Tag 311 + 312 – Lukas 12:49 – 13:9

Leute werden sich streiten, weil einer an Jesus glaubt

49 „Ich bin zu euch gekommen, damit der Punk abgeht hier auf der Erde, es soll brennen! Ich würde mich so sehr freuen, wenn das schon passiert wäre und ich meinen Job schon erledigt hätte.

50 Auf mich wartet aber noch etwas ganz Übles. Ich muss einen furchtbaren Tod sterben, das macht mir echt Angst, bis ich das hinter mich gebracht habe.

51 Falls ihr gedacht habt, ich würde den Weltfrieden organisieren, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht! Nein, wo ich bin, werden sich Menschen streiten,

52 ganze Familien werden wegen mir auseinanderbrechen, weil drei Mitglieder auf meiner Seite stehen und zwei keinen Bock auf mich haben oder umgekehrt.

53 Es wird Zoff geben zwischen dem Vater und dem Sohn, zwischen der Mutter und der Tochter.“

54 Jetzt richtete Jesus noch mal ein paar Worte an die Menschen, die drumrum standen: „Wenn ihr zum Himmel seht und ein paar dunkle Wolken kommen aus einer Richtung, dann sagt ihr doch bestimmt: ‚Gleich regnet es!‘ Das ist richtig.

55 Wenn aber die Sonne morgens schon runterknallt, sagt ihr: ‚Heute wird es warm!‘ Und das stimmt auch.

56 Ihr Pseudos! Wie das Wetter wird, könnt ihr euch leicht ausrechnen, aber wenn ihr seht, was in der Welt gerade abgeht, dann kapiert ihr gar nichts!

57 Warum peilt ihr nicht, was jetzt zu tun ist?

58 Wenn du heute einen Gerichtstermin hast und du triffst auf dem Weg zum Gericht den Typen, der dich angezeigt hat, dann versuche, das Ding zu regeln, bevor ihr vor dem Richter landet. Sonst wirst du verurteilt und landest im Knast.

59 Und dann hängst du da so lange, bist du den letzten Cent bezahlt hast.“

Mit Gott wieder klarkommen oder sterben

1 In dieser Zeit erzählten ein paar Leute Jesus, dass Pilatus einige Männer hatte abschlachten lassen, während sie gerade dabei waren, ein Opferritual im Tempel zu machen. So hatte sich ihr Blut mit dem Blut der Tiere vermischt, die dort geopfert wurden.

2 „Sagt mal, Leute, glaubt ihr jetzt, dass diese Männer ganz besonders schlimme Verbrecher waren, dass die mehr Mist gebaut haben, als andere Leute? Denkt ihr, das war der Grund für ihren schlimmen Tod?

3 Nein, Leute, das stimmt schon mal gar nicht! Genau das Gleiche kann jedem von euch auch passieren, wenn ihr nicht mit dem Mist aufhört, den ihr täglich baut, und nicht anfangt, mit Gott ganze Sache zu machen!

4 Könnt ihr euch an die achtzehn Männer erinnern, die gestorben sind, als das Hochhaus in Siloah plötzlich eingestürzt ist? Waren das vielleicht die schlimmsten Menschen in Jerusalem?

5 Nein, Leute! Ich sag’s noch einmal: Wenn ihr nicht aufhört mit dem Mist und anfangt, mit Gott ganze Sache zu machen, werdet ihr genauso sterben wie die.

Die zweite Chance

6 Jesus erzählte dann noch mal eine Geschichte: „Ein Typ pflanzte mitten in seinen Weinberg einen Apfelbaum. Jedes Jahr checkte er, ob jetzt endlich mal einen Apfel ernten könnte. Aber es passierte nichts, an dem Baum wuchsen einfach keine Früchte.

7 Schließlich sagte er zu seinem Gärtner: ‚Drei Jahre hab ich jetzt gewartet, und immer noch passiert da nichts dran! Hau das Teil einfach um. Der Boden ist zu schade für einen Baum, der nichts bringt.‘

8 Der Gärtner meinte aber: ‚Komm, gib ihm noch ein Jahr! Ich will mich extrem um ihn kümmern, ihn gut düngen und die trockenen Äste raus schneiden.

9 Wenn er im nächsten Jahr wieder nichts bringt, dann haue ich ihn um.‘“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denkt ihr vielleicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung.
(Luk 12:51)

Meine Erkenntnis des Tages , MEIN Pünktchen

Klingt irgendwie paradox, da wir ja immer davon ausgehen, Jesus ist der Friedensstifter „liebet eure Feinde“ usw.
Nein es ist kein Widerspruch. E Im Kontext ist es einfach eine andere Situation. Jesus ist nicht auf die Erde gekommen, damit wir es hier uns gemütlich einrichten können. Alle, die sich zu ihm bekennen, werden auf irgendeine Weise in Konflikt geraden, weil sie sich nicht von der „Welt“ einfangen lassen. Die „Welt“ wird von Satan beherrscht und regiert (auch wenn das von mancher Kanzel anders gepredigt wird) und es ist gefährlich, sich mir Satan zu verbrüdern. Denn dann hat er gewonnen, mich. Wir sind kein Teil von ihr, auch wenn wir darin leben müssen. Vorerst.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ja, es ist nicht einfach, sich getrennt von dieser Welt zu halten. Zu viele Verlockungen gibt es. Viel zu viele. Nein, wir sollen uns nicht von allen Nettigkeiten enthalten, aber diese Dinge nicht zu unseren Göttern machen. In diesem Zusammenhang halte ich es auch nicht für richtig, dass Christen in die Politik gehen. Wir sollen Jesus nachfolgen, er war nicht gekommen, um bei den Römern ins Parlament sich wählen zu lassen. Jesus hat sich nicht in die damalige Politik eingemischt (auch wenn die damaligen Juden es gern gesehen hätten). Nein, unser Parlament sitzt woanders, unsere Heimat ist eine andere, wir sind hier nur auf der Durchreise. Meine Meinung.

Mein Gebet für den Tag

Vater, heute geht es mir wieder besser. Ich habe einen kompletten Tag dazu verbracht, mich von dem Spiele-Nachmittag zu erholen. Es erschöpft mich so sehr, gerade wenn wir uns ein neues Spiel ausdenken. Aber jetzt ist es durch und ich schaue gut auf den heutigen Tag. Ich danke dir aber auch für D., sie kommuniziert wieder mit mir, wenn auch „nur“ über WhatsApp. Ich bin so dankbar. Nun weiß ich wieder ein bisschen mehr über ihre Gedanken und Sorgen und auch, dass es A. in seiner jetzigen Situation nicht gut geht. Er hat die Dienstelle gewechselt und ist jetzt nach 3 Monaten schon nicht mehr glücklich dort. Dabei wollte es er unbedingt. Bitte, Vater, führe ihn dorthin, wohin du ihn gern haben möchtest und sei es durch einen crash, wenn es gar nicht anders geht. Aber, Vater, weißt du was ich so gar nicht verstehe? Warum wolltest du, dass die beiden ein Haus bauen, dass jetzt nur noch Ballast ist und mir auch großen Kummer bereitet habe. Ich habe vorher gebetet, dass du 1000 Steine ihnen in den Weg legen mögest, wenn es nicht dein Wille und nicht dein Plan ist. Aber es gab keine 1000 Steine, nicht mal ein einziges Steinchen? Vater, warum? Wohin führt dieser Weg? Was ist dein Plan?
All diese Fragen lege ich dir heute vor. Aber eins weiß ich, du machst keine Fehler, es muss einen Sinn haben. Und so bitte ich dich, pass gut auf D. und A. und die Jungs auf. Zeig A. den Weg aus seinem Knäuel, in das er sich verstrickt hat, hilf ihm bitte. Bitte.
Und lass diesen Tag ein guter Tag werden. Auch für T. mit ihrem kaputten Knie, lass sie nicht verzweifeln, auch nicht an ihrem neuen Problem mit der Hausververwaltung. Immer wieder gerät sie an ihre psychischen Grenzen, hilf bitte auch ihr.
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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