Tag 286 – Lukas 8:1-15

Jesus und die Frauen

1 Kurze Zeit später machte Jesus eine Tour durch die Städte und Dörfer in der Gegend. Mit dabei waren seine zwölf engeren Schüler

2 und ein paar Frauen, die von Jesus geheilt worden waren. Einige von ihnen hatte er von einem fiesen Geist befreit. Zum Beispiel war auch Maria Magdalena dabei, bei ihr hatte er gleich sieben Dämonen rausgeschmissen.

3 Johanna (die mit Chuzas verheiratet war, der einen Job in der Verwaltung beim Präsidenten Herodes hatte), Susanna und noch ein paar andere Frauen unterstützten Jesus und seine Schüler finanziell und mit anderen Mitteln, die sie zur Verfügung hatten.

Der Vergleich mit einem Bauern, der Weizen aussät

4 Irgendwann kamen voll viele Menschen von überall her, und alle wollten Jesus hören. Jesus erzählte wieder so einen Vergleich:

5 „Also, da war so ein Landwirt, der auf seine Felder Weizenkörner ausstreute. Einige fielen dabei auf einen Weg, wo dann Leute drüberlatschten und Tauben die Körner aufpickten.

6 Einige Körner fielen auf einen Boden, wo gleich drunter eine Felsschicht lag. Die Körner keimten zwar schnell, der Boden war aber zu trocken, und darum gingen die Pflänzchen auch schnell wieder ein.

7 Dann gab es Körner, die fielen auf Boden, wo nebenan Disteln und Brennnesseln wuchsen. Die wachsen ja viel schneller und breiter, sie nahmen dem Weizen die Sonne, bis die jungen Pflänzchen erstickten.

8 Andere fielen aber auf guten Humusboden. Die Körner keimten schnell und wuchsen wie blöd. Am Ende konnte der Landwirt hundertmal so viel ernten, wie er gesät hatte. Passt auf und sperrt die Lauscher auf, wenn ich euch was erzähle!“

9 Abends wollten seine Schüler dann genauer wissen, was er mit der Geschichte sagen wollte.

10 „Also, bei euch ist das okay, wenn ich meine Vergleiche erkläre, ihr sollt diese Geheimnisse aus dem Leben mit Gott und wie es bei ihm abgeht auch kapieren. Den anderen sollen sie aber durch das Bild, das ich benutze, erst mal ein Rätsel bleiben. In den alten Schriften steht ja auch: ‚Sie sehen, was ich tue, aber können es nicht einordnen, sie hören, was ich sage, aber kapieren nichts.‘

11 Der Vergleich sollte Folgendes klarmachen: Die Körner sind Worte, die Gott zu den Menschen redet.

12 Die Körner, die auf dem Weg landen, stehen für Menschen, die Worte von Gott hören, aber dann kommt der Satan und nimmt sie wieder weg. Er verhindert, dass sie ihr Vertrauen auf Gott setzen und durchkommen.

13 Die Körner, die auf dem Boden landen, wo gleich drunter der Felsen ist, sind ein Vergleich für die Menschen, die Worte von Gott gerne hören und alles auch sofort begeistert umsetzen. Aber dabei ist nur oberflächlich was passiert, die Wurzeln sind nicht tief gewachsen. Sobald es Probleme gibt, geben sie die Sache auf.

14 Die Körner, die zwischen den Disteln und Brennnesseln gelandet sind, damit meine ich Leute, die eine Zeitlang auf Gott gehört haben. Dann gab es aber irgendwelche Sorgen, oder sie konnten sich plötzlich mit Geld alle Wünsche erfüllen und waren so satt durch den Luxus, das hat ihrem Glauben die Luft genommen.

15 Die Körner, die aber auf guten Boden gefallen sind, das sind Leute, die total offen für Gott waren. Die haben auf das gehört, was er sagt, und es auch umgesetzt. Bei denen werden viele richtig krasse Sachen wachsen können, weil sie an Gott glauben.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Wieder ein anderer Teil fiel mitten unter Disteln, die dann mit der Saat in die Höhe wuchsen und sie erstickten.
(Luk 8:7 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ganz kurz: Was sind meine Diesteln? Was kann bei mir wuchern und wachsen und Gutes verdrängen?

Glauben ins Leben umgesetzt

Nein, es ist nicht die eingeschränkte Belastbarkeit. Das schiebe ich zwar gern vor, aber es betrifft nur die „großen“ Aktivitäten und ja, das belastet mich auch. Aber im ganz normalen Alltag ist es das nicht. Zur Zeit puzzle ich wahnsinnig gern. Digital ist das so einfach und man kann sogar bei jeden Bild die Anzahl der Puzzleteilchen festlegen. Damit könnte ich Stunden verbringen und tue es auch. Puzzeln ist ja nichts Schlechtes, nur die Masse macht es. Wenn man JEDEN Tag, und ich meine wirklich JEDEN Tag damit Stunden verbringt, verplempert man jede Menge Zeit. Das sind zur Zeit MEINE Disteln. Ich habe schon versucht, es zu reduzieren, klappt nicht. Eine Bestimmte Tageszeit festzulegen, klappt auch nicht. Ganz missen möchte ich es aber auch nicht. Nun muss ich mir etwas ausdenken, damit ich nicht so überwuchert werde, dass nichts mehr von mir übrig bleibt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja, es stimmt. Ich habe ein Problem. Ich weiß, es klingt banal, irgendwie ein Luxusproblem. Aber mir raubt es die Zeit, in der ich wunderbar auch wichtigere Dinge erledigen könnte. Bitte, Vater, hilf mir dabei, mehr Selbstdisziplin einzuhalten. Ich möchte es nicht ganz aufgeben, weil es mir eben Spaß macht und auch in die dunklen Jahreszeit wunderbar passt. Ich bitte dich wirklich aus tiefsten Herzen, hilf mir. Du weißt, dass es mich wirklich belastet. Wenn ich das hier lese, kommt es mir so banal vor, so unbedeutend, so nichtig. Ja, du hast recht, es ist banal, unbedeutend und nichtig und lässt sich ganz einfach lösen.
Die innere Einstellung dazu ändern? Dass es einfach nur ein Spiel zur Entspannung ist und ich mich nicht damit belohnen soll? Ist es das? Ja, sicher hast du recht. Ich werde mir heute Mühe geben, dass es mir gelingt. Wahrscheinlich ist es nur ein winziger Schritt von dem Spaß am Spiel zu suchtähnlichem Verhalten. Ich will mich nicht davon bestimmen lassen. Also ab jetzt. Morgen werde ich dir an gleicher Stelle berichten, wie es lief. Danke, dass du auch für solche banalen Dinge ein Ohr hast. Danke.
Und so starte ich in diesen Tag, es liegen so viele unerledigte Dinge herum, gib mir die körperliche Kraft, alles zu tun, was wichtig ist, behüte und beschütze mich. Und Vater, hab ein Auge auf D. und die Jungs. Ich höre nichts mehr von ihnen. Das ist so traurig. Sei bei ihnen und vielleicht kannst du ihnen ja ins Herz flüstern, dass sie sich melden sollen. Es tut weh, dieser krasse cut. Pass auf sie auf.
Amen



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