Tag 289 + 290 – Lukas 8:40-56

Ein Mädchen, das tot war, wird wieder lebendig

40 Als Jesus zum andern Ufer übergesetzt hatte, warteten da schon wieder irre viele Leute auf ihn.

41 Kaum war Jesus an Land, drängelte sich ein Mann nach vorne zu ihm durch. Er hieß Jairus und leitete die jüdische Gemeinde im Ort. Jairus warf sich vor Jesus auf den Boden und bettelte ihn an, mit zu ihm nach Hause zu kommen.

42 Seine einzige Tochter, ein zwölfjähriges Mädchen, war todkrank und lag im Sterben. Jesus ging also mit. Auf dem Weg dorthin drängelten sich sehr viele Leute um ihn herum.

43 In dieser Menschenmasse war auch eine Frau, die seit zwölf Jahren ununterbrochen ihre Tage hatte. Ihre gesamte Kohle war schon bei zig Ärzten gelandet, aber keiner hatte ihr wirklich helfen können.

44 Sie schlich sich vorsichtig von hinten an Jesus ran und versuchte seine Jacke zu berühren. Und in dem Augenblick, wo sie den Stoff angefasst hatte, hörten die Blutungen sofort auf!

45 „Wer hat mich eben berührt?“, wollte Jesus wissen und blieb stehen. Alle schüttelten den Kopf, und Petrus meinte: „Mann, Jesus, stell dich nicht so an, bei dieser Masse von Menschen kommt es halt mal vor, dass dich jemand anfasst!“

46 Aber Jesus blieb dabei: „Irgendjemand hat mich absichtlich berührt. Ich hab ganz deutlich gespürt, wie von mir Kraft abgezogen wurde.“

47 Als die Frau merkte, dass sie erwischt worden war, fing sie voll an zu zittern. Dann ging sie auf die Knie und erzählte ihre Story. Sie sagt auch, dass sie bis eben noch krank gewesen war und ihn berührt hatte und dass sie jetzt gesund ist.

48 „Du bist wie eine Tochter für mich“, sagte ihr Jesus, „und weil du mir so vertraut hast, bist du auch gesund geworden! Jetzt geh, entspann dich und hab Frieden!“

49 Mitten in diesem Gespräch kam ein Hausangestellter vom Jairus angerannt: „Ihre Tochter ist bereits gestorben. Sie brauchen Jesus nicht mehr zu bemühen.“

50 Jesus war da anderer Meinung: „Keine Angst, Jairus, vertrau mir! Es wird alles mit ihr gut werden.“

51 Als sie in das Haus vom Jairus kamen, war da schon die Trauerfeier im vollen Gange. Jesus fragte nur Petrus, Jakobus, Johannes, den Vater und die Mutter, ob sie auch mit in das Totenzimmer kommen wollten.

52 Im Haus weinten die Leute überall, aber Jesus sagte zu ihnen: „Hört auf zu flennen! Das Mädchen ist nicht tot, sie pennt nur!“

53 Jetzt rissen einige sogar ein paar Sprüche über ihn, weil alle es wussten: Sie war bereits mausetot!

54 Jesus nahm die Hand von dem Mädchen und sagte laut zu ihr: „Steh auf, Kleine!“

55 Und das Abgefahrene passierte: Sie stand auf! Dann bestellte Jesus ihr was zu essen.

56 Die Eltern waren total glücklich und kriegten sich gar nicht wieder ein. Sie mussten Jesus aber versprechen, nicht allen Leuten davon zu erzählen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch Jesus bestand darauf: „Es hat mich jemand angerührt, denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.“
(Luk 8:46)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

  1. Jesus wusste doch, wer ihn angerührt hat. Er weiß doch alles. Also, warum fragte er? Ich denke, er wollte, dass sich die Frau öffentlich dazu bekennt, dass sie glaubt. Mein Lösungsansatz.
  2. Jesus spürte, dass Kraft von ihm abgeflossen ist. Kraft die von ihm zu ihr übertragen wurde.

Glauben ins Leben umgesetzt

  1. Jesus möchte, dass auch wir öffentlich zu ihm stehen. Tue ich das? Immer? Ja, es gab eine Zeit, in der ich es verheimlicht habe, wenn ich in Kreisen war, die das lächerlich fanden. Immerhin bin auch ich so erzogen worden. Mittlerweile tue ich es nicht mehr. Ich stehe dazu. Mir ist es dabei nun völlig egal, was andere davon halten. Aber was ich noch nicht mache, ist, dass ich ALLEN und JEDEN davon erzähle, was ich für „Glaubenserlebnisse“ habe, also Gebetserhörungen und so etwas. Ich finde, dass man das nur erzählen sollte, wenn es inhaltlich passt und nicht militant jeden um die Ohren hauen.
  2. Das würde ich sehr gern mal erleben. Dass ich spürbare Kraft von Jesus bekomme, so ein warmes Gefühl von jetzt auf gleich. So nach der Art: Du hast keine Kraft für die jetzige Situation: hier hast du welche, bitteschön.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir. Ich danke dir, dass der heutige Start in den Tag ein guter war. Im Moment fühle ich mich recht gut und wünsche mir so sehr, dass es anhalten wird. Kannst du das nicht mal organisieren? Diese Tage sind so selten.
Und einen richtigen großen Wunsch hätte ich noch. Kannst du mir nichtmal die richtigen WhatsApp-Worte für Thea finden, sie bekommt Panik wegen ihrem Knie. Ich versuche es ja, hab aber das Gefühl, ich schreibe nur klugscheißerischen Schrott. Bitte, leg mir die richtigen Gedanken in den Kopf. Ich kann ihr ja sonst nicht helfen. Oder, noch besser, sende ihr gleich die nötige Kraft, dass sie meine „guten Ratschläge“ gar nicht erst braucht. Was hältst du davon?
Und nun werde ich in den Tag starten, beschütze und behüte mich und leg mir die Dinge vor die Füße, die ich zu leisten vermag, die dich preisen und loben.
Amen


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