommen war, schickte er gleich ein paar angesagte jüdische Männer mit der Anfrage zu ihm, ob Jesus seinen Angestellten nicht vielleicht wieder gesund machen könnte.

4 Als diese Männer bei Jesus ankamen, baten sie Jesus, dass er bitte helfen sollte: „Der Typ ist total okay, wenn jemand Ihre Hilfe verdient hat, dann er!

5 Er liebt die jüdische Bevölkerung sehr und hat uns auch den Bau der Synagoge gesponsert.“

6 Jesus ging also mit ihnen. Bevor sie aber beim Haus des Hauptmanns angekommen waren, kamen ihnen ein paar von den Angestellten des Hauptmanns entgegen. Sie brachten eine Nachricht mit: „Verehrter Herr, bitte machen Sie sich nicht die Mühe, Sie brauchen nicht bis in mein Haus zu kommen. Das bin ich echt nicht wert!

7 Ich fühl mich noch nicht einmal gut genug, um selber bei Ihnen persönlich vorzusprechen. Mein Vorschlag ist: Bleiben Sie, wo Sie sind, und sagen Sie nur, was auch immer Sie sagen müssen, dann wird mein Angestellter schon gesund werden.

8 Das ist bei mir ja auch so. Ich habe Vorgesetzte, und wenn die mir sagen, was ich tun soll, dann gehorche ich denen. Und wenn ich zu meiner Truppe sage: ‚Abteilung Marsch!‘, dann ziehen die los. Und wenn ich zu einem Soldaten sage: ‚Bringen Sie mir mal einen Becher!‘, tut er das sofort.“

9 Jesus war echt platt, als er das hörte. Er meinte zu den Leuten, die mitgekommen waren: „Eins ist sicher: So ein Vertrauen ist mir in Israel noch nicht untergekommen!“

10 Und als die Männer wieder zurück bei ihrem Hauptmann waren, war der Angestellte tatsächlich kerngesund.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Als die Freunde des Hauptmanns in dessen Haus zurückkamen, war der Diener gesund.
(Luk 7:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ein Wort von Jesus und der Mensch wird gesund. Nur ein einziges Wort aus der Ferne. Jesus kann das. Jesus tut das. Auch heute noch. kürzlich habe ich von so einer „Spontanheilung“ gelesen. Sie erfolgte nach einem intensiven Gebet. Ja, das ist möglich. Aaaaber, ich bin da auch sehr vorsichtig, weil es Außenstehenden eventuell vermittelt: „du musst nur beten und weg sind deine gesundheitlichen Probleme. Und wenn sie immer noch da sind, dann hast du nicht genug gebetet oder dir fehlt es an Glauben“. Dann sitzt man in ein er noch tieferen Tinte. Wenn es so einfach wäre, bräuchten wir keine Ärzte mehr, keine Krankenhäuser, keine Pharmaindustrie. Nur beten. Fertig. Ja, Jesus kann heute auch noch heilen, aber er tut es so, wie er es will und wann er es will. Gott sieht die Gesamtumstände. Wir sind nicht in der Position, Gott irgendwelche Vorschriften zu machen und er liebt uns auch nicht weniger, wenn er uns in manchen Situationen, auch manchmal sehr schwierigen Situationen lässt. Er ist Chef, nicht wir.

Mein Gebet für meinen Tag

Danke, Vater, dass du mir heute morgen wieder gezeigt hast, was du alles vermagst. Du kannst jederzeit und immer eingreifen. Das zu wissen beruhigt. Alles geschieht nach deinem Plan, du hast alles im Blick, jedes Detail. Ich bin in deiner Hand. Danke. Auch wenn ich sie nicht mehr spüre, wie es schon oft vorgekommen ist. Aber dann schickst du mir wieder Zeichen, deiner Nähe und ich schäme mich dafür, dass ich fast ins Zweifeln geraten bin. Aber du verlässt die Menschen nicht, die du dir ausgesucht hast.
Auch gestern warst du da, ich habe gezweifelt, dass ich die Geburtstagsfeier schaffe. Ich habe es geschafft und es war ganz easy. Auch der Heimweg, der Anschluss mit den Bahnen … Danke, dass du mich beschützt und behütet hast. Danke auch, dass du T. Kraft gegeben hast. Seit V. bei ihr ist, geht es ihr gut. Es ist so wichtig für sie, dass sie diese Erholungspausen hat.
Heute habe ich einen ruhigen Tag vor mir und ich kann weiter Liegengebliebenes aufarbeiten. Ja, Silvester ist es auch, aber ich fürchte mich vor dieser Knallerei. Warum müssen die Menschen nur so viele Millionen Euros in die Luft ballern? Feuerwehr und Krankenhäuser sind wieder in Alarmbereitschaft. So ein Irrsinn. Bitte Vater, beschütze alle meine Lieben, besonders D. und die Jungs, dass nichts passiert, dass alles gesund und ganz bleibt und alle gut durch die Nacht kommen.
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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