Tag 293 + 294 – Lukas 9:18-36

Petrus hat es gerafft: Du kommst von Gott und rettest uns alle!

18 Irgendwann hing Jesus mal mit seinen Schülern allein rum, und da fragte er sie: „Was reden die Leute eigentlich über mich? Was glauben sie, wer ich bin?“

19 „Also, Jesus, da gibt es einige, die glauben, du bist Johannes, der die Leute getauft hat. Andere halten dich für die Neuauflage vom alten Elija. Und dann gibt es Leute, die halten dich für irgendeinen anderen von den Propheten, der wieder lebendig geworden ist.“

20 „Aha, und für wen haltet ihr mich?“ Petrus sprang sofort auf und meinte: „Du bist der Auserwählte, du bist der Christus, den Gott zu uns geschickt hat!“

21 Jesus wollte, dass sie das noch nicht weitersagen, das war ihm wichtig.

22 „Der Auserwählte muss aber noch echt üble Sachen durchmachen. Die Führungsebene von Israel, die Oberpriester und die Theologen, werden sich gegen ihn stellen und ihn töten. Aber nach drei Tagen kommt sein Comeback. Er wird den Tod besiegen und wieder lebendig werden!“

Was für Konsequenzen es hat, mit Jesus zu leben

23 Jesus hielt wieder eine Rede und sagte zu den Leuten: „Wenn jemand zu mir gehören will, sollte er sich selbst nicht mehr so wichtig nehmen. Wenn er so lebt wie ich, muss er ständig bereit sein, für seinen Glauben harte Konsequenzen zu ertragen, bis dahin, dass er sogar getötet wird.

24 Die Leute, die verkrampft um ihr Leben kämpfen, werden es verlieren. Wenn jemand aber sein Leben mir radikal zur Verfügung stellt, der wird es für immer gewinnen.

25 Was bringt es denn, wenn einer der totale Superstar ist und alles erreicht, was er sich vornimmt, aber der Preis, den er dafür zahlt, das gottmäßige Leben ist, das nach dem Tod noch weitergeht?

26 Wenn es jemand vor anderen voll peinlich ist, mit mir zu leben, dann wird es mir auch peinlich sein, dass er zu mir gehört. Ich werde mich für ihn schämen, wenn ich mit einer grenzenlosen Kraft wiederkommen werde, flankiert von den großen Engeln vom Vater.

27 Ich mach euch noch mal eine Ansage: Einige von denen, die hier stehen, werden das noch erleben, bevor sie sterben. Sie werden noch sehen, wie das neue Land entstehen wird, das Land, wo Gott das Sagen hat.“

Jesus leuchtet

28 Ungefähr acht Tage später ging Jesus mit Petrus, Johannes und Jakobus auf einen Berg, um ’ne Runde zu beten.

29 Plötzlich veränderte sich sein Gesicht total, und seine Klamotten fingen an zu strahlen, so wie weiße Sachen unter UV-Licht.

30 Und dann kamen plötzlich zwei Männer an, das waren Mose und Elija, die laberten mit Jesus!

31 Die beiden waren auch von diesem derben Licht umgeben. Sie unterhielten sich darüber, wie es mit Jesus zu Ende gehen würde und was ihn in Jerusalem erwarten würde.

32 Petrus und die anderen Schüler waren eingepennt. Aber dann wurden sie wach und sahen Jesus mit den beiden Männern, die neben ihm standen.

33 Als sich Mose und Elija verabschieden wollten, rief Petrus (leicht angebreitet von der ganzen Atmosphäre): „Meister, das ist alles so superkrass hier! Ich habe ’ne coole Idee: Wir bauen euch hier drei Häuser! Eins für dich, eins für Mose und eins für Elija, okay?“

34 Kaum hatte er zu Ende geredet, da kam plötzlich eine große Wolke angeflogen. Diese Wolke legte sich über den Berg. Die Schüler bekamen Riesenpanik.

35 Aus der Wolke sprach eine Stimme zu ihnen, und die meinte: „Das ist mein Sohn, den hab ich unheimlich lieb! Tut das, was er euch sagt!“

36 Und dann waren die Stimme und die Wolke genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen waren. Jesus stand dort wieder alleine. So schwer beeindruckt von dem ganzen Film, redeten die Schüler nicht über das Erlebte, für eine lange Zeit.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Und zu allen sagte er: „Wenn jemand mein Jünger sein will, dann muss er sich selbst verleugnen, er muss täglich sein Kreuz aufnehmen und mir folgen.
(Luk 9:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Sich selbst verleugnen … Ich weiß, was das theoretisch ist, aber die Umsetzung?

Glauben ins Leben umgesetzt

Jaaa, ich würde es sehr gern können. Nur noch für Gott zu leben. Alles, was man hat, ist und tut, nur noch für Gott. Christsein in Perfektion. Aber ehrlich, ich kenne keinen lebenden Menschen, der genauso lebt. Ich glaube, Gott erwartet von uns auch keine Perfektion, weil wir es nicht sind. Wir sind nicht vollkommen, das haben Adam und Eva vergeigt. Aber Jesus als das große Vorbild zu nehmen, irgendwann einmal genauso zu sein, das geht schon. Aber im Jetzt nicht vergessen, das Gott uns so liebt, wie wir sind. Trotz unserer Unvollkommenheit.

Mein Gebet für heute

Lieber Vater, nein, ich habe es nicht geschafft, vor dem Essen an das Gebet zu dir zu denken. Kein einziges Mal. Es ärgert mich. Warum kann ich nicht einfach mal kurz innehalten und dir dafür danken, was du alles für mich tust? Selbst wenn ich die ganze Wohnung voller Zettel kleben würde, mit genau diesem Hinweis darauf, würde ich wahrscheinlich dran vorbeirennen und sie nicht mehr bemerken. Kannst du mir nicht eine Idee geben, wie ich dieses Stillewerden vor dem Essen lernen kann?
Ein großes Danke, dass du dich um T. gekümmert hast. An ihrem Knie hat sich nichts verändert, aber sie ist nicht weiter in die Depression reingerutscht. Soll heißen, sie schafft es bis zum Arzttermin, nicht völlig zu verzweifeln.
Heute Nachmittag ist wieder der Spielenachmittag und ich habe ein bissel Angst davor. Beim letzten Mal ging es mir so sehr schlecht, dass ich nicht in der Lage war, allein nach Hause zu gehen. Bitte gib mir den Mut zu sagen, wenn es mir zuviel wird, dass ich rechtzeitig aufstehen kann, damit ich noch gut nach Hause komme. Bitte, hilf mir doch dabei. Besser wäre es natürlich, ich hätte alle Kraft der Welt und könnte ganz entspannt bis zum Schluss durchhalten. Ich verlasse mich jetzt einfach auf dich, dass du mich gut durch den Tag bringst.
Ach, und könntest du eventuell M. mal ins Herz legen, dass er auf meine WhatsApp-Nachricht antwortet. Einfach nur, damit ich weiß, dass es nicht an mir liegt, wenn er sich nicht meldet. Diese panische Angst vor dem Abgelehnt werden ist noch so groß. Das Trauma ist sofort wieder da. Bitte, nur einen Satz, wie: „mir geht es gerade nicht gut“… Ist schon kacke mit diesen Selbstzweifeln. Ich merke gerade, wie sie wieder in mir hochkriechen. Bitte, sei bei mir und sag mir ganz einfach, dass du mich liebst, wie ich bin. Einfach so. Bedingungslos.
Amen


PS: M. hat gerade geantwortet. Er hat ein neues Handy. DANKE! Gebetserhöhrung sofort, nenne ich das! DANKE!


Veröffentlicht in Lukas

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