Tag 291 + 292 – Lukas 9:1-17

Die zwölf Schüler von Jesus gehen auf Tour

1 Irgendwann organisierte Jesus mit seinen zwölf Schülern ein Meeting. Dort stellte er ihnen alle geistlichen Vollmachten aus, die es so gibt. Sie sollten in der Lage sein, Dämonen auszutreiben und Kranke zu heilen.

2 Und dann gab er ihnen den Auftrag, überall hinzugehen und davon zu erzählen, dass jetzt eine neue Zeit angefangen hat, eine Zeit, in der Gott wieder das Sagen hat. Außerdem sollten sie dort die kranken Menschen wieder gesundbeten.

3 „Nehmt nichts mit, was euch irgendwie belasten könnte!“, meinte Jesus. „Nehmt kein Messer mit und keinen Rucksack, keinen Proviant und auch keine Kohle. Noch nicht mal eine zweite Garnitur Kleidung sollt ihr einpacken.

4 Besucht die Leute in ihren Häusern und bleibt so lange, bis ihr weitermüsst.

5 Wenn die Menschen in einer Stadt keinen Bock auf euch haben, dann macht deutlich, dass euer Job hier erledigt ist, und geht weiter. Ihr könnt als so ein Zeichen einfach den Dreck von euren Schuhen abschütteln und weitergehen. Gott wird sich in seiner letzten Gerichtsverhandlung dann schon um sie kümmern.“

6 Die zwölf Schüler von Jesus zogen los und machten eine große Tour durch Israel. In jedem Ort erzählten sie über die gute neue Nachricht, die es von Gott zu berichten gab. Und dann machten sie dabei auch kranke Menschen wieder gesund.

Herodes peilt es nicht: Wer ist dieser Jesus?

7 Herodes, den man auch den Chef von Galiläa nannte, bekam es mit der Angst, als er die Storys über Jesus hörte. Der Grund dafür war, dass einige behaupteten, Jesus sei der Geist von Johannes. Er wäre jetzt zurückgekommen, um sich an Herodes zu rächen.

8 Ein anderes Gerücht war, dass er der alte Elija sei oder irgendein anderer großer Prophetentyp, der wieder lebendig geworden war.

9 Herodes sagte dazu: „Johannes habe ich doch höchstpersönlich den Kopf abschlagen lassen. Was ist das jetzt wieder für ein Mann, von dem ich solche seltsamen Dinge höre?“ Er wollte Jesus deswegen unbedingt einmal kennenlernen.

Jesus macht mit wenig Essen über 5.000 Leute satt

10 Als die Schüler (die man ab jetzt auch Apostel nannte) wieder zurück waren, erzählten sie Jesus alles, was sie auf ihrer Tour erlebt hatten. Anschließend nahm sie Jesus mit an einen Ort in der Nähe der Stadt Betsaida. Dort war nicht so viel los, und er wollte mit ihnen etwas alleine sein.

11 Die Leute kriegten das aber schnell spitz und folgten ihnen. Also machte Jesus wieder ein Spontantreffen und erzählte denen über die neue Zeit, die jetzt begonnen hatte. Außerdem heilte er alle Leute, die krank waren.

12 Gegen 18.00 Uhr gingen seine Schüler in einer Pause nach vorne, um sich mit ihm zu besprechen. „Schick die Leute nach Hause, Jesus“, sagten sie, „die müssen alle auch mal was essen und sich noch einen Pennplatz für die Nacht organisieren. Hier auf dem Dorf hat jetzt schon alles zu.“

13 Jesus’ Antwort war: „Hey, Jungs, gebt ihr ihnen doch was zu essen!“ ─ „Was? Wir haben gerade mal fünf Toastbrote und zwei Frikadellen am Start!“

14 Es waren ungefähr 5.000 Männer da, dazu noch die Frauen und Kinder. „Sie sollen sich mal gruppenweise zusammentun, zu jeweils 50 Leuten“, gab Jesus die Anweisung.

15 Gesagt, getan.

16 Dann nahm er die fünf Toastbrote und die Frikadellen, die ihm die Schüler in die Hand gedrückt hatten. Er blickte kurz Richtung Himmel, dankte seinem Vater für das Essen, und gab die Teile Stück für Stück an die Leute weiter.

17 Nach dem Essen waren alle pappsatt! Es reichte dicke, und es blieben sogar noch zwölf Einkaufswagen mit Essen übrig!

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jesus nahm die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte Brot und Fische und reichte sie seinen Jüngern, damit diese sie an die Menge weitergaben.
(Luk 9:16 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jesus dankte Gott für das Essen. Eine Art Tischgebet.
Ich bete nicht vor dem Essen. Das finde ich selbst gar nicht gut. Aber ich bin allein und vergesse es einfach.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn selbst Jesus dem Vater dankte, um wie viel mehr sollte ich es tun? Ja, ich bin dankbar, dass ich immer ausreichend zu essen habe, nur formuliere ich es nicht kurz vorher. Das will ich jetzt ändern.

Mein Gebet für meinen Tag

Lieber Vater, es ist schon kurios, welche Formen du benutzt, um mich zu belehren. Heute also das Danken vor dem Essen. In Lukas 9:16 steht in der HfA-Bibel, Jesus dankte Gott. Ich hab nochmal nachgeschaut in der Elberfelder Bibel mit den Strong-Nummern. Da steht im Urtext „eulogeō“ und das bedeutet nicht danken, sondern segnen oder loben oder preisen. Die HfA übersetzt es also sehr großzügig. Umso mehr bin ich begeistert, dass du mich auf so eine Art hinweist, dass es gut ist, vor dem Essen dir dafür zu danken. Denn alles kommt von dir, alles was ich habe, besitze und bekomme. Und deshalb gebührt dir großer Dank, auch formuliert als Tischgebet. Nein, es soll keine Floskel sein, irgendetwas Dahergesagtes, es kommt vom Herzen, von meinem Herzen.
Danke Vater, dass du mich darauf hingewiesen hast.
Amen


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