Tag 303 + 304 – Lukas 11:14-36

Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner

14 Irgendwann musste Jesus mal so einen bösen Geist aus jemandem rausschmeißen, der dafür gesorgt hatte, dass der Mann nicht reden konnte. Als der Geist draußen war, quatschte der Typ sofort los. Die Zuschauer waren alle total baff.

15 Es gab aber auch ein paar Kritiker, die der Meinung waren: „Jesus kann das alles nur, weil er die Macht von der dunklen Seite hat, dem Satan, dem obersten Dämon von allen!“

16 Andere wollten Jesus immer wieder austesten: „Machen Sie doch mal schnell irgendein Naturwunder am Himmel! Dann glauben wir auch, dass Sie wirklich von Gott kommen!“

17 Jesus wusste genau, was die Leute wollten. Darum sagte er zu ihnen: „Jede Regierung ist dann am Ende, wenn sie untereinander zerstritten ist. Wenn es in ihr Grabenkämpfe und Streitereien gibt, kann sie gleich einpacken.

18 Was geht da also mit dem Satan? Wenn ein Dämon gegen einen anderen Dämon kämpfen würde, dann könnte die Macht von Satan kaum lange anhalten, oder?

19 Angenommen, ich würde mit der Kraft von Satan arbeiten, mit welcher Kraft handeln dann bitteschön eure Leute? Wenn sie so was behaupten, verurteilen sie sich damit doch selbst!

20 Wenn ich Dämonen aus Menschen rausschmeiße, dann tue ich das mit der Kraft, die Gott mir gibt. Und das bedeutet, dass die neue Zeit, in der Gott das sagen hat, schon lange angefangen hat.

21 Ist doch logisch: Solange ein Karateweltmeister, der dazu noch einen großen Waffenschrank hat, sein eigenes Haus bewacht, kann niemand bei ihm einbrechen.

22 Wenn jetzt aber jemand kommt, der stärker ist als er, und der haut ihn um und besiegt ihn, was dann? Er wird ihm die Waffen alle wegnehmen und seine Sachen an Leute verschenken.

23 Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner. Wer nicht mit mir arbeitet, arbeitet gegen mich.“

Warum Dämonen zurückkommen können

24 „Immer wenn ein fieser Geist, so ein Dämon, einen Körper verlassen hat, dann ist er ja obdachlos“, erzählte Jesus weiter. „Er zieht so lange rum, bis er irgendwo ein neues Opfer gefunden hat. Wenn er keins findet, denkt er sich: ‚Ich kann’s ja noch mal bei dem probieren, aus dem ich rausgeflogen bin.‘

25 Wenn er dann zurückkommt, ist die alte Bude supersauber, aufgeräumt und leer.

26 Also ruft er seine Leute an und nimmt sieben andere Kollegen dazu, die noch ätzender drauf sind als er. Mit denen zieht wieder in den Menschen ein. Dem geht es dann noch viel schlechter als vorher.“

Wer kann sich freuen?

27 Während seiner Rede sprang plötzlich eine Frau auf und rief: „Die Mutter, die dich geboren und großgezogen hat, die kann sich echt freuen!“

28 Aber Jesus sagte: „Wirklich freuen können sich alle Leute, die Worte von Gott hören und sie in ihrem Leben umsetzen!“

Jesus und Jona

29 Als mal wieder mega viele Leute bei Jesus waren, fing er an zu erzählen: „Die Menschen, die heute leben, sind echt finster drauf. Sie fordern ein Wunder nach dem nächsten, weil sie Beweise sehen wollen, aber Beweise werden sie nicht bekommen. Wie war das denn früher mit dem Jona?!

30 Jona war ja damals auch wie so ein Beweis oder Zeichen für die Bewohner von Ninive, dass Gott es ernst meint. So ähnlich wird das, was mit mir, dem Auserwählten passieren wird, auch zu einem Beweis für die Menschen werden.

31 Wenn der letzte Tag dieser Welt kommt, wird es eine riesengroße Gerichtsverhandlung geben. Dort wird auch die Präsidentin aus dem Süden als Zeugin gegen dieses Volk antreten. Sie werden alle verurteilt. Die Präsidentin kam von weit her, weil sie von Salomos Wissen und von seiner Weisheit etwas abhaben wollte. Aber der Typ, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Salomo. Trotzdem wollt ihr nichts von ihm wissen.

32 Auch die Leute aus Ninive werden mal auf der Zeugenbank vor Gericht Platz nehmen und ein Wörtchen zu eurer Verurteilung mitreden. Denn die haben damals auf Jona gehört, sie haben ihr Leben geändert. Aber der Mann, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Jona. Trotzdem wollt ihr euch nicht ändern.“

Alles, was die Sicht nimmt, muss weg

33 „Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand seine Nachttischlampe anmacht und sie dann unters Bett stellt oder einen Eimer drüberkippt? Nein, er wird sie irgendwo oben hinstellen, damit er genug Licht im Zimmer hat, wenn jemand auf Besuch vorbeikommt.

34 Dein Auge ist wie ein Fenster vor deinem Innersten. Wenn es okay und sauber ist, dann kommt genug Licht in dich rein, und es ist in dir total hell. Wenn es aber versifft und dreckig ist, dann bleibt es auch in dir dunkel, weil kein Licht durchkommen kann.

35 Darum pass auf deine Augen gut auf! Sie dürfen nicht verdreckt oder etwa blind werden, sonst wird es dunkel in dir.

36 Wenn du voll im Licht stehst und nichts mehr an dir dunkel ist, dann ist dein Leben so hell, als würde dich das Licht der Lampe direkt anleuchten.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Durch die Augen fällt das Licht in deinen Körper. Wenn sie klar sehen, bist du ganz und gar vom Licht erfüllt. Wenn sie aber getrübt sind, ist es dunkel in dir.
(Luk 11:34 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Als ich diesen Vers las, kam mir sofort die Gesichter der U-Bahn in den Sinn. Schaut man in die Gesichter der Menschen, sieht man sososo viele, die verkraft, verkniffen und gestresst sind. Sehrsehrsehr selten schaut jemand fröhlich. Diese Menschen kann man wirklich mit der Lupe suchen. Und wenn ich diesen Vers lese, dann denke ich daran, warum diese Menschen solche Gesichter, solche Augen haben. Was ist in diesen Menschen los? Es ist erschütternd.
Vor ganz ganz vielen Jahren, Mitte der neunziger Jahre war ich zur Kur in Gunzenhausen. Das Sanatorium wurde von Diakonissen geleitet. Das war das krasse Gegenteil. Die Frauen strahlten so eine Ruhe und Freundlichkeit aus! Das war das Schlüsselerlebnis, dass ich mich auf die Suche nach Gott machte. …
Und heute kam mir genau das wieder in den Sinn. Wie kaputt ist diese Welt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du weißt, was in dieser Welt los ist. Du weißt, wie verloren wir Menschen sind, dieses Hasten und Hetzen, diese Hamsterräder auf der Suche nach Glück. Ich bin so froh, dass du mich gefunden und gesucht hast. Und so dankbar. Der Weg ist nicht unbedingt leichter, aber die Einstellung dazu. Bitte Vater, erhalte mir diese Herzenseinstellung. Und wenn es wieder finster um mich herum wird, wenn sich Verzweiflung anschleicht, bitte, Vater, schicke mir diese Gedanken, dass ich gut durchkomme. Ich weiß, dass du dich in den vielen Jahren so sehr um mich bemüht hast, ich den roten Faden erkenne und ich bin so verwundert, dass du mich immer wieder gezogen hast, mich nicht fallen gelassen hast. DANKE. Bitte Vater, öffne mir weit die Türen, in die ich gehen soll und verschließe alles, was mich von deinem Weg abbringen könnte. Ich spüre deine Führung und bin dir so dankbar! Bitte beschütze und behüte mich weiter, so auch heute, lass es einen guten Tag werden.
Amen


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