Tag 317 + 318 Lukas 14:25 – 15:10

Radikal mit Gott leben, das bringt es!

25 Sehr viele Leute waren jetzt mit Jesus unterwegs. Irgendwann drehte er sich zu ihnen um und sagte:

26 „Wer mit mir leben will, muss einen radikalen Schnitt mit seiner Vergangenheit machen. Sein Vater und seine Mutter, seine Frau und seine Kinder und auch seine Geschwister müssen ihm unwichtig werden. Er muss sich sogar selbst total unwichtig sein. Nur wer so drauf kommt, gehört zu meinen Schülern.

27 Wer nicht bereit ist, die heftigen Schwierigkeiten bis hin zur Todesstrafe auszuhalten, die er bekommen wird, nur weil er mit mir lebt, der gehört nicht zu mir.

28 Wenn sich jemand ein Haus bauen will, dann rechnet er doch auch erst mal zusammen, wie viel Kohle er dafür braucht und ob er die überhaupt zusammenkriegt.

29 Sonst steht zwar das Fundament, aber er kann nicht zu Ende bauen, weil das Konto leer ist. Die Leute würden ihn auslachen:

30 ‚Ein ganzes Haus wollte er bauen? Jetzt ist gerade mal ein Fundament daraus geworden.‘

31 Oder welche Regierung würde einem anderen Staat den Krieg erklären, wenn die Minister nicht wenigstens vorher beraten hätten, ob ihre Armee überhaupt dazu in der Lage ist, diesen Krieg zu gewinnen? Ob sie es mit einem Flugzeugträger schaffen würden, einen Krieg gegen ein Land mit zwei Flugzeugträgern zu gewinnen?

32 Wenn die Rechnung nicht aufgeht, dann wird die Regierung dem Feind einen Unterhändler vorbeischicken, um die Friedensbedingungen auszuhandeln.

33 Darum sag ich euch noch mal: Keiner von euch kann mein Schüler sein, wenn er nicht bereit dazu ist, alles aufzugeben.

34 Anderes Beispiel: Salz ist wichtig zum Würzen von Essen, aber wenn es nicht mehr salzig ist, kannst du es auch gleich in die Tonne drücken. Man kann Salz nicht wieder salzig machen.

35 Und Salz ohne Wirkung ist für nichts zu gebrauchen. Noch nicht mal als Dünger taugt es. Es gibt nur einen Ort, wo es hingehört: Auf den Müll! Jeder, der mir gut zuhört, soll auch kapieren, was ich sage!“

Der Vergleich mit der Kindergruppe und dem einem Kind, was abgehauen war

1 Oft kamen irgendwelche Geldeintreiber und andere Leute, die überall total unbeliebt waren, zu Jesus, um ihm zuzuhören.

2 Die religiösen Streber und die Theologen fanden es nicht so toll, dass er sich mit solchen Ätztypen überhaupt abgab.

3 Deshalb brachte Jesus mal wieder einen Vergleich:

4 Stell dir vor, du bist mit einer Gruppe von 100 Kindern unterwegs und in der Innenstadt verlierst du plötzlich eins davon, mitten am Hauptbahnhof. Du würdest doch den Rest der Truppe schnell an jemand anderen übergeben und das eine verschwundene Kind sofort suchen gehen, oder?

5 Wenn du es dann nach Stunden heulend an einem Kiosk gefunden hast, wirst du dich erst mal voll freuen, es auf den Arm nehmen und nach Hause bringen.

6 Dann am Feierabend, wenn du wieder zu Hause bist, würdest du bestimmt sofort deine Freunde anrufen und ihnen davon erzählen: ‚Hey, mir ist was total Schönes passiert! Ich hatte heute bei der Arbeit mitten in der Innenstadt ein Kind verloren, aber dann hab ich es zum Glück wiedergefunden! Cool, oder? Freust du dich mit mir?‘

7 Genauso freut man sich im Himmel, wenn auch nur ein Mensch merkt, dass er Mist baut und wieder zu Gott zurückfindet. Man freut sich über den einen mehr als über die 99 Menschen, welche okay für Gott leben und sich deswegen nicht ändern müssen.

Der Vergleich mit dem verlorenen Geldschein

8 Noch ein anderes Beispiel: Eine Frau hatte tausend Euro gespart. Davon verlor sie in ihrer Bude einen Hunderteuroschein, ohne dass sie es gleich bemerkte. Wird sie nicht, wenn sie es dann feststellt, sofort alle Lampen anmachen und ihre ganze Bude auf den Kopf stellen, nur um die hundert Euro wiederzufinden?

9 Und wenn sie die dann wiederfindet, wird sie nicht vor Freude total abgehen, ihre Freundin anrufen, damit die sich mit freuen kann, weil das Geld wieder da ist?

10 Ganz genauso freut man sich im Himmel, wenn auch nur ein Mensch, der nicht an Gott geglaubt hat, anfängt, sein Leben zu ändern und sein Vertrauen auf Gott zu setzen.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Wenn jemand von euch ein hohes Haus bauen will, muss er sich doch vorher hinsetzen und die Kosten überschlagen, um zu sehen, ob sein Geld dafür reicht.
(Luk 14:28)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen

Ja, hier ist gemeint, dass man sich im Klaren sein muss, was es bedeutet, Jesus nachzufolgen. Aber es hat auch eine ganz buchstäbliche Bedeutung. Plane ich ein Haus (Auto, Reise, Laptop oder andere Konsumgüter) zu kaufen, muss ich mir auch über die Folgekosten bewusst sein. Es nützt nichts, wenn ich ein Auto habe, aber mir dann dessen Unterhalt nicht leisten kann. Oder eine Reise buche, aber dann nicht mehr genügend Geld habe, um vor Ort anfallende Kosten für Verpflegung, Eintrittsgelder und dgl. nicht habe. Oder ein Laptop mir kaufe, aber die nötige Software nicht berechne …. Und so lässt es sich fortführen für alles, was neu in mein Leben kommt. Und ganz oft vergessen wir das.
Die Nachfolge Jesu ist nochmal eine ganz andere Nummer. Wie viele Namenschristen haben wir in Deutschland, die zwar getauft sind, aber das war es dann schon. Wer will schon konsequent nach der Bibel leben? Sehr viele Menschen sind mir noch nicht begegnet. …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass es mir heute wieder besser geht. Was war das für ein gruseliger Tag gestern? Ich kann so gar nicht gut umgehen damit, dass es mir punktuell immer wieder so reinzieht. Ich verstehe es nicht. Ja, es kann gestern am Wetter gelegen haben. Sehr wahrscheinlich sogar. Aber warum? Gut, auf diese Frage werde ich wohl vorerst keine Antwort bekommen. Nichtsdestotrotz bin ich froh, heute wieder „normal“ laufen zu können. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, viele liegen gebliebene Dinge aufzuarbeiten und zu erledigen, ich hoffe Satan funkt mir nicht dazwischen in Form von: „So ein paar Canasta-Spiele kannst du doch zwischendrin zur Erholung einschieben. Oder ein Puzzle“ oder so. Ich weiß, dass ich dann wieder dran hängen bleibe. Bitte Vater, lass es nicht zu, dass Satan mich immer wieder lockt, er kennt meine Schwäche. Stärke bitte mein „NEIN“. Und bitte, bitte sei bei T. Bei ihr ist wieder Chaos. Eine ihrer Katzen markiert ihr Revier und sie weiß nicht welche. Es ist so mühsam alles immer wieder sauber zu halten. Sie braucht doch ihre Katzen zum Überleben. Und bitte lass sie einen ganz netten Arzt finden, der ihr heute bei ihrem Ohrproblem hilft. Oh man, warum hat sie es so schwer mit allem? Sie braucht so dringend eine Pause von allen Katastrophen. So vieles zieht sie runter. Bitte, bitte, hilf ihr! Beschütze und behüte sie, du kennst sie doch! Das ist heute mein größte Bitte für diesen Tag.
Amen


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